Nano Panda: Anziehendes Spiel mit Kuschel-Optik

Amir Tamannai
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Während Plants vs. Zombies, Peggle und Cut the Rope im Android Market noch auf sich warten lassen, müssen Android-Nutzer derweil nicht den Kopf hängen lassen: Es gibt auch jetzt schon tolle und qualitativ hochwertige Spiele für unser Lieblings-OS: Nano Panda zum Beispiel ist ein niedlicher Geschicklichkeitstest mit schicker Grafik zum kleinen Preis.

Nano Panda: Anziehendes Spiel mit Kuschel-Optik

Das Atome doof und böse sind, wissen wir dank der Anti-Atomkraftbewegung. Pandas hingegen sind furchtbar putzig und nießen ganz doll niedlich. Was liegt also näher, als die gemeinen Atome mit den lieblichen Pandas zu bekämpfen?

Zugegeben, eine ganze Menge läge näher — nichtsdestotrotz bedient ihr euch in dem spaßigen Geschicklichkeitsspiel „Nano Panda“ von unit9.apps der schnuffeligen, namensgebenden Schwarz-Weiß-Bären um die in einem fiktiven Labor außer Rand und Band geratenen Atom zu eliminieren. Und das funktioniert so:

In jedem der aktuell 64 Level (in der Gratis-Version sind es nur 16 Level) schießt ihr per Fingertipp einen oder mehrere Pandas aus kleinen Kanonen in das Vakuum, in dem neben den Atomen auch ein paar Bonussterne herum schweben — statisch natürlich, denn eure Aufgabe ist es, den Flug der Pandas so zu timen, dass sie die Atome und möglichst viele Sterne dabei berühren und dadurch einsammeln respektive auslöschen.

Das ist in den ersten Leveln noch ganz einfach — einfach abschießen, zusehen, sich freuen. Dann kommt aber das Kernelement des Spiels hinzu: Pandas ziehen, Stichwort Gravitation. Das wiederum führt dazu, dass gleichzeitig umher fliegende Pandas nicht mehr geradeaus gleiten, sondern ihre Flugbahn in Abhängigkeit der Position ihrer Artgenossen verändern.

Aus diesem vermeintlichen Problem gilt es in der Folge, einen Vorteil zu machen: Denn in jedem Level versperren zum Beispiel mit Dornen gespickte Hindernisse den kürzesten Weg zum Ziel Atom. Um diese müssen die Pandas also mit Hilfe der Gravitation herum manövriert werden. Und das erfordert präzises Timing, ein rudimentäres Physikverständnis und ein wenig Glück.

Aber nicht nur Hindernisse gibt es, auch Hilfsmittel: Mauern zum Beispiel, die die kleinen Bärchen physikalisch korrekt, Einfallswinkel gleich Reflexionswinkel, abprallen lassen und sowohl statisch als auch durch den Nutzer auszurichten sind.

Geschafft ist ein Level, wenn eure Pandas alle bösen Atome abgeräumt haben, besonders gute Bewertungen gibt es, wenn es euch dabei gelungen ist, möglichst viel Sterne miteinzusammeln.

Wie das Ganze in Bewegung aussieht, zeigt der offizielle Trailer zur App:

Auf meinem Galaxy S mit DarkyRom 10.1 (Gingerbread 2.3.3) lief Nano Panda meist flüssig und flott. Allerdings gab es auch ein paar Momente, an denen ich subjektiv das Gefühl hatte, die Performance bricht minimal ein. Grundsätzlich gibt es aber technisch nichts am Spiel auszusetzen — ganz im Gegenteil: Die Liebe zu Detail, die einem selbst in den Menüs in Form von putzigen Animationen beim Berühren der einzelnen Optionen anlacht, ist beachtenswert und vermittelt durchweg das Gefühl, eine qualitativ sehr hochwertige App zu nutzen.

Die Social Gaming-Plattform Open Feint ist übrigens auch in Nano Panda integriert, so dass vergleichenden Matches mit den Buddies nichts im Wege steht.

Nano Panda kostet im Android Market läppische 67 Cent und ist zu diesem Preis allemal ein klare Kaufempfehlung. Wer dennoch vorher prüfen möchte, ob ihm das Spielprinzip zusagt, der findet auch ein kostenlose Version, die lediglich die ersten 16 Level umfasst. Der Download der App wiegt 17 MB und die Installation klappt auf allen Geräten ab Android-Version 2.0.1.

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