Analyse zeigt: Android, iOS und BlackBerry von Entwicklern bevorzugt

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Der Erfolg mobiler Plattformen hängt nicht zuletzt davon ab, ob sich Entwickler dazu entscheiden, Apps für eine solche zu programmieren. Ganz vorne in der Gunst der Entwickler stehen iOS und Android, die beiden Systeme mit der größten Nutzerbasis. Doch auch BlackBerry bleibt attraktiv.

Analyse zeigt: Android, iOS und BlackBerry von Entwicklern bevorzugt

Die beliebtesten Systeme

Im aktuellen Developer Economics Report der Analysten von Vision Mobile wurden 3.460 Entwickler weltweit zu Ihren bevorzugten Entwicklungsplattformen befragt.

48% der Entwickler sehen iOS als ihre primäre Entwicklungsplattform, gefolgt von Android mit 44%. Interessant zu nennen ist, dass 38% der Entwickler vor Android und iOS BlackBerry als ihre Präferenz nennen. Das spricht dafür, dass RIM mit BlackBerry 10 ein Comeback oder zumindest ein dauerhaftes Bestehen auf dem Smartphonemarkt erreichen könnte. BlackBerry rangiert mit diesem Ergebnis unter der Rubrik “Führende Plattformen” und ganze 11% vor Windows Phone.

Weiter abgeschlagen liegen Symbian, Qt, Flash und Java ME. Symbian läuft zwar noch auf vielen Geräten, bietet aber keinen Reiz mehr für Entwickler.

Tablets holen im Vergleich zu Smartphones auf

Weitere Informationen, die Vision Mobile von 3.024 Entwicklern zusammengetragen hat, zeigen, dass durchschnittlich 86% aller Entwickler Anwendungen für Smartphones schreiben. Im Vergleich zur Vergangenheit wird auch deutlich, dass das Interesse, Tablet-kompatible Apps zu programmieren, stark gestiegen ist. Vor allem von den iOS- und BlackBerry-Devs sind mehr als 75% in der Entwicklung für Tablets aktiv. Die steigende Zahl von Android-Tablets sorgt schließlich dafür, dass auch hier mehr Software entsteht, während HTML sowohl auf Smartphones, als auch auf Tablets und PCs Entwickler anzieht.

Womit verdienen App-Entwickler Geld?

Die meisten Entwickler möchten mit ihrer Arbeit Geld verdienen. Vornehmlich wird dies durch In-App-Werbung realisiert. Deren Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um 5% gestiegen und wird meist von Android- und  Windows Phone-Entwicklern eingesetzt. Eine starke Zunahme von jeweils 7% in einem Jahr gibt es in den Bereichen In-App-Käufe und Freemium zu vermelden.

Obwohl sie am wenigsten eingesetzt werden, können Entwickler über Abos die meisten Einnahmen generieren. Das ergibt sich vor allem daraus, dass es sich hierbei meist um Zeitungen und Zeitschriften handelt, die mit einem Preis ähnlich der Druckversion einen hohen und regelmäßigen Gewinn generieren, während andere Apps billiger sind und nicht immer gleich stark genutzt und gekauft werden.

Den gesamten Bericht findet Ihr auf der Vision Mobile Homepage.

Quelle: Techcrunch


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