Android einmal anders eingesetzt: Katastrophengebiete

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Smartphones haben unseren Alltag bereichert. Sie können zwar durchaus auch mal nerven, doch braucht man schnelle Hilfe, ist man immer froh, wenn man eines besitzt. Dass man Android jedoch auch für ganz andere Zwecke einsetzen kann, zeigt eine Firma, die sich auf technische Hilfen für schwer zugängliche Gebiete spezialisiert hat.

Android einmal anders eingesetzt: Katastrophengebiete

Die Firma Platypus gehört zum Carnegie Mellon Robotics Institute, welches seit 1979 Roboter entwickelt und ständig nach neuen Möglichkeiten in der Robotik forscht. Platypus’ Spezialität jedoch sind kleine autonome Sumpfboote, die mit der Arduino-Plattform sowie einem Nexus S bestückt und in Gebieten eingesetzt werden können, zu denen der Mensch selbst keinen Zugang hat, beispielsweise in Katastrophengebieten nach einem Erdbeben und daraufhin verursachten Überschwemmungen.

platypus-sumpfboot

Das Nexus S dient hier als Hirn des Ganzen und wird in einer Otterbox wasserdicht von der Außenwelt abgeschottet. Die speziell für den Einsatz programmierte App sammelt  mit Hilfe diverser Sensoren ständig Infos über das jeweilig abzusuchende Gebiet und kommuniziert dafür über Bluetooth mit Arduino. Diese Plattform wiederum ist eine Kombination aus Hard- und Software, die unter dem Gedanken des Open Source frei verfügbar sind und sowohl Universitäten, Schulen als auch Firmen als Lernplattform dient und unter anderem das Entwickeln von Steuerungen erleichtert.

Insgesamt ein sehr interessantes Projekt, wie ich finde, zumal es ein Projekt ist, das nicht mit unzähligen Millionen Dollars finanziert werden muss und der Allgemeinheit zur Verfügung stehen soll. Die Kollegen von Engadget Deutschland haben noch weitere Bilder und auch ein Video zum Projekt parat, welches ihr hier findet.

Was haltet ihr von solchen Projekten?

Quelle: Engadget Deutschland


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