Android Market: Ausschalten interessenbezogener Werbung möglich

Amir Tamannai
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Jeder kennt sie, jeden nerven sie, unvermeidlich sind sie trotzdem: Die Rede ist von In-App Werbebannern. Zur effektiven Steuerung der Inhalte dieser Einblendungen analysiert Google das Nutzerverhalten und erstellt daraufhin ein anonymes Werbe-Profil. Wem das aus Datenschutzgründen gegen den Strich geht, der hat ab sofort die Möglichkeit, die interessenbezogene Werbung in den Optionen des Android Market abzuschalten. Die Banner aber bleiben dennoch …

Android Market: Ausschalten interessenbezogener Werbung möglich

So unterbindet das Abschalten der interessenbezogenen Anzeigen lediglich das Erstellen eines Nutzerprofils seitens Google. Im Resultat sollte der User danach zufällige Werbe-Banner zu Gesicht bekommen, statt auf seine Interessen zugeschnittene.


Google erläutert dazu:

Mobile Anwendungen haben Zugriff auf Ihre Gerätekennung. Diese wird an Google weitergeleitet, wenn Sie eine Anwendung nutzen, in der Google AdSense- oder AdMob-Anzeigen erscheinen. Da die Gerätekennung fest ist und in der Regel nicht geändert werden kann, weisen wir Ihrer Gerätekennung aus Datenschutzgründen eine anonyme ID zu. So können wir ermitteln, welche Anzeigen geschaltet und von Ihnen angeklickt werden. Dies ermöglicht uns die Schaltung von Anzeigen, die für Sie sehr nützlich sind.

Die anonyme ID wird für unsere Werbedienste genutzt. Dazu gehören:

Prüfung, Untersuchung und Analyse von Daten zur Aufrechterhaltung, Sicherung und Verbesserung unserer Dienste, etwa der Spam-Filterung
Gewährleistung einer funktionsfähigen Technologie zur Anzeigenschaltung, z. B. Conversion-Tracking für Inserenten
Entwicklung neuer Dienste wie Frequency Capping zum Einschränken der Schaltung einer bestimmten Anzeige oder die Schaltung relevanter Anzeigen auf Grundlage von Interessen in Handy-Anwendungen

Grundsätzlich finden wir, dass es ein begrüßenswerter Schritt von Google ist, dem Nutzer die Möglichkeit der Entscheidung über das Sammeln seiner Daten zu geben — sind aber sicher, dass es sich nicht um eine ganz freiwillige Maßnahme des Unternehmens aus Mountain View handelt, sondern wohl direkt mit der bis Ende Mai umzusetzenden EU-Richtlinie zu den (Browser-)Cookies zusammenhängt.

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