App Store

Der App Store ist ein Download-Shop von Apple, der Anwendungen („Apps“) für iPhone, iPod touch und iPad führt. Das beginnt bei kostenlosen Notiz-Apps und endet bei aufwendig programmierten Spielen.

Viele der Apps sind kostenlos, für die kostenpflichtigen fällt meist ein Preis zwischen 89 Cent und acht Euro an. Es gibt jedoch auch Premium-Apps im zwei- oder sogar dreistelligen Eurobereich. Hierfür kann das Guthaben der iTunes Karten eingelöst werden. Durch rabattierte iTunes Karten im Handel können wir den Preis drücken.

Die besten Apps im App Store

Besitzer von iOS-Geräten können sich aus mehreren hunderttausend Apps ihre Helferlein beziehungsweise Unterhaltung suchen. Der Zugriff zum App Store erfolgt entweder über eine App auf den iOS-Geräten oder über iTunes für Windows beziehungsweise iTunes für Mac. Dort sind die Apps nach Displaygröße (iPhone beziehungsweise iPad) in verschiedene Themenbereiche sortiert:

  • Produktivität
  • Dienstprogramme
  • Foto und Video
  • Unterhaltung
  • Spiele
  • Reisen
  • und zahlreiche weitere Kategorien.

In unseren Zusammenstellungen geben wir Hilfe für die Auswahl, zum Beispiel:

Benutzerfreundliches Einkaufen im App Store

Hat ein Nutzer zum Beispiel iPhone und iPad, kann er eine einmal gekaufte App auf beiden Geräten gleichzeitig nutzen, sofern sie mit beiden Gerätetypen kompatibel ist. Die Apps werden über die persönliche Apple-ID abgeglichen.

Nicht nur deshalb ist der App Store so benutzerfreundlich und erfolgreich. Statt sich die Software aus vielen Quellen zusammensuchen zu müssen, sind allen Anwendungen an einem Ort einsortiert. Die Download-Zahlen sind hoch, die Preise niedrig. Updates erfolgen über einen einfachen Klick für viele Apps auf einmal, oder sogar ganz automatisch.

Ein paar Artikel in dem Download-Shop sind von Apple selbst, die meisten stammen allerdings von unabhängigen Entwicklern oder Software-Firmen. Vom Verkaufspreis behält der Shop-Betreiber 30 Prozent Verkaufsprovision ein.

App Store: Zugangskontrolle durch Apple

Apple prüft die Anwendungen, bevor sie der Elektronikkonzern in den App Store aufnimmt. Entspricht eine App nicht den Richtlinien, kann das die Ablehnung zufolge haben. Da sich die Vorschriften nicht nur auf technische, sondern auch inhaltliche Aspekte beziehen, wurde das System schon oft kritisiert. Hacker stellen Hilfen für einen Jailbreak bereit, womit Apps installiert werden können, die nicht zugelassen wurden.

Wie bei allen Internetzugängen sollten Nutzer für das iTunes-Konto ein paar Sicherheits-Tipps, zum Beispiel ein gutes Passwort, beherzigen. In der Vergangenheit sollen schon mehrmals Betrügereien vorgefallen sein, bei denen unrechtmäßig Geld für In-App-Käufe abgebucht wurde.

iPhone-Display kaputt? Akku zu schnell leer? Kein Problem: Display oder Akku selbst tauschen mit den Komplettsets zur iPhone-Display-Reparatur oder dem iPhone-Akku-Wechsel von GIGA & Fixxoo!
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Weitere Themen: AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple

Weitere Artikel zu App Store
Der App Store von Apple ist die zentrale Anlaufstelle, wenn ihr eure iOS-Geräte iPhone, iPad und iPod mit neuen Anwendungen, Programmen und Spielen aufwerten wollt. Empfehlungen der Redaktion, News und neue Entwicklungen in Apples App Store, sowie Angebote und Hinweise auf Sonderaktionen findet ihr in den folgenden Zeilen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 01.08.2013
    App Store News: WhatsApp, Bad Piggies, Imgur, City Maps 2Go und SnappyCam
  2. 01.08.2013
    Google Play hat mehr Downloads als Apples AppStore – Umsatz bleibt aber schwach
  3. 24.07.2013
    EA: Die größte Einnahmequelle ist der App Store
  4. 16.07.2013
    Infinity Blade-Entwickler dankt App Store-Promo, mysteriöser Halfbrick-Trailer
  5. 12.07.2013
    Der App Store, Fluch und Segen
  6. 10.07.2013
    “Deus Ex: The Fall” ab jetzt im App Store erhältlich
  7. 10.07.2013
    Als Geburtstagskuchen ein paar EA-Apps für lau
  8. 10.07.2013
    Apple und Amazon: Einigung im Streit um “App Store”-Markennamen
  9. 03.07.2013
    Zum fünften Geburtstag: XXL-Poster zeigt Geschichte des App Stores
  10. 25.06.2013
    Grafik: Die aktuellen Zahlen der größten App Stores
  11. 24.06.2013
    Age of Empires und Co: Microsoft will eigene Spiele für iOS portieren
  12. 11.06.2013
    Badland: Kaufempfehlung für eines der liebevollsten Spiele im AppStore
  13. 08.06.2013
    App Stores: Entwickler fordert Abschaffen der Charts
  14. 16.05.2013
    Apples App Store erreicht 50 Milliarden Downloads
  15. 10.05.2013
    Im iTunes App Store registrieren
  16. 03.05.2013
    App Store: Countdown auf 50 Milliarden App-Downloads
  17. 03.05.2013
    50 Milliarden Apps: Countdown im App Store und 10.000 Dollar Gewinn
  18. 23.04.2013
    App-Straßenbahn: Rollender App Store fährt durch Berlin
  19. 10.04.2013
    Apple wirft AppGratis aus dem App Store – ein ganzes Unternehmen steht im Regen
  20. 04.04.2013
    Apple hebt Altersfreigabe im App Store hervor
  21. 23.03.2013
    App Store: Apple zeigt Hinweis für In-App-Einkäufe in Apps
  22. 11.03.2013
    Sicherheitslücke im App Store gestopft: Verbindung jetzt immer via SSL
  23. 22.02.2013
    App Store: Infografik zu Preissenkungen von iOS-Anwendungen
  24. 20.02.2013
    App Store: Monster AG als iOS-Spiel, GIGA für iPhone 5, Layout-App kostenlos
  25. 04.02.2013
    App Store: Apple bietet Entwicklern neue “appstore.com”-Links
  26. 23.01.2013
    GEO-Ausgabe und MyBrushes Pro kostenlos, Verlosung von WeatherPro
  27. 23.01.2013
    App Store: Apple entfernt Foto-Sharing-App wegen anstößiger Inhalte
  28. 10.01.2013
    Neue App-Store-Regeln sollen Betrugsfälle mit falschen Screenshots verhindern
  29. 07.01.2013
    App Store: 40 Milliarden Downloads, 7 Milliarden Dollar für die Entwickler
  30. 25.12.2012
    Kostenlose und reduzierte Apps für iPhone, iPad und Mac an den Feiertagen
  31. 18.12.2012
    App Store: Das Jahr 2012 in einer Infografik
  32. 12.12.2012
    Microsoft und Apple streiten sich um 30-Prozent-App-Store-Regel
  33. 04.11.2012
    Apple entfernt Emoji-Apps aus dem App Store
  34. 03.11.2012
    Kostenlose und reduzierte Apps für iPhone, iPad und Mac zum Wochenende
  35. 26.10.2012
    Preissteigerung im App Store: iPhone-Apps, Mac-Software, Zeitschriften – alles teurer
  36. 17.10.2012
    Carmageddon: Kostenlos und ab sofort im App Store
  37. 08.10.2012
    Mac App Store: Steigende Wartezeiten bis zur App-Freigabe
  38. 29.09.2012
    App Store: Apple schaltet Werbung für Karten-Apps von Drittherstellern
  39. 21.09.2012
    App Store: Entwickler müssen Screenshots mit iPhone-5-Auflösung einreichen
  40. 05.09.2012
    App Store: Volumeneinkäufe jetzt auch in Deutschland möglich
  41. 03.09.2012
    App Store: Apple lehnt App mit Drohnen-Meldungen ab
  42. 25.05.2012
    Neu im App Store: Kostenlose App der Woche und Editors’ Choice
  43. 18.05.2012
    Mac App Store: Verwirrung um erlaubte Tastenkombinationen
  44. 11.04.2012
    Warnung vor Spam-App “Syn”
  45. 01.04.2012
    App-Umsatz: Google deutlich hinter Apple und Amazon
  46. 28.03.2012
    App Store: Entwickler können zwei weitere Preisstufen wählen
  47. 17.03.2012
    AppZapp 4.0: Neue Version der Schnäppchen-App für den App Store
  48. 12.03.2012
    App of the Day: SpinCam
  49. 27.02.2012
    Apple will angeblich Siri-Konkurrenten Evi aus App Store entfernen
  50. 21.02.2012
    iTunes Store und App Store: Apple soll großes Redesign planen
  51. 06.01.2012
    Happy Birthday Mac App Store
  52. 28.06.2011
    Apps auf Probe: 7 Tage Rückgaberecht in Taiwan
  53. 20.06.2011
    AirPlay-Apps gelöscht: Apple bereinigt App Store
  54. 22.05.2011
    Umgangssprache oder Markenname: Wem gehört der AppStore?
  55. 14.05.2011
    App-Store-Entwickler wegen In-App-Verkäufen verklagt
  56. 02.05.2011
    App-Store-Regeln: Apple geht strenger mit “Shovelware”-Entwicklern um
  57. 29.04.2011
    Neues von der Marken-Front: App Store weiter umstritten, Pod aufgegeben
  58. 31.03.2011
    Markenname “App Store”: Microsoft lässt Linguisten argumentieren
  59. 15.03.2011
    AirPlay Apps: App Store mit Sonderseite
  60. 04.03.2011
    Apps für jede Plattform: Mozillas Web-App-Projekt
  61. 04.02.2011
    iPad-App Store bietet Filter für Suchanfragen
  62. 17.01.2011
    Amazon will Preise im eigenen App Store festlegen
  63. 10.01.2011
    Harry Potter verschwindet aus dem Mac App Store
  64. 31.12.2010
    Mac-App-Store-Alternative Bodega: Betreiber hebt Vorteile hervor
  65. 28.12.2010
    App Store: Rekorde über Weihnachten
  66. 16.12.2010
    Mac App Store eröffnet am 6. Januar
  67. 10.12.2010
    Mac App Store: Keine In-App-Einkäufe und kein Game Center
  68. 09.12.2010
    Mac App Store vielleicht doch erst im Januar
  69. 06.12.2010
    Mac App Store soll schon in den nächsten Tagen starten
  70. 06.12.2010
    Mac-App-Store-Mitteilung an Entwickler: Keine Betas – Regeln für Verzeichnisse und Benutzeroberfläche
  71. 30.11.2010
    1000 Dollar für eine App
  72. 18.11.2010
    Apple erlaubt gleiche Namen im iOS und Mac App Store
  73. 11.11.2010
    Kostenlose Apps bringen das meiste Geld
  74. 05.11.2010
    Squatter-Alarm: Namensklau im Mac App Store
  75. 04.11.2010
    Apple nimmt Apps für Mac App Store entgegen
  76. 27.10.2010
    AppStore Suche in Google Mobile
  77. 25.10.2010
    Ja zum Mac App Store: OmniGroup liefert Software
  78. 21.10.2010
    Apples Regelwerk für den Mac App Store
  79. 10.09.2010
    Apples App-Store-Richtlinien: “Wir brauchen keine weiteren Furz-Apps”
  80. 18.08.2010
    Apple verbannt Musikplayer-App Grooveshark aus dem App Store
  81. 13.01.2010
    AppStore -Apples Erfolg “messbar”
  82. 19.10.2009
    AppStore: Layar
  83. 18.05.2009
    Apple appstore – App Store: wenig Gewinn für Apple
  84. 13.04.2009
    App-Store-Gewinnspiel: Viele Preise bis zur Milliarde
  85. 09.06.2008
    iPhone 2.0: SDK fertig, der AppStore kann kommen

