Aakash Tablet: 35 Dollar für Technik von vorgestern

Andre Reinhardt
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Ihr seid doch auch sicher diese ganzen High-End-Tablets wie das Transformer Prime satt. Quad-Core, FullHD-Auflösung, Speicher bis zum abwinken. Das ist doch alles überholt. Retro ist wieder in! Also was liegt da näher, als sich ein Tablet mit großem Retro-Faktor zu holen? In diesem Punkt macht das Aakash Tablet alles richtig.

Aakash Tablet: 35 Dollar für Technik von vorgestern

Kaum hat man das 7 Zoll-Gerät eingeschaltet, fühlt man sich wie in der Steinzeit. Die Benutzerführung ruckelt und hängt an jeder Ecke – dicker Oldschool-Bonus! So, nun aber zurück zur Ernsthaftigkeit. Mit dem Aakash Tablet war eigentlich ein vorbildliches Konzept in Planung. Für nur 35 Dollar kann man das Tablet erwerben und es ist in erster Linie für indische Schüler und Studenten gedacht. Diese sollten mit dem Gerät schneller und effektiver lernen. Ein guter Vorsatz. Aber mit einer Diashow lernen macht dann doch eher weniger Spaß.

Mit 366 MHz kann man eben nicht mehr die Butter vom Brot holen und 256 MB RAM sind für ein Tablet auch etwas wenig. Als Betriebssystem kommt eine Retro-Umgebung zum Einsatz – Android 2.2. lässt grüßen. Die Auflösung geht mit 800×480 Pixeln gerade noch so für ein derart billiges Tablet in Ordnung. Hätte man den RAM verdoppelt und zumindest einen 1 GHz Single-Core-Prozessor verbaut wäre das Gerät sicher eine Überlegung wert.

So kann man es aber keinem zumuten. Selbst für 35 Dollar sei es rausgeworfenes Geld urteilt Phandroid. Der Autor des Hands-On wollte nicht länger als 15 Minuten Zeit mit dem Aakash verschwenden. Der Bildschirm ist mit seiner resistiven Technik sicher auch eine Geduldsprobe. Wer jedoch extremer Retro-Fan ist und sehr viel Zeit hat, kann sich das Gerät mal näher anschauen.

via androidpit.de

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