Gamepop: Android-Konsole wird auch iOS-Apps unterstützen

Steffen Pochanke

Gamepop ist eine weitere Konsole auf Android-Basis. Sie soll Ende des Jahres auf den Markt kommen und wird von BluesStacks hergestellt. Das Unternehmen ist verantwortlich für die gleichnamige kostenlose Software, die es möglich macht, Android-Apps unter Windows und Mac OS X auszuführen.

Viel wissen wir über die Konsole noch nicht: ein genaues Release-Datum ist genauso wenig bekannt wie das Design des Controllers oder die verbaute Hardware. Aber Gamepop wird mit einem Abomodell kommen. Das bedeutet, dass Nutzer monatlich $6,99 zahlen und dafür unbeschränkten Zugriff auf die verfügbaren Spiele erhalten. Wer bis Ende Juni eine Konsole vorbestellt, spart den Preis von $129, der später für Konsole und Controller anfällt.

Gamepop

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Android- und iOS-Titel

Auch zu den Titeln für die kommende Konsole gibt nicht viele Informationen: Auf der Gamepop-Seite liest man, dass mehrere hundert Spiele bei Verkaufsstart verfügbar sein sollen und dass man bereits mit namhaften Entwicklern mobiler Anwendungen wie Gameloft, Glu, Halfbrick und Co. zusammenarbeite.

Und nun kündigt der BlueStacks-CEO Rosen Sharma an, dass Gamepop iOS-Titel unterstützen werde. Das sei möglich, da man Apples iOS-Programmierschnittstelle habe nachbilden können, ohne Apple-eigenen Code zu verwenden. Unter dem Namen “Looking Glass” laufe auf dem Android-System ein Virtualisierungs-Tool auf API-Ebene,  sodass iOS-Entwickler ihre Apps direkt für Gamepop veröffentlichen können. Lediglich die Bezahlkomponente müsse an die von Gamepop angepasst werden.

Das ist mal eine Aussage: Eine Nachbildung der iOS-Programmierschnittstelle und iOS-, sowie Android-Apps auf einem Gerät? Ich muss zugeben, dass ich gespannt bin. Vor allem hoffe ich, dass Gamepop diesen Versprechungen am Ende auch gerecht werden kann. Vor Apple fürchte man sich auf jeden Fall nicht, so Sharma, da keinerlei direkte Verbindung der eigenen Arbeit zu iOS bestehe.

Quellen: Heise, TheVerge

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