App Store News: WhatsApp, Bad Piggies, Imgur, City Maps 2Go und SnappyCam

Heute gibt es eine ganze Menge interessanter Neuigkeiten aus dem App Store. Unter anderem ist Bad Piggies zur Zeit kostenlos, Imgur feiert dessen App Store-Start und SnappyCam sowie City Maps 2Go haben ein Update verpasst bekommen. Bei WhatsApp dürfen wir uns auf eine Push-to-Talk Funktion freuen. 

Bad Piggies

Das beliebte Puzzlespiel des Entwicklers Rovio, unter anderem bekannt für die Angry Birds-Reihe, ist zur Zeit kostenlos im App Store erhältlich. Des Spielers Aufgabe besteht darin, mithilfe vorgeschriebener Bauteile ein Fahr- oder Flugzeug für dessen Schweinchen zusammenzusetzen und dieses anhand helfender Items in’s Ziel zu führen.

Bad Piggies (AppStore Link)
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Bad Piggies
| Preis: 0,89 €

Imgur

Imgur, eine Applikation zum managen und hochladen eigener Fotos, feierte vor kurzem dessen App Store-Debüt. Neben den bereits genannten Funktionen kann man Fotos entdecken, kommentieren und Alben organisieren. Die Anwendung ist als Universal-App kostenlos im App Store erhältlich.

SnappyCam

Im Zuge des neusten Updates auf Version 3.0 lassen sich nun mithilfe der Anwendung SnappyCam 20 Bilder pro Sekunde schießen. Den Entwicklern zufolge wird das iPhone somit zu einer der schnellsten Handykamera weltweit. Gleichzeitig bleibt die acht Megapixel-Qualität erhalten, ein praktisches Feature.

City Maps 2Go

Auch City Maps 2Go hat ein großes Update verpasst bekommen. In dessen neusten Version (5.0) hat man einige wichtige Punkte verbessern können. Die Bedienung sowie die Karten wurden erheblich einfacher gestaltet. Darüber hinaus haben die Entwickler deutlich an der Performance (POI-Listen, Reiseführer-Artikel, Umkreissuche) geschraubt.

City Maps 2Go Pro - Offline-Karten und Reiseführer (AppStore Link)
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City Maps 2Go Pro - Offline-Karten und Reiseführer
| Preis: 2,69 €

WhatsApp

Zu guter Letzt gibt es interessante Neuigkeiten bezüglich WhatsApp. Der beliebte Messenger wird wohl in dessen kommenden Version mit einer Push-to-Talk Funktion ausgestattet werden, wie aus neuen Screenshots hervorgeht. Das Update mit der Versionsnummer 2.11.3 soll noch in diesem Monat erscheinen.

WhatsApp Messenger (AppStore Link)
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WhatsApp Messenger
| Preis: Gratis

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Google Play hat mehr Downloads als Apples AppStore – Umsatz bleibt aber schwach

Ok, keine große Überraschung, man hätte damit rechnen können: Googles Play Store hat Apples AppStore in Sachen Downloadzahlen überholt: immerhin 10% mehr Downloads verzeichnet Googles Plattform inzwischen. Dabei ist der Umsatz bei Apple immer noch wesentlich größer!

Der Umsatz bei Apple ist also noch höher, und das ziemlich krass: 2,3 mal so hoch wie im Play Store. Dies sieht man sehr gut in folgender Grafik:

Spiele machen immer noch den Großteil an Umsatz aus (Play Store 80 Prozent vs 75 Prozent im AppStore). Musik- und Social Networking-Apps halfen Apple besonders bei ihrem Umsatz. Apps für die Kommunikation sind jetzt auf Platz zwei hinter Spielen bei den Downloadzahlen im Play Store (WhatsApp lässt grüßen!).

Ganz interessant zu sehen ist auch, welche Länder für die beiden Unternehmen am wichtigsten sind:

Die Staaten sind für Apple auf jeden Fall am wichtigsten, aber auch Japan, China und das Vereinigte Königreich machen einen großen Teil aus.

Im Play Store sieht es etwas anders aus: Die Staaten sind auch hier sehr wichtig, aber Japan und Südkorea spielen eine wichtigere Rolle. Beim Umsatz ist endlich auch mal Deutschland auf dem vierten Platz.

Quelle

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EA: Die größte Einnahmequelle ist der App Store

Nicht nur Apple, sondern auch EA hat am gestrigen Abend dessen Quartalszahlen präsentiert. Mit überraschenden Ergebnissen. Demzufolge ist der App Store die größte Einnahmequelle des Publishers.

Der Spiele-Publisher EA gab eindrucksvolle Informationen bekannt. Demzufolge ist der App Store die größte Einnahmequelle des Unternehmens. Selbst die eigene Vertriebsplattform Origin sowie weitere Retail-Partner und Tochterfirmen fielen hinter Apples virtuelles Kaufhaus zurück. Dies gab Peter Moore, COO von Electronic Arts, am gestrigen Abend bekannt.

Zu den erfolgreichsten Titeln gehören ““, “” und ““. Daher lässt sich schließen, dass der Publisher sehr viele Einnahmen durch In-App-Käufe erzielt. Alle drei Anwendungen sind kostenlos im App Store erhältlich, bieten jedoch die Möglichkeit, zusätzliche Inhalte hinzuzukaufen.

Insgesamt 90 Millionen Dollar hat EA durch mobile Plattformen eingenommen, genauere Angaben bezüglich der Aufteilung zwischen iOS und Android gab man jedoch nicht bekannt. Dennoch ist es sehr beachtlich, dass der App Store zu der Haupteinnahmequelle des Unternehmens wurde und selbst die “großen” Plattformen (PC, Konsolen etc.) hinter sich gelassen hat.

Quelle: VentureBeat

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Infinity Blade-Entwickler dankt App Store-Promo, mysteriöser Halfbrick-Trailer

Dank Apples App Store-Promo zum fünften Geburtstag des virtuellen Kaufhauses konnte das Game Infinity Blade über 5.7 Millionen Downloads innerhalb von sieben Tagen verzeichnen. Darüber hinaus hat Halfbrick einen sehr mysteriösen Trailer veröffentlicht.

Infinity Blade 2

Welche Auswirkungen Apples Promo zu dem fünften Geburtstag des App Stores hatte, zeigt sich anhand der Downloadzahlen des Spiele-Klassikers Infinity Blade 2. Die Anwendung wurde in einem Zeitraum von nur sieben Tagen ganze 5.7 Millionen Mal heruntergeladen. Allein an dem ersten Tag der Aktion konnten 1.7 Millionen Downloads verzeichnet werden – gewaltige Zahlen.

“The action-RPG sword-fighting game added 5.7 million new players in seven days. Laura Mustard, publicist for the game's developer, Chair Entertainment, said 1.7 million downloads occurred on Monday, the first day of the promotion.”

Mysteriöser Halfbrick Trailer

Das Entwicklerstudio Halfbrick, bekannt durch deren Klassiker Fruit Ninja, hat vor kurzem einen sehr mysteriösen Trailer veröffentlicht. Was genau dieser ankündigt, ist leider nicht zu erkennen. Relativ sicher ist jedoch, dass es sich um den nächsten großen Titel des Teams handeln wird.

Quelle: 9to5mac

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Der App Store, Fluch und Segen

Er ist Grund für Verstimmungen bei Kunden und Entwicklern, doch gleichzeitig ein Teil des Erfolgsrezepts „iPhone“: der App Store. Apple hat jeden Grund, weiter auf dieses Modell zu setzen.

Fünf Jahre alt ist der App Store jetzt, er feierte diese Woche Geburtstag (wir berichteten).

Als er am 10. Juli 2008 startet, listet er 500 Apps. Damals eine beeindruckende Zahl, und vorher konnten wir den Funktionsumfang unseres iPhones nur mit Web-Apps erweitern. Heute können wir angesichts der 850000 Spiele, Dienstprogramme, Wetter-Apps, Musikinstrumente und dergleichen über das Startangebot nur müde lächeln.

Die beliebtesten Apps im App Store:

Der App Store überzeugte schnell sowohl Entwickler als auch Kunden – beziehungsweise, ihnen blieb nichts anderes übrig, als ihn zu nutzen. Jedes iPhone, jeder iPod touch, jedes iPad kann Apps ausschließlich über den App Store laden (lassen wir mal die Optionen Jailbreak und B-to-B-Lösungen unter den Tisch fallen).

Umstritten: Das geschlossene System „iOS“

Wir sprechen hier von einem geschlossenen System, komplett in den Händen von Apple: Nur über den App Store kann der Otto-Normal-Nutzer Anwendung auf einem iOS-Gerät installieren. Welche App in den App Store aufgenommen wird, entscheidet Apple.

Das sorgte schon häufiger für Proteste, denn nicht nur hetzerischen Inhalten oder Sex-Apps (mit ungewöhnlichen Ausnahmen) wurde der Zutritt verweigert, sondern auch Zeitschriften oder Software, bei denen die Ablehnung recht unverständlich war. Beispiel: AppGratis.

Dass der Anbieter im Prinzip machen kann, was er will, zeigte auch die Preisanpassung im Oktober 2012: Über Nacht wurden plötzlich alle Apps teurer. Nicht einmal die Entwickler wussten vorher Bescheid. Das führte in Einzelfällen sogar dazu, dass die iPad-Ausgabe von Printzeitungen plötzlich teurer waren, als die Version in der Bahnhofsbuchhandlung.

iPhone-liebenden Freigeistern ist der App Store also ein aufgezwängtes Übel.

