Mobiroo: App-Flatrate mit Zukunft?

Steffen Pochanke
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Mit mobiroo ist ein äußerst ungewöhnlicher Dienst an den Start gegangen. Es handelt sich um eine Art Spotify für Android-Apps.

Mobiroo: App-Flatrate mit Zukunft?

Mit dem Motto “All you can app.” ist ein App On-Demand-Service gestartet, der es für einen Monatlichen Betrag von $2,49 erlaubt, unbegrenzt Apps aus einem Pool von mehreren hundert Anwendungen zu installieren.

Mit dabei sind einige bekannte Apps wie Falcon Pro, Night of the Living Dead, Quell Reflect, Riptide GP und Cogs. Ich war wirklich überrascht, wie viele gute und bekannte Spiele bereits in der App-Bibliothek zu finden sind. Große Entwicklerstudios fehlen noch, aber der Dienst ist auch gerade erst an den Start gegangen.

Der mobiroo-Store selbst besteht aus einer Startseite mit App-Vorschlägen wie man sie aus dem Play Store kennt, einer Top-Liste und einer Kategorienseite. Um zum Start möglichst viele Neukunden zu gewinnen, wird unter den Teilnehmern der 7-tägigen Probierphase ein Nexus-Tablet verlost und alle Neuanmelder erhalten 50% Rabatt, sowie ein “Premium EA Spiel” kostenlos. Gezahlt wird bei dem kanadischen Dienst mit PayPal.

Momentan wirkt alles noch nicht ganz fertig und die App ist recht langsam. Aber mit der Zeit wird sich da noch einiges verbessern, sollte der Dienst Erfolg haben.

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Lohnt sich der Dienst?

Das ist schwierig zu beantworten, denn es hängt von mehreren Faktoren ab. Das App-Angebot muss stimmen. Jeder benutzt andere Apps und diese vor allem auch auf andere Art und Weise. Jemand, der sich gar keine oder alle paar Monate eine App zulegt, der wird nicht zu solch einem Dienst greifen brauchen. Während es bei Spotify und dem Konsum von Musik einen Unterschied macht, dass man eine Flatrate besitzt und ohne Limit Inhalte beziehen kann, sieht es bei Apps ganz anders aus. Ich selbst komme wohl eher selten auf über $2,50 im Monat, wenn man meine Ausgaben auf das Jahr umlegt.  Das liegt auch daran, dass Apps grundsätzlich nicht sehr teuer sind und es viele Sparmöglichkeiten gibt.

Wer Kauf-Apps zum Einmalgebrauch benötigt oder sein Android-Gerät als mobile Spielekonsole nutzt, für den mag sich solch ein Service eher lohnen. Man sollte bedenken, dass es oftmals auch kostenlose Alternativen zu Kauf-Apps gibt und die über den Dienst bezogenen Apps sich nur während des Abos nutzen lassen.

Ich persönlich war ziemlich überrascht von dem Service-Konzept und bin noch etwas skeptisch. Vielleicht liegt es daran, dass ich lieber Software kaufe, als sie zu leihen oder daran, dass ich im Gegensatz zum Play Store nicht weiß, was die Entwickler verdienen. Was haltet Ihr von einem solchen On-Demand-Dienst?

Zur mobiroo-Homepage

Quelle: engadget

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