Age of Conan - Rise of the Godslayer - Emotionale Kämpfe im Schatten

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(Jan) Conan, der Barbar, ist der Inbegriff des ursprünglichen Fantasy-Helden. Ein echter Mann, Muskeln aus Stahl, ohne jede Schwäche – wie wir alle sein wollen eben. In Age of Conan dürft ihr zwar nicht den Zerstörer selbst steuern, aber immerhin versuchen, in seine Fußstapfen zu treten. In der Erweiterung Rise of the Godslayer dürft ihr das Reich Khitai erforschen und müsst mit euren Gefühlen kämpfen.

Age of Conan - Rise of the Godslayer - Emotionale Kämpfe im Schatten

“Combat, Combat, Combat” war das ursprüngliche Motto, unter dem Age of Conan entwickelt wurde. Ganz der Vorlage entsprechend hat man also vor allem Monster und Menschen kurz und klein gehackt. Wirklich erfolgreich war das Konzept allerdings nicht und so kam man über Umwege schließlich auf “Choice, Consequence, Combat”. Das lustige Schlachten wird also nicht verdrängt, allerdings ist es Ziel der Entwickler,euch stärker in die Welt zu integrieren. In Rise of the Godslayer eröffnet sich euch daher mit Khitai nicht nur ein komplett neuer Weltenabschnitt der Conan-Geschichten, sondern auch die ständige Möglichkeit – und Notwendigkeit -, zu wählen.

Neu eingeführt werden nämlich die Fraktionen, für die ihr Aufträge erledigen und von denen ihr im Verlauf des Spiels dicke Rüstungen und andere Gadgets erhalten könnt. Anders als bei der Konkurrenz soll das System aber etwas komplexer werden und euch eben auch die Konsequenzen eurer Entscheidungen spüren lassen. Denn die Parteien stehen meist nicht sonderlich gut zu einander. Wenn ihr also einer Gruppe helft oder vielleicht sogar einen Auftrag annehmt, eine zweite Fraktion direkt anzugreifen, beeinflusst das mehr als nur die Beziehung zum Auftraggeber. Vereinfacht dargestellt funktioniert das System also wie schon in GTA 2 mit den drei Gangs in jedem Stadtteil; gute Beziehungen schalten neue Aufträge frei, schlechte können Fraktionsmitglieder dagegen sogar dazu bewegen, euch anzugreifen.


Allerdings lohnt sich die Arbeit, sich zu entscheiden und mit Gruppen (gezielt) gut zu stellen. Denn jede Fraktion kann euch mit zwei kompletten Sets versorgen, die jeweils zu bestimmten Klassen und Spielstilen besonders gut passen – eben vorausgesetzt, dass ihr euch stark genug eingeschleimt habt. Ein anderer Bonus sind Wolf und Tiger, die ihr erhalten könnt – theoretisch sogar beide. Allerdings sind die beiden Parteien, von denen ihr jeweils eins der Tiere erhaltet, stark verfeindet – es bringt also viel Arbeit mit sich, wenn ihr beide Gefährten möchtet.


Je nach Vorliebe besorgt ihr euch also Wolf oder Tiger und steht danach vor der schwierigen Wahl, ob ihr ihn zum Kampfgenossen oder zum Reittier dressiert. Eine Kombination ist leider nicht möglich, es sei denn natürlich, ihr schafft es eben doch, beide Gefährten im Laufe bestimmter Questreihen in der Wildnis zu fangen und zu zähmen.


Aber nicht nur Tiere haben ihren Ursprung in den neuen Ländern von Khitai, sondern natürlich auch das Volk der Khitaner selbst. Dieser asiatisch angehauchte Stamm steht nun ebenfalls zu Wahl und lässt euch zu jedem beliebigen Magier, zum Bärenschamanen, Assassinen, Waldläufer, Wächter oder Dunklen Templar werden. Auch als Khitaner fängt man an wie jeder andere, doch eines der neuen Gebiete – nämlich das Tor nach Khitai – bietet dennoch einen frühen Einstieg in die neue Welt und damit die Möglichkeit, nach hause zu kommen.

Wer sich nicht in unsere Fotostory klickt, ist selber schuld!

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