Seite 2: Warum der App Store Anteil am iPhone-Erfolg hat

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App Store: Teil des iPhone-Erfolgsrezeptes

Das iPhone wäre ohne Apps ziemlich langweilig. Zwar bietet iOS (mittlerweile) sehr viele Funktionen. Den vollen Nutzen und das Vergnügen entwickelt die Hardware aber erst mit den grafikaufwendigen Spielen, mit Kamera- und Videomöglichkeiten, mit Informationsangeboten, mit nützlichen kleinen Helferlein oder umfangreichen Programmen aus allen Themenbereichen.

Der App Store werten die Hardware auf dreierlei Arten auf:

  1. Er dient als zentrale Anlaufstelle: Welche Apps gibt es zu einem Thema? Was kann mein Smartphone mit entsprechender Software? Wir müssen nicht das halbe Internet nach Software durchforsten. Zahlungsverkehr, Updates und späterer Download laufen gesammelt über diese Institution. Account-Informationen und Kreditkartendaten bleiben in einer Hand– sehr praktisch.

  2. Kontrollinstanz Apple trifft eine Vorauswahl: Betrügerische Apps und Schadsoftware kommt gar nicht erst rein, oder fliegt zumindest im Nachhinein wieder raus. Auch Kaspersky sieht iOS als recht sicheren Bereich an.
  3. Kleine Entwickler nehmen erst durch das simple Vertriebskonzept „App Store“ das Risiko auf, Apps zu konzipieren. Somit gibt es wiederum mehr Apps, mehr Ideen. Und der Erfolg ist nicht nur wenigen ganz großen Studios vergönnt. Apps an. Phil Libin, CEO bei Evernote, bringt es auf den Punkt: „Alles, was du tun musst, um im App Store erfolgreich zu sein, ist es, etwas Großartiges zu entwickeln.“ (In zwei Tagen erscheint ein ausführlicher Kommentar des CEOs auf GIGA.) 10 Milliarden US-Dollar zahlte Apple in den letzten Jahren an die Entwickler aus.

Ohne den App Store wäre das iPhone wesentlich unattraktiver. Das weiß auch die Konkurrenz: Zahlreiche Nachahmer lassen grüßen, auch wenn sie vor einem geschlossenen System Abstand halten.

Fazit: Eine praktische Plattform.

In fünf Jahren veränderte Apple die Software-Distribution und regte damit die Entwicklung weiterer Apps an. Anbieter können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, anstatt sich langwierig mit Distribution und Vermarktung zu beschäftigen.

Auch wenn das geschlossene System einigen Nutzern im Prinzip nicht gefällt, profitieren doch die meisten sehr gerne von der App-Zentralstelle (wer nicht, führt einen Jailbreak durch). Apple stört die Kritiker nicht: Der Erfolg spiegelt sich in den Nutzer- und Verkaufszahlen wider. Logische Konsequenz, dass Apple Anfang 2011 den Mac App Store als Pedant für OS X einführte.

Bleibt zu hoffen, dass Apple seine Macht über das Angebot nicht zu sehr ausnutzt.

Happy Birthday!

Zum Thema:

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“Deus Ex: The Fall” ab jetzt im App Store erhältlich

Auf anderen Plattformen schon längst ein Hit, jetzt endlich auch für iOS: Das Action-RPG „Deus Ex: The Fall“ ist ab sofort im App Store verfügbar. Eigentlich hat der Entwickler das Spiel erst für morgen angekündigt.

Das Action-RPG “Deus Ex: The Fall“, schon von anderen Plattformen (Deus Ex: Human Revolution) bekannt, hat es etwas zu früh in den App Store geschafft. Das Entwicklerstudio Square Enix plante bisher eine Veröffentlichung am morgigen Donnerstag.

Der hoch angepriesene Actiontitel mit Rollenspiel-Elementen soll seinem großem Bruder “Deus Ex: Human Revolution” in nichts nachstehen. In der Rolle des SAS-Agenten Ben Saxton ist es des Spielers Aufgabe, eine Verschwörung rund um den Drogenhandel aufzuklären.

Das 808 MB große Game ist für 5,99 Euro ab sofort im App Store erhältlich und unterstützt alle Geräte ab dem iPad 3, iPad mini, iPod touch 5 und iPhone 4S.

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Deus Ex: The Fall (AppStore Link)
QR-Code
Deus Ex: The Fall
| Preis: 0,89 €

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Als Geburtstagskuchen ein paar EA-Apps für lau

Der App Store feiert Geburtstag – fünf Jahre alt ist er nun. EA würdigt die Vertriebsplattform mit ein paar kostenlosen Apps. Dies und mehr in den App Store News:

Diese Apps bietet EA aktuell für lau an:

Flight Control (AppStore Link)
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Flight Control
| Preis: 0,89 €

Die Sims™ Mittelalter (AppStore Link)
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Die Sims™ Mittelalter
| Preis: 2,69 €

Dead Space™ (AppStore Link)
QR-Code
Dead Space™
| Preis: 4,49 €

Peggle (AppStore Link)
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Peggle
| Preis: 0,89 €

Gleiches gilt für die iPad-Versionen:

Die Sims™ Mittelalter For iPad (AppStore Link)
QR-Code
Die Sims™ Mittelalter For iPad
| Preis: 4,49 €

Peggle HD (AppStore Link)
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Peggle HD
| Preis: 0,89 €

 

Ganz offiziell gibt es zum Store-Geburtstag 10 Apps von verschiedenen Anbietern gratis, zum Beispiel

Tiny Wings (AppStore Link)
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Tiny Wings
| Preis: 0,89 €

Traktor DJ (AppStore Link)
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Traktor DJ
| Preis: 4,49 €

 

Updates im App Store

In unseren App Store News nun noch zwei Updates:

Fantastical
...besitzt nun ein URL-Schema für die Suche, Ereignisse können mit demselben Datum dupliziert werden und der Entwickler hat zahlreiche Probleme behoben.

Evernote
...für Mac kann nun Office- und iWork-Dokumente im Notizeditor anzeigen. Mit Skitch lassen sich Bilder und PDF-Dateien markieren.

Evernote (AppStore Link)
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Evernote
| Preis: Gratis

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Apple und Amazon: Einigung im Streit um “App Store”-Markennamen

Der Streit zwischen Apple und Amazon um den Namen “App Store” ist vorbei: Apple hat sich bereit erklärt, die Klage zurückzunehmen. Amazon verpflichtet sich im Gegenzug, seinerseits nicht zurück zu klagen.

Im Jahr 2011 hatte Apple den späteren Kindle-Fire-Hersteller Amazon in den USA verklagt: Amazon hatte mit dem Betrieb des “Amazon Appstore” begonnen, ein Download-Portal für Android-Apps.

Bei einigen Beobachtern sorgte diese Aktion für Stirnrunzeln – bereits im Januar desselben Jahres hatte sich Microsoft beim US-Patent- und Markenamt gegen den Schutz des Namens “App Store” durch Apple gewehrt: Es handle sich um eine rein generische Bezeichnung des Produktes – ein “Store” für “Apps” -, nicht aber um einen schützenswerten Namen. Interessanterweise hatte auch Apples CEO Steve Jobs einst hervorgehoben, dass Apple den “am leichtesten zu bedienenden App Store der Welt” betreibe.

Im Laufe des Verfahrens zeichnete sich ein schwerer Stand für Apple ab: Im Juni 2011 deutete die mit dem Streit befasste US-Bundesrichterin Phyllis Hamilton an, dass sie der Klage “wahrscheinlich nicht stattgeben” werde, weil Apple nicht stichhaltig genug eine Verwechslungsgefahr zwischen dem eigenen App Store und dem Amazon Appstore dargelegt habe. Im Januar diesen Jahres verwarf das Gericht dann auch einen Teil der Klage.

Es kommt also nicht überraschend, dass Apple jetzt mehr oder weniger klein beigibt: Das Unternehmen zieht die Klage zurück – mit der offiziellen Begründung, dass die Kunden mittlerweile, wo es im Apple-App Store 900.000 Apps und über 50 Milliarden Downloads gebe, wüssten, wo sie ihre Lieblings-Apps erwerben könnten.

Amazons Anwälte verweisen wiederum darauf, dass Amazon jetzt den Namen “Appstore” ganz frei verwenden dürfe. Das einzige Zugeständnis von Amazon scheint zu sein, dass das Unternehmen seinerseits keine Klage gegen Apple erhebt – beispielsweise also, um sich die eigenen Kosten für den Streit zurückzuholen.

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Zum fünften Geburtstag: XXL-Poster zeigt Geschichte des App Stores

Am 10. Juli wird der App Store genau fünf Jahren alt. Zu diesem speziellen Anlass verschickte Apple an ausgewählte Medienvertreter schön gestaltete XXL-Poster.

Fünf Jahre sind seit dem Start des virtuellen Kaufhauses vergangen. Am 10. Juli 2008 öffnete der App Store das erste Mal seine Tore. Schon vier Tage darauf, am 14. Juli 2008, konnten schon 10 Millionen Downloads verzeichnet werden. Heute, ein halbes Jahrzehnt später, sind es über sage und schreibe 50 Milliarden an der Zahl. Ganze 900.000 Apps befinden sich in den Regalen des App Stores und über 575 Millionen Nutzer verfügen über einen Account.

Wie schon zum zehnten Geburtstag des iTunes Store verschickt Apple auch zu diesem Anlass XXL-Poster an ausgewählte Medienvertreter. In den kommenden Tagen, voraussichtlich am 10. Juli, sollte es auch auf der Apple-Website veröffentlicht werden. Auf dem Schaubild sind wichtige Meilensteine des virtuellen Kaufhauses festgehalten und chronologisch aufgelistet. Aber seht am besten selbst:

App Store Poster

Quelle: MacRumors

 

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Grafik: Die aktuellen Zahlen der größten App Stores

Immer wieder interessant: Die aktuelle Anzahl der verfügbaren Anwendungen in den verschiedenen App Stores. Nun veröffentlicht Statista eine Grafik, welche Aufschluss über den momentanen Stand gibt. 

Das Unternehmen Statista hat die aktuellen Zahlen der verschiedenen App Stores in einem Diagramm veranschaulicht. Daran kann man sehr gut erkennen, dass Apples App Store und Googles Play Store bezüglich der Anzahl an verfügbaren Anwendungen auch weiterhin weit vorne liegen. Allerdings ist der App Store mit 900.000 Apps nur knapp vor dem Verfolger mit 850.000 Applikationen, wie die Statistik zeigt. Es könnte jedoch sein, dass Google das Unternehmen aus Cupertino mittlerweile eingeholt hat. Apples Zahlen stammen aus dem Juni 2013, während Googles Angaben noch auf April basieren.

Der Windows Phone Store und Blackberry World sind weit abgeschlagen. Diese leisten sich mit 145.000 (Windows) und 120.000 (Blackberry) Anwendungen deren eigenes kleines Rennen. Es könnte wohl noch eine Weile dauern, bis diese – wenn überhaupt – auf die beiden Führenden aufschließen.

Allerdings ist Quantität nicht immer der wichtigste Punkt in solchen Angelegenheiten. Man sollte mindestens genauso sehr auf die Qualität achten, welche meines Erachtens ausschlaggebend ist. Leider kann man solche Werte nicht sehr gut messen...

