Android 3.0 Honeycomb distanziert sich vom iPad

Flavio Trillo
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Die Tendenz zur iOS-Ähnlichkeit seitens Googles Android OS scheint ein Ende gefunden zu haben. Das am gestrigen Mittwoch neu vorgestellte Android 3.0 mit dem Spitznamen Honeycomb hebt sich jedenfalls deutlich von Apples iOS ab. Ein Fokus auf Widgets statt Apps und zweierlei Aktions-Leisten am Bildschirmrand erinnern stärker an Microsofts Tablet-OS als an die iPad-Oberfläche.

Insgesamt, berichten die Kollegen von Androidnews.de, entsteht der Eindruck eines Desktop-Rechners mit Widgets. Die sorgen allerdings auch für einen erhöhten Batterieverbrauch, da sie, anders als Apps ständig Anfragen ans System richten. Für Smartphones mit bisherigen Android-Versionen entwickelte Anwendungen werden künftig auch von Honeycomb unterstützt. Gleichzeitig sind die Programmierer aber angehalten, speziell auf Tablet-Rechner wie etwa das Samsung Galaxy Tab zugeschnittene Apps einzureichen.

Trotz der optischen Unterschiede zu bisherigen Android-Versionen sowie der Bedienoberfläche des iPad sei während der gesamten Veranstaltung ein Gefühl des “wir können das jetzt auch” nicht abzuschütteln gewesen, so Greg Sterling für searchengineland.com. So einfach lässt sich das Apple-Tablet als Maßstab aller seiner Mitbewerber offenbar nicht abschütteln.


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