Der App Store ist ein Download-Shop von Apple, der Anwendungen für iPhone, iPod touch und iPad führt. Das beginnt bei kostenlosen Notiz-Apps und endet bei aufwendig programmierten Spielen.
Der Zugriff erfolgt entweder über eine App auf den iOS-Geräten oder über iTunes. Dort sind die Anwendungen nach Displaygröße (iPhone beziehungsweise iPad) in verschiedene Themenbereiche sortiert:
- Produktivität
- Dienstprogramme
- Foto und Video
- Unterhaltung
- Spiele
- Reisen und zahlreiche weitere Kategorien.
Viele Anwendungen sind kostenlos, für die kostenpflichtigen fällt meist ein Preis zwischen 79 Cent und acht Euro an. Es gibt jedoch auch Premium-Apps im zwei- oder sogar dreistelligen Eurobereich.
Besitzer von iOS-Geräten können sich aus mehreren hunderttausend Apps ihre Helferlein beziehungsweise Unterhaltung suchen. Hat ein Nutzer zum Beispiel iPhone und iPad, kann er eine einmal gekaufte App auf beiden Geräten gleichzeitig nutzen. Die Apps werden über die persönliche Apple-ID abgeglichen.
Nicht nur deshalb ist der App Store so benutzerfreundlich und erfolgreich. Statt sich die Software aus vielen Quellen zusammensuchen zu müssen, sind allen Anwendungen an einem Ort einsortiert. Die Download-Zahlen sind hoch, die Preise vergleichsweise niedrig. Updates erfolgen über einen einfachen Klick für viele Apps auf einmal.
Ein paar Artikel in dem Download-Shop sind von Apple selbst, die meisten stammen allerdings von unabhängigen Entwicklern oder Software-Firmen. Vom Verkaufspreis behält der Shop-Betreiber 30 Prozent Verkaufsprovision ein.
Apple prüft die Anwendungen, bevor sie der Elektronikkonzern in den App Store aufnimmt. Entspricht eine App nicht den Richtlinien, kann das die Ablehnung zufolge haben. Da sich die Vorschriften nicht nur auf technische, sondern auch inhaltliche Aspekte beziehen, wurde das System schon oft kritisiert. Hacker stellen Hilfen für einen Jailbreak bereit, womit Apps installiert werden können, die nicht zugelassen wurden.
Wie bei allen Internetzugängen sollten Nutzer für das iTunes-Konto ein paar Sicherheits-Tipps, zum Beispiel ein gutes Passwort, beherzigen. In der Vergangenheit sollen schon mehrmals Betrügereien vorgefallen sein, bei denen unrechtmäßig Geld für In-App-Käufe abgebucht wurde.