Quelle: ApfelpageStatista

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Age of Empires und Co: Microsoft will eigene Spiele für iOS portieren

Microsoft will offenbar einige der selbst vertriebenen Spiele fürs iOS portieren: Beispielsweise soll es im Laufe des Jahres eine iOS-Version von Age of Empires geben.

Microsoft ist als Spiele-Entwickler und -Publisher für Windows-PCs und für die Xbox aktiv, Microsoft-Spiele fürs iOS gab es bisher noch nicht. Das soll sich offenbar in naher Zukunft ändern: Laut Nikkei (via Mac Rumors) arbeitet Microsoft mit dem Smartphone-Spiele-Entwickler Klab zusammen, um iOS- und Android-Versionen seiner Spiele zu entwickeln.

Klab soll sowohl Windows- als auch Xbox-Spiele portieren, wobei diese nicht nur iOS-, sondern auch Android-Versionen bekommen sollen. Age of Empires soll einer der ersten Titel werden, dabei soll es sich um ein “Freemium”- beziehungsweise Free-to-Play-Spiel handeln – Kunden dürften es also kostenlos ausprobieren und weitere Inhalte kostenpflichtig erwerben können.

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Badland: Kaufempfehlung für eines der liebevollsten Spiele im AppStore

Mit Badland findet sich seit geraumer Zeit ein liebevoll gestaltetes Spiel mit Potential zum Chartstürmer im App Store wieder. Hier gibt es einen ersten Eindruck zu dem Indie-Game.

In letzter Zeit war es ein wenig ruhig in der Spiele-Kategorie des App Stores. Kaum große, neue Spiele erblickten das Licht der Öffentlichkeit. Nicht zuletzt aus diesem Grund habe ich mich umso mehr gefreut, über die Applikation “ gestolpert zu sein. Auf den ersten Blick ein sehr einfaches Spiel, erst beim genaueren Hinsehen erkennt man die Stärken und seine Vielseitigkeit.

Des Spielers Aufgabe besteht darin, die zu steuernde Figur – einen Waldbewohner – durch verschiedene Level zu manövrieren, welche einen traumhaften Wald darstellen. Doch der Eindruck täuscht. Und was genau mit dieser virtuellen Welt nicht in Ordnung ist, soll der Spieler auf seiner Reise herausfinden. Auf seinem Weg wird er vielen Hindernissen gestellt, welche er mit Geschick lösen muss. Oftmals kommt es zu unerwarteten Wendungen. War zuvor noch alles ruhig, ist man plötzlich Kreissägen und anderen gefährlichen Hindernissen ausgesetzt. Die Level sind liebevoll gestaltet, darüber hinaus habe ich selten ein Spiel mit einer solch bestechenden Atmosphäre gesehen. Zu Beginn fliegt man mit seiner Spielfigur durch eine ruhige „Landschaft“, bis man durch die ersten explodierenden Minen aus der Idylle gerissen wird. Unterstützt wird dieser Effekt durch das tolle Sounddesign. Von dem einen auf den anderen Moment sticht aus dem Summen von Fliegen und Rauschen von Blättern der laute Knall einer Bombe hervor, welche man zwischen den anderen Objekten übersehen hat. Auch ohne Vorwarnung herunterfallende Felsen und desgleichen machen dem Spieler das Leben schwer.

Mithilfe von Items wird etwas Abwechslung in das Action-Adventure gebracht. Durch das Aufsammeln solcher kann die Spielfigur beispielsweise in der Größe, oder auch in der Anzahl variieren. So kann es sein, dass man von jetzt auf gleich einen ganzen Haufen dieser Waldbewohner durch die Hindernisse steuern muss. Die Steuerung von Badland erfolgt per One-Touch-Bedienung und ist so selbsterklärend, dass nicht einmal ein Tutorial zu Beginn des Spiels notwendig ist. Ohne Vorwarnung wird man in das Spielgeschehen „hineingeworfen“. Die einzelnen Items werden dem Spieler von Zeit zu Zeit näher gebracht. Desto weiter der Spieler im Level ist, desto mehr Items werden in den Sidescroller implementiert. Intuitiv weiß man sofort, was die verschiedenen Items bewirken.

Der Spielstand ist durchgehen mit seinen anderen iOS-Geräten mithilfe der iCloud synchronisiert. Auch ein Mehrspielermodus wurde Badland spendiert. Somit könnt Ihr lokal mit bis zu vier Spielern gegeneinander antreten. Bodland ist zurzeit meiner Meinung nach eines der mit Abstand besten Spiele im App Store. Das Zusammenspiel von Atmosphäre und Sounddesign ist den Entwicklern des Indie-Games extrem gut gelungen. Über die von mir teils vermisste Spannung und die etwas geringe Spielzeit ist daher hinwegzusehen. Badland ist für 3,59 Euro als Universal-App erhältlich und mehr als nur einen Blick wert. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.

BADLAND (AppStore Link)
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BADLAND
| Preis: 1,99 €

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App Stores: Entwickler fordert Abschaffen der Charts

Wie sinnvoll sind die Verkaufscharts im App Store? Ein Entwickler meint, dass diese dem App-Ökosystem eher schaden als nutzen. Apple sollte Kunden eher Apps anbieten, die gerade ihnen gefallen könnten.

John August, ein Drehbuchschreiber, der auch entsprechende Apps anbietet, ärgert sich darüber, wie die Dynamiken des App Store funktionieren: Apps bekämen nur dann Aufmerksamkeit, wenn sie sich weit oben in den jeweiligen Charts befinden. Also versuchten Entwickler alles, um es in die Charts zu schaffen.

Da Apps, die besonders günstig sind oder überhaupt nichts kosten, mehr Downloads erzielen, befänden sich in den Top-Charts-Positionen zahlreiche kostenlose oder Billig-Apps, die qualitativ vielleicht nicht so wertvoll sind wie andere. Auch zahlreiche Freemium-Spiele dominieren die Charts. Zwar listet Apple auch die umsatzstärksten Apps, auch dort gibt es aber zahlreiche Freemium-Spiele, die den Umsatz durch In-App-Einkäufe erreichen.

Aufgrund dieser Voraussetzungen entstehe ein “Race to the Bottom”; jeder biete seine Apps so günstig wie möglich an. Auch sei eine komplette Branche für App-Store-Kampagnen entstanden – mit Boost-Kampagnen versuchen Entwickler, möglichst schnell möglichst viele Downloads zu generieren, um es in die Top-Charts-Positionen zu schaffen. Gute, aber vielleicht nicht ganz so günstige Apps gingen so unter, und viele Kunden sähen in den Charts Apps, die sie schon längst haben oder die sie eigentlich gar nicht interessieren.

August wünscht sich zur Worldwide Developers Conference (WWDC), auf der Apple neue Versionen seiner Betriebssysteme vorstellen wird, auch gleich eine gründliche Überarbeitung der App Stores, in denen die Charts zumindest an so prominenter Stelle verschwinden. Stattdessen sollte sich Apple ein Beispiel an Amazon oder Netflix nehmen und versuchen, Kunden Apps anzuzeigen, die sie wirklich interessieren.

Mit der “Genius”-Funktion gebe es im App Store zwar schon eine individuelle Liste an Apps, die aber nur darauf basiert, welche Apps den Apps, die der Kunde heruntergeladen hat, ähneln. Allerdings wolle jemand, der sich eine To-Do-Listen-App besorgt hat, doch wahrscheinlich keine weiteren Apps mit derselben Funktion sehen.

Interessanter wäre es hingegen, welche Apps einen Kunden wie ihn interessieren. Das heißt: Welche Apps Kunden mit bestimmten Interessen gerne kaufen. Apple sollte dem Benutzer also anzeigen, welche Apps Kunden heruntergeladen haben, die ähnliche Apps installiert haben wie der jeweilige Kunde. Eben damit mache Amazon doch bereits gute Erfahrungen.

Das würde für Entwickler auch die richtigen Anreize setzen: Charts verleiteten Entwickler dazu, sich auf die Konkurrenz und deren Download-Zahlen und nicht die Kunden zu konzentrieren. Deshalb sollte man sie abschaffen, so Augusts Fazit.

Charts:

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Apples App Store erreicht 50 Milliarden Downloads

Vor etwas mehr als einem Jahr freute sich Apple noch über 25 Milliarden heruntergeladene Apps. Gestern Abend um 22:56 Uhr durchbrach der App Store die Marke von 50 Milliarden App-Downloads.

Jener Nutzer, der die 50 milliardste App heruntergeladen hat, darf sich über einen iTunes-Gutschein im Wert von 10.000,- US-Dollar freuen. Den folgenden 50 Nachzüglern, die die Marke nur knapp verfehlt haben, spendiert Apple jeweils einen iTunes-Gutschein im Wert von 500,- US-Dollar.

Wer die glücklichen Gewinner sind, hat Apple noch nicht bekannt gegeben.

— App Store(@AppStore) May 15, 2013

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Im iTunes App Store registrieren

Der iTunes Store existiert schon viel länger, als es überhaupt Apps gibt. Mit einem iTunes Download steht dem Kunden ja nicht nur eine Möglichkeit offen, Apps zu kaufen und auf sein iPhone zu übertragen. Mittlerweile ist der iTunes Store eine der weltweit führenden Quellen für Musik und Filme. Spezielle Musikalben werden extra für den Store gemastert. Doch einen richtigen Popularitätsschub erreichte iTunes nochmal durch den App Store.

Apple pflegt das Angebot ständig und bietet beispielsweise Charts der verschiedenen Kategorien an. Auf vielen Webseiten im Netz wird man zudem über die neusten und besten Apps informiert. Aber besonders in der Windowsversion von iTunes lohnt es sich zu stöbern. Das Angebot ist viel leichter zu überblicken, wenn man mehr Platz hat, als einen kleinen Handybildschirm.

iTunes Apps kaufen – was passiert?

Nur mit einer gültigen Apple ID kann man Apps kaufen. Zu diesem Zweck muss ein Konto bei iTunes angelegt werden, in dessen Verlauf man auch angibt, ob man etwa per Kreditkarte oder mit einer Guthabenkarte bezahlt, die man z.B. in einigen Supermärkten bekommt.

Doch sind bei weitem nicht alle Apps kostenpflichtig. Eine ganze Reihe großartiger, kleiner Programme ist kostenlos oder zumindest zeitweise umsonst.

Es lohnt sich also, immer wieder mal im App Store zu stöbern. Nahezu täglich, besonders aber zu Feiertagen wie Weihnachten, Ostern etc., werden kostenpflichtige Apps eine Zeit lang umsonst abgegeben.

Lädt man nun also so eine App durch einen Kauf, dann wird dieser Kauf zuerst einmal im Benutzerkonto der Apple ID abgespeichert. Damit ist sichergestellt, dass man die App immer wieder laden kann.

