Instagram: Soziales Foto-Netzwerk endlich auch für Android

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Instagram hat schon auf den iOS-Geräten für einen riesigen Hype gesorgt. Dass eine Android-Version folgen würde, war dann nur ein logischer Schritt. Nun ist sie da – seit gestern kann man sich die 13 MB große App herunterladen. Doch was ist Instagram überhaupt? Viele mögen die Anwendung, sicher kennen, doch anderen ergeht es sicher wie mir und sie sind erst mal ratlos.

Instagram: Soziales Foto-Netzwerk endlich auch für Android

Es hat was mit Fotos zu tun, dass war mir bewusst, dann gesellte sich der Begriff „Soziales Netzwerk“ hinzu und schon war klar, was der Sinn dahinter ist. Bilder mit anderen teilen und selbst schöne Aufnahmen beim durchstöbern der Gemeinschaft entdecken ist der Zweck von Instagram. Selbst Neulinge wie ich kommen mit der App sofort zurecht, was ein riesiger Pluspunkt ist. Man hat viele Möglichkeiten, diese wurden aber nicht verwirrend oder überladen integriert.

Bilder sagen mehr als tausend Worte – wenn ihr dieses Motto teilt, seid ihr bei diesem Programm richtig. Da es sich um ein soziales Netzwerk handelt, muss man sich, logischerweise, zuerst einmal registrieren. Hier werden aber erfreulich wenige Daten benötigt. Lediglich eine E-Mail Adresse und einen Benutzernamen muss man angeben. Für Personen, die nicht allzu viel über sich preisgeben aber trotzdem ihre Fotos präsentieren wollen, ist das also beruhigend.

Die Entscheidung des spärlichen Profils ist aber auch logisch, denn hier stehen schließlich die Fotos im Vordergrund. Man kann aus der App heraus Bilder aufnehmen oder welche bearbeiten. Die Bearbeitungsfunktionen sind nur rudimentär aber wirkungsvoll. Es gibt 18 verschiedene Filterfunktionen, man kann einen Bilderrahmen in seine Fotos integrieren und es gibt eine Taste zum schnellen aufbessern der Aufnahmen. Damit werden Farben, Schärfe und Kontrast automatisch verbessert.

In 90 Grad Schritten kann man seine Bilder ebenfalls rotieren. Das war´s dann auch mit den Bearbeitungsfunktionen. Für intensivere Korrekturen gibt es aber andere Android Foto-Apps oder den heimischen Computer. Etwas schade ist, dass man die Fotos nach dem Ändern nicht abspeichern kann. Hat man seine Aufnahme seinen Wünschen entsprechend angepasst, kann man sie in Instagram selbst oder in ein anderes soziales Netzwerk setzen. Facebook, Foursquare, Twitter und Tumblr sind die möglichen Optionen beim Einstellen eines Fotos.

Einen Flickr-Support wird es auch demnächst geben. Nun aber zur eigentlichen Aufmachung der App. Bei der Startseite nach dem Aufrufen sieht man seine eigenen Bilder und jene der Menschen, denen man folgt. Fotos lassen sich kommentieren oder als Favoriten markieren. Das Feld mit dem Stern symbolisiert beliebte Aufnahmen. Daneben findet man ein Kamera-Symbol, dieses dient zum Aufnehmen und Bearbeiten eigener Bilder.

Die letzten beiden Felder stellen Neuigkeiten und das eigene Profil dar. Hier sieht man eine Übersicht der eigenen Fotos und die Anzahl der Menschen denen man folgt und die einem selbst folgen. Diese Leute kann man auch simpel per Klick auf das entsprechende Feld nun aufrufen. Beim Profilfeld gibt es oben auch eine Lupe. Dort kann man nach Fotos oder speziell nach Orten suchen. Daneben findet man die Einstellungen. Hier kann man sein Profil anpassen.

Außerdem lassen sich hier Freunde von Facebook und Twitter finden und zu Instagram hinzufügen. Zuletzt findet man auch eine recht gut versteckte Option, um die Instagram-Kamera zu aktivieren. Diese verwendet die Haupt- oder Frontkamera eures Gerätes. Der Blitz lässt sich hin zuschalten, sonst gibt es aber keinerlei Optionen. Wenn ihr im Profil nicht die Einstellung für die Kamera aktiviert habt, wird das Standard-Programm eures Handys für Fotos verwendet.

Bis die Optionen etwas vielfältiger werden, ist das wohl auch die bessere Alternative. Beim kurzen Durchstöbern der Community bin ich schon auf mehrere interessante Aufnahmen gestoßen. Foto-Fans sollten Instagram auf jeden Fall im Auge behalten.

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