Google setzt sich verstärkt für den Kampf gegen Kinderpornografie ein

Kamal Nicholas
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Neben den positiven Seiten im Internet finden sich im digitalen Netz leider auch sehr dunkle und schlimme Ecken, die Menschen für sich missbrauchen. So auch natürlich die Kinderpornografie und der damit verbundene Kindesmissbrauch. Google macht nun erneut darauf aufmerksam und unterstützt den Kampf gegen diese ekelhafte Seit des Internets.

Google setzt sich verstärkt für den Kampf gegen Kinderpornografie ein

2011 hat die CyberTipline des  National Center for Missing and Exploited Children (NCMEC's) unfassbare 17,3 Millionen Bilder und Videos von mutmaßlichem Kindesmissbrauch erhalten. Tendenz steigend. Das sind viermal so viele Dateien wie im Jahr 2007. Bilder und Videos von echten Kindern, die sexuelle missbraucht wurden und weiter durch den Vertrieb der Bilder und Videos misshandelt werden.

Alleine wenn ich das hier schreibe, werde ich wütend, denn ich finde das einfach unfassbar und ekelhaft, dass sowas passiert. Kindesmissbrauch ist ein weltweites Problem, das eigentlich jeden betreffen sollte und der sich dafür einsetzen müsste, das solche Dinge nicht mehr passieren. Auch Google hat den kaputten “Menschen” hinter solchen Taten den Kampf angesagt.

Seit 2006, als Google der Technology Coalition – einer Koalition gegen Kinderpornografie – beigetreten ist, versucht der Internetriese an Lösungen für dieses globale Problem zu finden. Seither wurde verschiedene Software und Hardware entwickelt, die Organisationen auf der ganzen Welt dabei helfen sollen, gegen den Kindesmissbrauch und die daraus resultierende Kinderpornografie vorzugehen. Wie die vorangegangenen  Zahlen verdeutlichen, ist dieser Kampf allerdings äußerst schwierig.

Da noch wesentlich mehr getan werden kann und muss, hat Google nun weitere 5 Millionen Dollar gespendet, die zum Teil an globale Organisationen wie die oben erwähnte NCMEC und an die Internet Watch Foundation gehen. Weitere Unterstützung bekommen Organisationen in Amerika, Kanada, Europa, Australien und Lateinamerika.

Zusätzliche gehen 2 Millionen Dollar an einen Fonds für Technologie, der zum Schutz von Kindern eingesetzt werden soll. Damit soll das Weiterentwickeln von effektiveren Werkzeugen und Methoden vorangetrieben werden, um gegen Kinderpornografie im Internet vorzugehen.

Wie Google auf dem eigenen Blog abschließen mitteilt, ist das Unternehmen selbst damit beschäftigt, Informationen so weit wie möglich verfügbar zu machen. Doch manche „Informationen“ sollten niemals hergestellt, verteilt und gefunden werden. Deshalb muss etwas dagegen getan werden, um diesen widerlichen Inhalt ausfindig zu machen und die Personen dahinter zur Rechenschaft zu ziehen.

Quell: Google Blog via Caschy, Artikelbild: Indian Express

 

 

 

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