Dann wird die App auf das Gerät geladen, von dem aus der Kauf getätigt wurde. Hat man die App also etwa vom iPhone, iPod oder iPad aus gekauft, dann wird sie dorthin geladen. Einen Sonderfall bieten mehrere Geräte, die durch eine gemeinsame Apple ID sowie die iCloud miteinander verbunden sind und die sich gerade im selben WLAN-Netz befinden. Wird hier eine Universal-App (lauffähig auf jedem iOS-Gerät) auf dem iPhone gekauft, die also auch iPad-tauglich ist, so wird sie dort auch gleichzeitig abgespeichert.

Kauft man hingegen eine App in der Windows-Version von iTunes, so wird sie erst einmal nur auf der Festplatte gespeichert. Erst bei einer Verbindung von iTunes mit dem Handy oder Tablet wird die App während einer Synchronisation überspielt. Wem das zu kompliziert ist, der sollte entweder Apps gleich auf dem Gerät selbst kaufen, oder den Kauf dort nochmal starten – man muss ja nicht noch einmal bezahlen. Das Angebot im App Store des iPhone unterscheidet sich nicht vom iTunes Angebot. Nur die Darstellung ist kompakter.

Genau umgekehrt ist es, wenn man Apps z.B. auf dem iPhone gekauft hat. Diese werden erst dann auf die Festplatte gespeichert, wenn iTunes das nächste Mal gestartet wird. Aber so oder so ist nichts verloren, wenn es mal einen Hardwareschaden gibt. Apps bleiben in der iCloud von Apple gespeichert!

iTunes App store auf iPhone Screenshot
Gelöschte Apps sind nicht verloren!

Anders als bei Filmen oder Musik aus dem iTunes Store, werden Apps dauerhaft dem Benutzerkonto mit der gültigen Apple ID zugeordnet. Man kann sagen, dass sich der Store “merkt” welche Apps man bereits gekauft hat. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um kostenlose, bezahlpflichtige oder kurzzeitig heruntergesetzte Apps handelt. Sie alle erhalten den Stempel “bezahlt” und befinden sich im Besitz des Anwenders.

Das ist besonders praktisch, wenn man versehentlich Apps gelöscht hat. Aber auch, wenn man sich ein neues iPhone oder iPad holt. Denn einmal gekaufte Apps kann man auf jedes Gerät wieder laden, das mit dieser eindeutigen Apple ID verknüpft ist.

Zwar wird man beim Download gefragt, ob man die App kaufen will, doch das braucht nicht zu stören. Man hat sie ja bereits gekauft. Sie muss nicht nochmals bezahlt werden. Apple weiß das und wird den Betrag nicht erneut berechnen. Übrigens kann man einmal gekaufte Apps auch auf bis zu 5 Geräten gleichzeitig verwenden!

Das erneute Laden funktioniert also auch, wenn man die App irgendwann mal umsonst bekam und inzwischen wurde der Preis wieder angehoben. Gekauft ist gekauft! Die App ist dem Konto zugeordnet und steht jederzeit zur Verfügung.

Die einzige Ausnahme bieten Apps, die in der Zwischenzeit von Apple aus dem Store geworfen wurden, weil die Anwendungsart nicht mehr zulässig ist. Die kann man nicht mehr laden, weil sie euch im Store nicht mehr zu finden sind.

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App Store: Countdown auf 50 Milliarden App-Downloads

Mit einer leitet Apple den Countdown für 50.000.000.000 heruntergeladene Apps ein. Der letzte Meilenstein, 25 Milliarden Apps, wurde letztes Jahr im März erreicht.

Auch dieses Mal kann sich ein glücklicher Nutzer bzw. eine glückliche Nutzerin über einen iTunes-Gutschein im Wert von 10.000,- US-Dollar freuen, sollte er/sie die 50 milliardste App herunterladen.

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50 Milliarden Apps: Countdown im App Store und 10.000 Dollar Gewinn

Wieder mal hat Apple einen Meilenstein erreicht: Fast 50 Milliarden Apps wurden insgesamt aus dem App Store heruntergeladen. Wann es soweit ist, zeigt ein Countdown auf der Webseite. Ein glücklicher Downloader erhält eine 10.000-Dollar-Gutscheinkarte.

Zusätzlich erhalten die ersten 50 Anwender, die nach der 50-Milliarden-Grenze eine App herunterladen, immerhin 500 Dollar in Gutscheinform.

Der Counter ist wie immer ein einfaches Javascript, das in keiner Weise mit realen Download-Zahlen verbunden scheint. Um das Glücksspielverbot zu umgehen, bietet Apple übrigens eine alternative Teilnahmemöglichkeit. Wer ein Formular ausfüllt, erhält die gleiche Chance, wie andere Teilnehmer und muss dafür keine Apps herunterladen.

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App-Straßenbahn: Rollender App Store fährt durch Berlin

Hunderttausende Apps in Apples App Store buhlen um die Gunst der Kunden. Wer da auffallen möchte, muss einstweilen zu ausgefallenen Werbepraktiken greifen. Neueste Idee: Eine Straßenbahn als „rollender App Store“.

Der Werbeagentur „Doka Werbung“ mietet für volle drei Monate eine Straßenbahn als Werbefläche, los geht's ab den 14. Mai. Die Tram wird großflächig mit 100 App-Icons, den Namen der mobilen iPhone- und iPad-Programme und einen jeweils passenden QR-Code geschmückt sein, der bei Gebrauch mehr Informationen bereithält. Zu sehen werden die Apps nicht nur im Außenbereich sein, auch im Inneren der Bahn erblicken die Fahrgäste die außergewöhnliche Werbung.

Selbstbewusst gibt sich Dominik Kalies, Erfinder des neuerlichen Werbeformates: „Unsere App-Straßenbahn ist für uns ganz klar der erste rollende App Store der Welt. Klar, dass wir da auch den Weltrekord für uns beanspruchen. Sobald die Straßenbahn rollt, werden wir beim Guinness Buch der Rekorde einen entsprechenden Antrag stellen.“

Weiter nimmt Kalies den Erfolg schon mal vorweg und verrät die nächste Station des „rollenden App Stores“: „Wir rechnen in den drei Monaten mit 1,4 Millionen Sichtkontakten. Und schon jetzt ist klar, dass wir weitermachen werden. Die nächste App-Straßenbahn wird in Erfurt rollen.“

Mehr Informationen: Facebook-Auftritt der App-Straßenbahn

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Apple wirft AppGratis aus dem App Store – ein ganzes Unternehmen steht im Regen

Apple hat AppGratis aus dem App Store verbannt. Der Dienst bietet jeden Tag eine kostenpflichtige App in Kooperation mit den Entwicklern gratis an. Der CEO erklärt die Geschichte um Apples plötzlichen Gesinnungswandel.

Entwickler sind sehr von den Launen von Apple abhängig. Diese Erfahrung musste Simon Dawlat machen, CEO von AppGratis. Seinem ganzen Unternehmen mit 45 Mitarbeitern wurde jetzt die Grundlage entzogen: Die App steht nicht mehr im iOS-App Store.

Was ist passiert?

Apps bekommen iPhone- und iPad-Besitzer nur über den App Store. Apple kontrolliert jede App vor der Aufnahme in dem Download-Shop.

AppGratis wird aus zwei Gründen zurückgewiesen, erklärt Dawlat in seinem Blog:

  1. Apple will keine Apps, die andere Apps bewerben – abgesehen von den Entwickler-eigenen. (Richtlinie 2,25)
  2. Die Benachrichtigungsfunktion (Push Notification) darf nicht zu Werbezwecken verwendet werden. (Richtlinie 5,6)

Dawlat dagegen sieht keinen Verstoß gegen die App Store-Regeln, zumal er die Punkte bereits vorher mit Apple durchgekaut hat. Doch beginnen wir am Anfang.

Meinungsänderung über Nacht

Glaubt man Dawlat, war schon in den Vorjahren alles mit Apple abgeklärt und akzeptiert (und die App stand ja auch im App Store):

Im Februar 2011 und im Oktober hat AppGratis bereits mit der Zugangskontrolle des App Stores zu kämpfen. Die Apple-Mitarbeiter sind sehr gesprächsbereit und gemeinsam findet man eine Lösung, damit die iOS-App auf die iPhones dieser Welt kommen kann. Vor allem aber argumentiert Dawlat überzeugend: Zur Richtlinie 5,6 erklärt er zum Beispiel, dass die Push-Benachrichtigung nur auf neue Inhalte hinweist – ein Mal pro Tag. Ein konkretes Angebot wird in der Mitteilung nicht beworben. Überraschender ist für den CEO, dass er keine anderen Apps bewerben darf, um nicht als alternativer App Store angesehen zu werden. Das Unternehmen kann jedoch auch hier Apple überzeugen: AppGratis ist kein App Store, sondern eher etwas wie ein Blog oder eine Webseite: Sie stellt nur eine Anwendung pro Tag vor. Verwechslungsgefahr mit dem App Store ausgeschlossen.

Die Freigabe und der plötzliche Rausschmiss

Am 4. April 2013 bekommt AppGratis die Mitteilung, dass die neueste (iPad-)Version der App geprüft und freigegeben wurde. Einem Verkauf im AppStore steht nun nichts mehr im Wege. Newsletter, Presseinformationen, alles wird vorbereitet.

Und plötzlich der Gesinnungswandel bei Apple. Ein Apple-Mitarbeiter versucht noch, vorher bei Dawlat anzurufen. Der sitzt aber im Flugzeug und ist nicht zu erreichen. Als er landet, erhält er die Mitteilung: „Apple hat unseren Apps die Stecker gezogen.“  – Eben wieder wegen Richtlinien 2,25 und 5,6.

Es kommt zu einer Auseinandersetzung mit einem Apple-Mitarbeiter. „Sie können doch nicht einfach über Nacht Ihre Meinung ändern“, wirft Dawlat dem Store-Hüter vor, „Sie graben einem 45-Mann-Unternehmen das Wasser ab.“ Der Apple-Mitarbeiter wiederholt nur die Richtlinien 2,25 und 5,6. Zum Gesinnungswandel will er sich nicht äußern. Und überhaupt scheint er die Bedeutung seiner Fehlentscheidung nicht zu begreifen.

So sieht es jedenfalls der AppGratis-CEO.

Apple bestätigt gegenüber dem Wall Street Journal den Rauswurf von AppGratis, mit Verweis auf die bereits genannten Richtlinien.

Und die Moral von der Geschichte...

Was darf auf das iPhone und was nicht? Apple hat das Sagen, und alle müssen sich danach richten. Die Nutzer profitieren von dem geschlossenen System: Es reduziert die Menge an überflüssigen Apps (auch wenn man das nicht so wirklich glauben mag), und hält Schadsoftware verhältnismäßig zuverlässig von den iOS-Geräten. Das bestätigen sogar Hersteller von Virensoftware. Manch Sonderfunktionen sind allerdings nicht möglich, und wer Porno-Apps will, muss ebenfalls zu Android wechseln.

