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Was sind eigentlich... Android Apps?

Frank Ritter

Apps sind bezahlte oder kostenlose Programme, die man auf sein Smartphone herunterladen kann. Für Android existieren mittlerweile mehr als 200.000 Apps aus allen möglichen Bereichen: Spiele, Office-Apps, Foto-Apps, soziale Netzwerke, System-Utilities, Launcher, Widgets und viele weitere.

Was sind eigentlich... Android Apps?

Unter Android lädt man Apps in der Regel über den integrierten Android Market herunter. Das funktioniert entweder über die auf fast allen Android-Smartphones vorinstallierte „Market“-App oder über die Weboberfläche des Markets. Von dort aus kann man Apps ferngesteuert auf beliebigen Geräten installieren, die mit demselben Google-Konto verknüpft sind.

Apps für Android bieten im Vergleich zu iOS-Apps deutlich mehr Möglichkeiten und haben mehr Zugriffsoptionen auf Systemebene. So kann man die vorinstallierten Apps in der Regel durch App-Alternativen vollständig ersetzen: So enthält der Android Market eine Vielzahl an alternativen Webbrowsern, Software-Tastaturen, Kamera-Apps, E-Mail- und SMS-Apps, Programm-Launchern, Musik- und Video-Playern und so weiter. So werden Android-Nutzer ermutigt, nach Apps zu suchen, die dem eigenen Geschmack und besonderen Bedürfnissen entsprechen. Zu den beliebtesten Android-Apps gehören das Knobelspiel „Angry Birds“, die Social Network-App „Facebook für Android“ und das Kommunikationstool „Skype“.

Da Android ein offenes System ist, lassen sich Apps auch aus anderen Quellen als dem Android Market installieren: Sofern dies im Android-Smartphone, Android-Tablet oder einem anderen Gerät aktiviert ist, muss man lediglich die App im APK-Format aus einer beliebigen Quelle herunterladen und ausführen. Auf diese Weise kann man auch Apps aus alternativen Appstores erhalten. Zu den bekanntesten Marktplätzen für Apps gehören das AndroidPIT App Center, GetJar und der bisher nur in den USA verfügbare Amazon Appstore.

Kritiker werfen dem Android-Ökosystem vor, dass diese Fragmentierung zu Unübersichtlichkeit führe. De facto sind allerdings der Großteil der Android-Apps über Googles Android Market verfügbar und werden auch von dort heruntergeladen. Ein großer Vorteil des Android Markets ist nämlich, dass Apps von dort aus direkt und ohne Zeitverzögerung aktualisiert werden können. Dank der alternativen Distributionskanäle kann Google zwar Macht darüber ausüben, welche Apps im Market erscheinen, aber nicht generell verhindern, dass bestimmte Apps installiert werden. Ein Beispiel: Die Musik-Streaming-App Grooveshark wurde so zwar aus dem Market verbannt, kann aber nach wie vor über die Grooveshark-Webseite heruntergeladen werden.

Weitere Themen: Apps, Android, AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games

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