Vogelführer - Vögel bestimmen und mehr

Andre Reinhardt
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Als Naturbursche und Hobby-Fotograf halte ich mich gerne draußen auf, sofern das Wetter mitspielt. Da kam mir die Anfrage von dem Entwickler der App Vogelführer gerade recht. Heute sind zumindest 15 Grad und die Sonne scheint. Also ab in den heimischen Volkspark, um das Programm auszuprobieren.

Vogelführer - Vögel bestimmen und mehr

Der Hersteller hat mir die Pro-Version zur Verfügung gestellt, welche 9,99 Euro kostet. Dafür erhält man dann eine Datenbank mit 229 Vögeln. Hier gibt es viele detaillierte Bilder, welche die Tiere als Jungvögel bis zum Erwachsenenalter zeigen. Außerdem gibt es nützliche Audiodateien, mit denen man sich die Rufe der Tiere anhören kann. Natürlich gibt es auch jede Menge schriftliche Informationen. Ob Spannweite, Länge, Fortpflanzung, Verbreitung oder Ernährung, hier erfährt man alles über sein favorisiertes Federtier.

Besonders praktisch ist die Filter-Funktion. Damit lassen sich dann die gesichteten Vögel eingrenzen und bestimmen. Hier kann man den Lebensraum, die Beine, den Schnabel, das Gefieder und die Größe festlegen.

Bei meinem Spaziergang im Volkspark hat das auch prima geklappt. Nun weiß ich, dass die kleinen Hühner bei uns Teichhühner und keine Blässhühner sind und das wir neben den obligatorischen Stockenten auch Schnatterenten haben.

Einmal konnte mir die App jedoch nicht weiterhelfen. Wir haben bei uns schwarze Schwäne (siehe Foto). Das Programm listet jedoch nur weiße Schwäne auf.

Häufig vorkommende Exemplare wie Tauben und Amseln sind auch aufgelistet. Mit der kostenlosen Version, die jedoch auf 15 Vögel beschränkt ist, kann man selbst ausprobieren, ob sich die Investition für einen lohnt. Die Bedienung des Programmes ist zwar recht gelungen, man merkt jedoch die iPhone-Abstammung ab. Die Android-Menütaste ist ohne Funktion.

Das restliche Navigieren wird etwas erschwert, weil die unten befindlichen Reiter („A-Z“, „Favoriten“, „Filter“, „Top 40“ und „Zuletzt angesehen“) nicht permanent eingeblendet sind und nach dem Aufrufen einer Vogel-Karteikarte verschwinden. Um zurück zu kommen hilft, mangels Home-Schalftfläche, dann nur die Android-Zurück-Taste. Ähnlich wie bei Firefox ein Klick auf den Stern hält bei Vogelführer ein Klick auf ein Herz eine Seite als Favorit fest. So kann man sich selbst eine Vogel-Hitliste basteln.

Die gesammelten Informationen sind durchaus interessant und wem selbst das nicht reichen sollte, der findet unter den Texten einen Link zur passenden Wikipedia-Seite. Die Bilder sind jedenfalls sehr qualitativ und auch die Audiodateien wissen zu gefallen. Die Laute können für ein noch genaueres Bestimmen oder für einen Anlock-Versuch der Tiere verwendet werden. Man muss anfänglich jedoch eine kleine Datenbank von 170 MB herunterladen.

Ausreichend Platz sollte also auf dem Smartphone vorhanden sein. Wenn die Bedienungsmängel noch beseitigt werden gibt es kaum noch Gründe für eine Beanstandung. Was mir persönlich gefallen würde, wäre eine Suchfunktion und die Möglichkeit mittels abfotografierter Tiere die Vogelart zu bestimmen. Für Vogelfreunde ist Vogelführer sicher einen Blick wert.

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