Entwickler müssen dagegen nicht nur mit eingeschränkten Möglichkeiten klarkommen. Sie kann auch die Befürchtung plagen, nicht für den App Store zugelassen zu werden. Das könnte viele Mühen und finanziellen Einsatz zunichte machen.

AppGratis steht nun erst mal im Regen. Dawlat will noch nicht aufgeben: 12 Millionen iOS-Nutzer auf der Welt haben seine Apps installiert, und die funktionieren natürlich auch weiterhin. Sie bekommen also auch weiterhin App-Deals. Vielleicht kann er die Situation mit Apple klären, und die App gelangt wieder in den App Store.

Eine weitere Alternative wäre die Bereitstellung einer Web-App, die über den Browser aufgerufen wird. „Es gibt für jedes Problem eine Lösung“, erklärt Dawlat. „Und wir haben die Absicht, eine Lösung zu finden.“

Zum Thema:

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Apple hebt Altersfreigabe im App Store hervor

Nach diversen Beschwerden und Reklamationen von Eltern, deren unbeaufsichtigte Kinder über In-App-Käufe horrende Summen ausgegeben haben, stellt Apple die Altersfreigabe für Apps prominenter dar. Im App Store steht sie nun direkt unter dem Namen des Entwicklers.

Immer wieder tauchten in den vergangenen Wochen Fälle auf, in denen Eltern von Apple die Rückzahlung teils recht hoher Beträge forderten. Diese waren zuvor von ihren Kindern ausgegeben worden, um Gegenstände, Münzen oder Ähnliches aus Spielen heraus zu kaufen. Dass hier bisweilen offenbar nicht auf altersgerechten Umgang mit Gerät und Apps geachtet wurde, hinderte das Unternehmen nicht, in vielen Fällen die Beträge zurück zu erstatten und außergerichtliche Vergleiche anzustreben.

Die Angabe der Altersfreigabe für Apps an einer besser sichtbaren Position soll jetzt wohl Eltern dabei helfen, kaum altersgerechte Apps früher zu erkennen und so ungewollte Ausgaben zu vermeiden. Apps mit teuren In-App-Käufen, so die Theorie, könnten durch die Vermeidung kaum altersgerechter Apps und Spiele gemieden werden. Das erfordert lediglich, dass Eltern darauf achten, was die Kinder auf ihren Geräten (oder denen der Eltern) herunterladen.

Kommentar
So verringert Apple natürlich auch die Angriffsfläche, die das Unternehmen in solchen Fällen bietet. Am Ende bleibt den Eltern kaum mehr, als ihren Kindern den vernünftigen Umgang mit Geld beizubringen, bevor sie ihnen iOS-Geräte und iTunes-Kennwörter in die Hand drücken. Es sollte doch möglich sein, einige finanzielle Grundlagen zu kommunizieren, bevor die Kleinen anfangen, tausendfach Schlumpfpunkte herbeizuklicken.

Andererseits sollten Apps, die sich explizit an Kinder richten, vielleicht nicht die Möglichkeit bieten, mit einem einzigen In-App-Kauf dreistellige Beträge auszugeben. Insofern ist die bessere Kennzeichnung der Altersgrenze nur eine Seite der Medaille — auf der anderen Seite steht das Verantwortungsbewusstsein der Entwickler und der Eltern gleichermaßen.

(via Appleinsider)

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App Store: Apple zeigt Hinweis für In-App-Einkäufe in Apps

“Freemium”-Apps werden im App Store immer beliebter – also solche Apps, die sich kostenlos herunterladen lassen, in denen der Kunde dann aber einige Inhalte erst gegen Gebühr freischalten kann. Apple schafft nun mehr Transparenz und zeigt für alle Apps mit In-App-Einkäufen einen entsprechenden Hinweis im App Store an.

Gerade bei Spielen ist das Geschäftsmodell sehr beliebt: Die Tatsache, dass die Spiele auf den ersten Blick kostenlos sind, sorgt für größeres Interesse und mehr Downloads. Wenn den Spielern der Titel dann gefällt und sie schneller weiterkommen möchten, müssen sie aber bezahlen. EA setzt beispielsweise mit auf diese Strategie.

Der Trend gefällt jedoch nicht allen; manche Kunden würden lieber gerne einmalig einen Preis für eine App oder ein Spiel bezahlen und dann alle Inhalte nutzen können. Auch sorgte in den USA eine Klage von Eltern gegen Apple für Aufsehen: Den Klägern war nicht bewusst, dass ihre Sprösslinge in installierten Apps zusätzliche Inhalte erwerben konnten, was zu hohen unerwarteten Kosten führte.

Dementsprechend erscheint ein Hinweis sinnvoll, den Apple jetzt im App Store einblendet: Unter dem Button zum herunterladen der jeweiligen App ist nun zu lesen, dass eine App In-App-Einkäufe beinhaltet, wenn dies der Fall ist. Bisher blendet Apple diesen Hinweis allerdings nur in der Desktop-Version des App Store, nicht aber auf dem iPhone oder iPad ein.

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Sicherheitslücke im App Store gestopft: Verbindung jetzt immer via SSL

Die Kommunikation zum iTunes App Store auf iOS-Geräten fand bisher zu großen Teilen unverschlüsselt statt. So konnten böswillige Programmierer Schadcode einschleusen, Usern falsche Upgrades unterjubeln und sogar Passwörter ließen sich auslesen. Nun setzt Apple SSL-Verschlüsselung ein, um dies zu verhindern.

Wie Elie Bursztein, ein Forscher bei Google, mitteilt, dürfte Apple so die einfache Möglichkeit sogenannter „Man-In-The-Middle“-Attacken beseitigt haben. Schon im vergangenen Juli wies er das erste Mal auf die Verwundbarkeit des App Store hin und nannte die verschiedenen Ausprägungen der Gefahr.

Jetzt, wo das Problem behoben ist, zeigt er, wie man Passwörter abfängt, Apps durch eigenen Code austauscht, der nicht vom App Store freigegeben war und legitime Updates verhindert. Mindestens seit einem Dreiviertel Jahr also war die Lücke offen und bekannt.

Bursztein und andere werden auch in dem Support-Dokument zu dem Update für itunes.apple.com mit einer Danksagung erwähnt. Außerdem heißt es dort: „Active content is now served over HTTPS by default“.

(via heise.de, Bild: Realistic safe combination lock wheel via Shutterstock)

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App Store: Infografik zu Preissenkungen von iOS-Anwendungen

Wie viel Prozent der iOS-Spiele werden im Preis gesenkt?  Und wie lange müssen wir durchschnittlich warten, bis eine Foto-App kostenlos wird? Eine neue Infografik klärt uns über Preissenkungen im App Store auf.

Heute ist Freitag, und am Freitag gibt es immer unsere Serie „Kostenlose und reduzierte Apps zum Wochenende“. Passend dazu haben wir heute eine Infografik bekommen, die Hintergründe liefert:

 

Infografik von AppZapp, www.appzapp.net

Die Untersuchung von AppZapp ergab: Am beliebtesten im App Store sind Spiele. Die Mehrzahl – nämlich zwei Drittel – kostet etwas, aber jedes vierte Bezahl-Spiel wird irgendwann einmal gratis angeboten.

Bei Spielen muss man gar nicht so lange auf Preissenkungen warten: Durchschnittlich nach 83 Tagen werden diese Apps reduziert – zumindest ein bisschen, zumindest für kurze Zeit. Viel länger muss dagegen warten, wer sich eine Navigations-App herunterladen möchte: nämlich knapp ein halbes Jahr.

Aber: Laut der Untersuchung werden nur 40 Prozent der iOS-Apps reduziert oder gar gratis. 60 Prozent der Apps hielten im Untersuchungszeitraum von 2010 bis 2012 ihren Preis.

 

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App Store: Monster AG als iOS-Spiel, GIGA für iPhone 5, Layout-App kostenlos

Disney veröffentlicht ein neues Spiel, die beliebte Filmdatenbank IMDb bereitet sich auf die Verleihung der Oscars vor und ein paar Apps, die sonst kostenpflichtig sind, gibt es gratis. Unser Überblick in den App Store News:

Kostenlose Apps im App Store

Layout on Set (iPad)
Mit der iPad-App Layout on Set kontrollierst Du Deine Fotos in einem Layout-Entwurf. Zielgruppe sind neben Fotographen auch Designer und Werbeagenturen. Die Anwendung ist noch bis 25.02. kostenlos.

Layout On Set (AppStore Link)
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Layout On Set
| Preis: 5,99 €

 

Crazytarium (iPhone & iPad)
Ein kleines Spiel, das Fingerfertigkeit und Denkvermögen herausfordern will. Crazytarium ist vorübergehend kostenlos.

Crazytarium (AppStore Link)
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Crazytarium
| Preis: 1,79 €

 

Die Hard (iPhone & iPad)
Der Shooter von Fox Digital Entertainment scheint noch nicht sehr viele Fans gefunden zu haben (was vielleicht an der App selbst liegt...). Der Anbieter stellt das Spiel nun gratis zum Download zur Verfügung.

 

Neuigkeiten und Updates im App Store

Die Monster AG Run
Disney hat gestern offiziell Die Monster AG Run veröffentlicht. In dem Spiel arbeitest Du Dich mit Mike und Sulley durch Filmszenen, um Buh zu finden und zu retten. 48 Leven in 3 Welten bietet die App.

 

Trumps: Quartett mit Freunden (iPhone & iPad)
Ob Hunde, Autos oder Panzer – wer gerne Quartett spielt, kann hierfür die nagelnneue App des Hamburger Entwicklers RobStar verwenden. Und wenn keine Freunde mitspielen wollen, bleibt der virtuelle Gegner in der App.

Trumps: Quartett mit Freunden (AppStore Link)
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Trumps: Quartett mit Freunden
| Preis: Gratis

 

GIGA (iPhone & iPad)
Unsere Nachrichten, Tests und Tutorials kannst Du auch über eine iOS-App lesen.  Sie ist jetzt endlich auch für den 4-Zoll-Bildschirm des iPhone 5 optimiert worden. Freut uns, dass wir bereits einige positive Bewertungen für die kostenlose Anwendung bekommen haben!

GIGA (AppStore Link)
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GIGA
| Preis: Gratis

 

IMDb Filme & TV (iPhone & iPad)
Die App der Filmdatenbank hat ein Update bekommen, das IMDb für die Verleihung der Oscars rüstet. Alle nominierten werden aufgeführt, und die Gewinner während der Feier genannt.

IMDb Filme & TV (AppStore Link)
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IMDb Filme & TV
| Preis: Gratis

 

Heroes of Order & Chaos (iPhone & iPad)
Ein Update von Heroes of Order & Chaos ergänzt den Multiplayer von Gameloft um neue Spielelemente und eine neue Heldin: Prinzessin Akartu. Zudem soll das Spielerlebnis jetzt noch flüssiger ablaufen.

