Honeycomb: Android 3.0 nicht nur für Tablets?

Frank Ritter

Android 3.0 “Gingerbread” läuft nicht nur auf Tablets. Wenn man im SDK-Emulator die Auflösung herunterstellt, verschwinden die Goodies der Honeycomb-Benutzeroberfläche und ein alter Bekannter taucht auf: Der gute alte Standard-Lockscreen der Smartphone-Variante von Android. Hinweis auf “Abwärtskompatibilität” von Honeycomb mit Smartphones?

Honeycomb: Android 3.0 nicht nur für Tablets?

Standardmäßig läuft das Honeycomb-SDK in der WXGA-Auflösung 1280×768. Dabei wird die für Tablets und höhere Bildschirmauflösungen optimierte Honeycomb-Benutzeroberfläche angezeigt. Setzt man diese Auflösung jedoch herunter, kommt der Lockscreen aus älteren Android-Versionen zum Vorschein. Der Honeycomb-Launcher stürzt zwar ab, allerdings ist es möglich, als Alternative einen 3rd-Party-Launcher wie LauncherPro zu installieren.

Danach wird deutlich, dass Honeycomb ein “echtes” Android ist. Die Benachrichtigungsleiste ist – im Gegegensatz zu Gingerbread – wieder hell, besitzt aber die üblichen Symbole. Der in Honeycomb neue Browser funktioniert, besitzt aber keine sichtbaren Tabs.

Ob diese Funktionen darauf hindeuten, dass Google die beiden Android-Zweige mittelfristig wieder vereinen will und Honeycomb so zu einem “Phoneycomb” werden könnte, ist allerdings fraglich — zu unterschiedlich sind die Anforderungen an eine Benutzeroberfläche für ein Smartphone und ein Tablet. Immerhin: Gut zu wissen, dass es prizipiell funktionieren könnte, Honeycomb auf Smartphones zu bringen. Die Hackergemeinde reibt sich vermutlich schon die Hände und wird in Bälde sicherlich Teile von Honeycomb, wie etwa den Browser, für ältere Android-Version portieren.

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