Stiftung Warentest mit großer Smartphone-Vergleichsdatenbank

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Wer kennt sie nicht, die Stiftung Warentest. Die Verbraucherorganisation bringt verschiedene Magazine heraus und verzichtet dabei vollkommen auf Werbung von Dritten, um seine Unabhängigkeit zu erhalten. Nicht schlecht! Auf ihrer Website findet sich auch eine Datenbank zu Smartphones

Stiftung Warentest mit großer Smartphone-Vergleichsdatenbank

Es gibt ja verschiedene Webseiten, die solche Datenbanken und Bestenlisten anbieten. An Stiftung Warentest ist aber wirklich interessant, dass sie komplett unabhängig testen.

So haben sie auf ihrer Website auch eine Datenbank im Angebot, die 163 Smartphones beinhaltet. Zu all diesen findet man Testergebnisse, Preise und Ausstattungsdetails. Neben Android (mit 112 Handys am stärksten vertreten) findet man auch die Betriebssysteme Blackberry, iOS und Windows Phone.

Die Datenbank enthält viele Modelle ab dem Jahr 2011 und mit Filtern für Preis, Betriebssystem oder Ähnliches sollte man in der Lage sein, schnell eine für einen interessante Auswahl zu treffen. Im August wurden wieder 12 Modelle hinzugefügt, darunter das Samsung Galaxy S 4 Mini oder das BlackBerry Q10.

Nicht umsonst

Leider ist das Ganze nicht umsonst, für eine Übersichtstabelle mit Testergebnissen muss man drei Euro bezahlen. Ganz schön happig! Immerhin kann man sich alle Produktspezifikationen kostenlos ansehen. Außerdem: Über die Ergebnisse kann sich streiten. So findet sich das HTC One beispielsweise nur auf dem 20. Platz wieder, weit hinter dem Galaxy S II, weil Kamera, Akku und GPS nicht so gut seien. Gleichzeitig würde aber kein vernünftiger Mensch auf die Idee kommen, dass das S II das bessere Smartphone sei.

Es ist also das gleiche Problem, was man bei vielen Tests und Vergleichsdatenbanken hat: Sie verfälschen das Ergebnis mit Teilwertungen teilweise krass. Auf die Platzierung darf man sich also keinenfalls verlassen. Wenn man sich aber einzelne Merkmale eines Handys ansehen möchte, ist die Datenbank sicherlich hilfreich. So kann man nachschauen, wie denn die Kamera oder die Akkulaufzeit abgeschnitten haben.


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