Heroes of Order & Chaos - Mehrspieler-Online-Spiel (AppStore Link)
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Heroes of Order & Chaos - Mehrspieler-Online-Spiel
| Preis: Gratis

 

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App Store: Apple bietet Entwicklern neue “appstore.com”-Links

Aufmerksamen amerikanischen Super-Bowl-Zuschauern ist während der Fernsehwerbung für den neuen Star-Trek-Film aufgefallen, dass sich dessen App über ein bisher unbekanntes URL-Schema aufrufen lässt: “appstore.com/StarTrekApp”. Apple hat entsprechende Links nun für alle Entwickler bereitgestellt.

Aufgefallen ist das neue Link-Schema unter anderem den Machern von CNet. Kurz darauf hat Apple das technische Q&A für Entwickler mit Hinweisen zu den entsprechenden URLs aktualisiert.

Mehrere Optionen stehen den Entwicklern zur Auswahl: Sie können einerseits einen appstore.com-Link mit ihrem Firmennamen verwenden, also beispielsweise “appstore.com/apple”. Die andere Option ist ein Direktlink zu einer App – wie beispielsweise die genannte Star-Trek-App oder auch “appstore.com/pages”. Alternativ lassen sich der Firmen- und App-Name auch kombinieren – also beispielsweise “appstore.com/apple/pages”. Unsere eigene ist durch die Neuerung jetzt auch über den Link “appstore.com/giga” erhältlich.

Wer wiederum einen Link in den Mac App Store bewerben möchte, muss hinter “appstore.com/” noch den Zusatz “mac/” hinzufügen – also beispielsweise “appstore.com/mac/pages”. Apple hat die Links automatisch erstellt, so dass es durchaus passieren kann, dass Links nicht so funktionieren, wie sich Entwickler das vielleicht wünschen – was vor allem dann der Fall sei, wenn Namenskonflikte bestehen. In diesem Fall sollten die Entwickler weiterhin die Standard-Links verwenden.

Bild: via CNET

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GEO-Ausgabe und MyBrushes Pro kostenlos, Verlosung von WeatherPro

Heute verlosen wir in den App News am Mittwoch Codes für die iPad-App WeatherPro, inklusive Premium-Abo. Zudem werfen wir wie gewohnt einen Blick auf aktuelle Angebote, Updates und Neuigkeiten. 

Aktuelle Angebote

MyBrushes Pro
Eine Mal-App mit vielen Stiftarten, die normalerweise 89 Cent bis 4,49 Euro kostet. Jetzt kostenlos:

MyBrushes Pro – Draw, Paint, Sketch on Infinite canvas (AppStore Link)
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MyBrushes Pro – Draw, Paint, Sketch on Infinite canvas
| Preis: 4,49 €

 

VideoHunter
Mit dieser App kannst Du Videos nicht nur ansehen, sondern auch für die Offline-Betrachtung zwischenspeichern. Normalpreis 2,69 Euro.

VideoHunter Pro - Best Video Search (AppStore Link)
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VideoHunter Pro - Best Video Search
| Preis: 2,69 €

 

Meine Freiminuten Pro
Dank Update soll die App nun wieder funktionieren: Sie zeigt Dir an, wie viele Freiminuten in Deinem Telefontarif Du noch hast. Soll mit zahlreichen Providern (Deutschland, Österreich) funktionieren, aber nicht o2. Normal 89 Cent, jetzt kostenlos.

 

Kickin’ Freak: Businessman vs Couch Potato
Ein kurzweiliges Sportspiel eines Entwicklers aus Frankenthal bei Mannheim. Normalpreis 89 Cent.

Kickin' Freak: Businessman vs Couch Potato (AppStore Link)
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Kickin' Freak: Businessman vs Couch Potato
| Preis: Gratis

 

Neuheiten und Updates

GEO Magazin
Ab sofort gibt es GEO nicht nur am Kiosk, sondern auch im App Store. Jeden Monat ist die neueste Ausgabe für 5,99 Euro erhältlich, Abonnenten des Print-Magazins können sich in Kürze die iPad-Ausgabe kostenlos herunterladen.
Zum Kennenlernen der App gibt es für alle die GEO 01/2013 kostenlos!

GEO Magazin (AppStore Link)
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GEO Magazin
| Preis: Gratis

 

Cubase iC Pro
Eine nagelneue Remote-App für iPhone und iPad, mit der Du Dir ein Toolset zusammenstellen kannst, um Cubase auf dem Rechner bequem zu steuern.

Cubase iC Pro (AppStore Link)
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Cubase iC Pro
| Preis: 14,99 €

 

dailyme TV
Das Update der Video-App vor wenigen Tagen brachte eine neue Optik der Sendungsdetail-Seite, Performance-Verbesserungen und eine neue Funktion für Serien: “Wann kommt die neue Folge”?

dailyme TV, Serien, Filme und Fernsehen mit deinem Unterwegs - TV (AppStore Link)
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dailyme TV, Serien, Filme und Fernsehen mit deinem Unterwegs...
| Preis: Gratis

 

Fantastical
Die schicke Kalender-App für iPhone erhält ein paar Korrekturen. Zudem haben die Entwickler das Festlegen eines Datums verbessert.

 

Xsync with Dropbox und Paypal
Hiermit tauscht Du Dateien von Smartphone zu Smartphone über verschiedene Dienste aus. Clou an der Sache: Das Empfänger-Handy kann einfach einen QR-Code abfotografieren.

Xsync - File Sharing & Transfer with Bluetooth and Dropbox (AppStore Link)
QR-Code
Xsync - File Sharing & Transfer with Bluetooth and Dropbox
| Preis: Gratis

 

Verlosung WeatherPro for iPad

Wann kommt der Frühling? Oder wird es nochmal ordentlich schneien? Wir verlosen drei Codes für WeatherPro for iPad (Normalpreis 4,49 Euro). Zusätzlich bekommen die Gewinner sechs Monate den Premium-Dienst der Wetter-App freigeschaltet. Hiermit gibt es eine ausführlichere Vorhersage, zusätzliche Kartenebenen und Diagramme.

Wer mitmachen will, muss eine kleine Aufgabe erfüllen. Uns interessiert, welche Apps ihr auf der ersten Seite eueres iOS-Gerätes installiert habt.

  1. Erstelle einen Screenshot von Deinem iPhone- oder iPad-Homescreen (Homebutton und Anschaltknopf gleichzeitig drücken).
  2. Schicke das Bild bis morgen, Donnerstag, 23:59 Uhr mit dem Betreff “WeatherPro Verlosung” an XXXXXXXXX (Update: Das Gewinnspiel ist beendet, vielen Dank für die rege Teilnahme! Die drei Gewinner habe ich gezogen und Freitag vormittag die Codes zugeschickt.)

Das wars schon. Dein Name und Deine Mailadresse wird nur für die Verlosung verwendet, ich gebe sie nicht weiter. Alle Screenshots werfen wir zur Anonymisierung zusammen und ich verwende sie für einen Artikel.

Die drei Gewinner werden am Freitag benachrichtigt, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

WeatherPro for iPad (AppStore Link)
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WeatherPro for iPad
| Preis: 3,99 €

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App Store: Apple entfernt Foto-Sharing-App wegen anstößiger Inhalte

Wieder einmal hat Apple eine iOS-App wegen anzüglicher Inhalte aus dem App Store entfernt. Dieses Mal handelt es sich um die App des Foto-Sharing-Anbieters 500px, über die Benutzer potentiell auch Aktaufnahmen aufrufen konnten. Offenbar soll es in dem Netzwerk aber vereinzelt auch (Kinder-)pornografische Inhalte gegeben haben.

Apple zeigt sich im App Store in Sachen Erotik und Nacktheit besonders empfindlich: Einst sprach Steve Jobs stolz davon, wie das Download-Portal “Freiheit von Pornographie” garantiere, vor einigen Jahren sorgte außerdem Apples Entscheidung, einen E-Book-Reader aus dem Store zu entfernen, für Aufregung – unter anderem ließ sich mit diesem auch das indische Werk Kama Sutra aufrufen.

Dieses Mal traf es also die App des Foto-Portals 500px, auf der Benutzer ihre eigenen Aufnahmen teilen können – ähnlich wie beispielsweise bei Flickr, Tumblr, Picasa oder auch Facebook. Auch in diesen Portalen gibt es vereinzelt Nacktbilder, die sich auch mit den iOS-Apps aufrufen lassen – bisher hat sich Apple daran aber noch nicht gestört.

TechCrunch berichtet, dass sich die Entwickler der 500px-App eigentlich Mühe gegeben haben, den Zugriff auf Aktbilder zu erschweren: Standardmäßig hätten die Entwickler einen “Safe Search”-Modus aktiviert, der bei Apps anderer Foto-Portale nicht existiere. Um Safe Search zu deaktivieren, musste man die 500px-Website über einen Rechner aufrufen und diese Option auswählen.

Den Betreibern zufolge seien tatsächlich Nacktbilder Stein des Anstoßes gewesen; pornographische Aufnahmen seien auf dem Portal gar nicht erlaubt. Die 500px-Betreiber-Software verfüge sogar über entsprechende automatische Filter. Auch habe man Apple angeboten, die Suche nach entsprechenden Bildern in einer neuen Version der App noch weiter zu erschweren – auf dieses Update habe Apple aber nicht warten wollen und die Software deswegen gleich entfernt.

In einem offiziellen Statement erklärte Apple wiederum, dass es bei 500px sehr wohl auch pornographische Aufnahmen gegeben habe, was einen klaren Verstoß gegen die App-Store-Richtlinien darstelle. Auch habe es vereinzelt Beschwerden von Benutzern der App gegeben, die auf dem Portal auch kinderpornographisches Material gefunden haben wollen. Aufgrund dessen habe das Unternehmen die App direkt entfernt.

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Neue App-Store-Regeln sollen Betrugsfälle mit falschen Screenshots verhindern

Mit iOS-Apps lässt sich viel Geld verdienen – was leider immer wieder Betrüger in den App Store lockt. Um eine aktuell beliebte Betrugstaktik zu verhindern, hat Apple nun die App-Store-Regeln geändert: Wer eine App mit bestimmten Screenshots einreicht, kann diese Bilder erst dann ändern, wenn er eine neue Version der App veröffentlichen will.

Die Methode, die Apple für die Zukunft verhindert haben dürfte, funktionierte so: Entwickler nicht sonderlich spektakulärer Apps reichten ihre Software im App Store mit Screenshots ein, die tatsächlich von der App selbst stammten. Im Anschluss tauschten sie die Bilder, die der App Store in der Produktbeschreibung darstellt, durch Screenshots beliebterer Apps aus.

Das führte beispielsweise dazu, dass einige unaufmerksame Kunden glaubten, eine iOS-Version des Nintendo-Spiels Pokémon zu kaufen – immerhin stammten die Screenshots von dem Original-Titel. Eine weitere App wollte von der Popularität des Spiels profitieren: Diese Fake-App namens “Mooncraft” wurde vor allem durch ein YouTube-Video bekannt.

Dank der nun erfolgten Änderung der App-Store-Regeln werden Betrüger die App-Store-Kunden zumindest auf diesem Wege nicht mehr hereinlegen können: Ab sofort dürfen iOS-Entwickler die Screenshots für die App-Beschreibung nicht mehr nachträglich ändern. Neue Bilder darf es nur noch geben, wenn der Entwickler auch eine neue Version der App einreicht – so dass Apple jedes Mal zunächst überprüfen kann, ob die Bilder auch der Anwendung entsprechen.

Beispiel für einen Betrugsfall:

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App Store: 40 Milliarden Downloads, 7 Milliarden Dollar für die Entwickler

“Es war ein wunderbares Jahr für die iOS-Entwicklergemeinschaft,” verkündete eben Eddy Cue per Pressemitteilung. Nicht nur für die Entwickler, sondern auch für Apple selbst lief 2012 prächtig: 40 Milliarden App-Downloads tätigten die Kunden – mit dramatischem Anstieg in den vergangenen 12 Monaten.

Es sind unglaubliche Zahlen, die Apple eben verkündet hat: 40 Milliarden iOS-Apps haben die Nutzer von  iPhone, iPod touchiPad insgesamt aus dem App Store geladen. “Davon nahezu 20 Milliarden allein in 2012“, erklärt Apple. Das deutet auf einen rasanten Anstieg der Downloads im letzten Jahr hin.

775.000 Apps gibt es nun in 155 Ländern, 300.000 sind nativ für das iPad programmiert. Apple hat nach eigenen Angaben über sieben Milliarden Dollar (5,4 Milliarden Euro) an die Entwickler ausbezahlt. 30 Prozent der Einnahmen behält der App Store-Betreiber für sich als Verkaufsprovision, Bereitstellungsgebühr, Vermarktung und Programmierung von Entwicklerwerkzeugen. Das bedeutet, an der Bereitstellung des Download-Shops hat Apple 3 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) verdient. Die Einnahmen werden über Kaufpreis, In-App-Verkäufen und/oder Werbung erziehlt.

Natürlich gibt es weniger erfolgreiche und andererseits sehr erfolgreiche Entwickler. Die Freemium-Titel DragonVale und Clash of Clans haben zusammen über 100 Millionen Dollar abgeworfen.

Überraschung des Jahres 2012 ist auch das Spiel Temple Run: “Wir hatten nichts Weiteres im Sinn als ein Spiel zu entwickeln, das Spaß macht und einfach zu spielen ist, aber als es im App Store veröffentlicht wurde, startete es so richtig durch.”, sagt Keith Sheperd. Temple Run – von einem Ehepaar entwickelt – wurde mehr als 75 Millionen mal heruntergeladen.

Calvin Carter von Bottle Rocket Apps macht auf die Arbeitsplätze aufmerksam, die der App Store schafft: 100 Vollzeit-Mitarbeiter beschäftige er mittlerweile, nur zur App-Entwicklung. “In meiner über 20-jährigen Zeit im Technologiesektor habe ich noch nie einen so dynamischen Marktplatz für Software erlebt wie den App Store”, so Carter.

iOS und App Store: Geschlossenes System

“Wir investieren weiter, um ihnen das beste Ökosystem zur Verfügung zu stellen, so dass sie die weltweit innovativsten Apps entwickeln können”, verspricht Eddy Cue, Senior Vice President Internet Software und Services von Apple.

Was Apple das “beste Ökosystem” nennt, wird andererseits häufig kritisiert: Die Nutzer können Anwendungen für iPhone, iPod touch und iPAD nur über diesen Store beziehen. Jede Anwendung prüft Apple vor der Aufnahme in den App Store. Dieses System macht die Geräte sicherer.
Andererseits hat die Apple die Hoheit über die möglichen Installationen. Die Entscheidungen, welche Anwendungen in den App Store dürfen, sind nicht immer nachvollziehbar oder im Sinne der Nutzer beziehungsweise Entwickler. Das ist einer der größten Kritkpunkte, die dem App Store vorgeworfen werden.

Geburtstag des Mac App Store

Die Bekanntgabe der 40 Milliarden Downloads im App Store fällt fast mit dem Geburtstag des jüngeren Bruders Mac App Store zusammen. Der Download-Shop für OS X steht seit zwei Jahren (06.01.2011) zur Verfügung, während es den iOS-Store seit 2008 gibt.

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Kostenlose und reduzierte Apps für iPhone, iPad und Mac an den Feiertagen

Über die Weihnachtsfeiertage gibt es zahlreiche vergünstigte Apps. Wir stellen euch deshalb in einer „Sonderausgabe“ der kostenlosen und reduzierten Apps zum Wochenende die bekanntesten und interessantesten Angebote für iPhoneiPod touchiPad sowie Mac vor.

Die Angebote vom letzten Wochenende (WhatsApp, FIFA 13, iOutBank etc.) sind übrigens allesamt noch gültig! Die bereits dort erwähnten Apps führen wir hier nicht nocheinmal auf.

 

TiltShift Effect (iPhone)

TiltShift Effect ist eine kleine Camera- beziehungsweise Video-App. Wie der Name sagt, legt sie über die Aufnahmen den TiltShift-Effekt – alles sieht also nach Modellbahnlandschaft aus. Normalpreis 89 Cent.

 

Bosch Navigation D-A-CH (iPhone & iPad)

Eine sehr solide Navigations-App mit großem Funktionsumfang, für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zusatzdienste wie Verkehrsmeldungen in Echtzeit kosten – wie bei den Apps der Konkurrenz – allerdings extra. Normalerweise gibts die App für 49,99 Euro, bis 01.01.2013 allerdings reduziert:

 

Facebook Poke (iPhone)

Offensichtlich haben die Facebook-Entwickler den Eindruck, dass ihre Anstupsen-Funktion zu selten genutzt wird (bei studiVZ heißt es gruscheln...). Jetzt haben sie extra dafür eine App geschaffen. Müssen wir bald einen ganzen Homescreen für Facebook-Apps reservieren? Ausprobieren kann man Poke ja mal, die App ist generell gratis.

 

AirDisc (iPhone bzw. iPad)

Sicheren Zugriff auf die Daten, die auf dem Desktop-Rechner liegen – das möchte AirDisc gewährleisten. Auf dem Rechner installierst Du hierfür eine kostenlose Serversoftware. Für iPad und iPhone gibt es jeweils eine App (Normalpreis 5,49 Euro), mit denen Du auf die Daten zugreifst. Bleiben Router und Rechner an, hast Du sozusagen Deine persönliche Cloud.

 

Pflanzen gegen Zombies (iPhone bzw. iPad)

Dass es Zombies gibt, weiß jedermann. Aber hast Du gewusst, dass es auch Zombie-zerlegende Pflanzen gibt?! In dieser App betätigst Du Dich als Gärtner: Du musst die Pflanzen so positionieren, dass die Zombies nicht in Dein Haus können. Ein Spiel für jedermann. Die iPhone-Version kostet normalerweise 2,69 Euro, die HD-Version für iPad 5,99 Euro.

 

Monopoly (iPad)

Wer kennt es nicht, das Brettspiel, bei dem man möglichst viele Straßen und Häuser kaufen muss, um hohe Mieten einnehmen zu können. Wenn Du das Brettspiel nicht hast, kannst Du für 89 Cent (statt 5,99 Euro) auf die iPad-Variante zurückgreifen. Sehr nah am Original (für einen oder mehrere Spieler), mit ein paar netten Animationen.

 

Glowfish Full (iPhone)

Der Leuchtfisch muss seine Freundin vor dem bösen Dr. Urchin befreien! Ein Spiel durch 50 Phantasie-Landschaften unter Wasser, das normalerweise 2,69 Euro kostet.

 

Flick Football (iPhone & iPad)

Angesichts der Temperaturen hätte die Fußball-Winterpause ruhig ausfallen können. Zumindest auf dem iPhone oder iPad geht es aber tatsächlich weiter: auf das Angebot FIFA 13 haben wir bereits hingewiesen. Torschüsse übst Du gratis (statt 89 Cent) mit Flick Football.

 

Snowboard Hero (iPhone & iPad)

Passender zur Jahreszeit sind dennoch Wintersport-Apps. Mit Snowboard Hero von Fishlabs geht es die Piste hinunter. Leider stürzt die aktuelle Version bei manchen Nutzern ab.

 

 

LoremIpsum (Mac)

Ein kleiner Text-Editor für den Mac, der die OS X-Funktionen Fullscreen, Autosave und Versions unterstützt. Ein paar Textformatierungen und HTML-Vorschau ist ebenfalls möglich. Normalpreis 2,69 Euro, OS X 10.7 ist Voraussetzung.

 

Jump Desktop – Remote Desktop (Mac)

Mit dieser Remote-Software kannst Du Dich über RDP und VNC mit anderen Computern verbinden und die Geräte fernsteuern. Die genaueren Details und welche Systeme zusammenarbeiten bitte in der Software-Beschreibung nachlesen. Normalpreis 26,99 Euro. Englisch.

 

Civilization IV (Mac)

Ein Computerspiele-Klassiker von Aspyr: Baue Deine eigene 3D-Gesellschaft auf. Normalpreis 17,99 Euro. Nicht die neueste Version, dafür im Angebot:

 

Hier geht’s weiter: Kostenlose und reduzierte Apps für iPhone, iPod touch, iPad und Mac zum Wochenende

Erinnerung: Morgen, Mittwoch, startet die Aktion iTunes – 12 Tage Geschenke. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, was der Store an Präsenten bietet.

Schöne Feiertage wünsche ich euch!

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App Store: Das Jahr 2012 in einer Infografik

Eine Erfolgsgeschichte: Der App Store gehört auch 2012 zum Aushängeschild und integralen Bestandteil des Apple-Ökosystems. Appsfire sammelte hierzu interessante Fakten und präsentiert das Ergebnis in einer Infografik. Bemerkenswert: Nur 34% der 2012 veröffentlichten Apps sind kostenpflichtig – eine totale Umkehr im Vergleich vier Jahre zuvor.

2008 zählten noch 74% der veröffentlichten Apps zu den Bezahlinhalten. Mittlerweile hat sich diese Verteilung erheblich zugunsten kostenfreier Apps gewandelt. Nur noch 34% der in diesem Jahr vorgestellten Apps verlangen einen Obolus. Ein Grund zur Beunruhigung für App-Entwickler? Nicht unbedingt, profitieren doch viele dieser zunächst kostenfreien Apps im Anschluss von gewinnträchtigen In-App-Verkäufen des App Store – eine Möglichkeit, die es vier Jahre zuvor so noch nicht gab.

App Store: Marktsättigung?

Ebenso erwähnenswert: Auch wenn einerseits die Anzahl der veröffentlichten Apps von Jahr zu Jahr stetig steigt (mittlerweile sind bereits über eine Million Apps von Apple freigegeben wurden), so verringert sich andererseits die prozentuale Wachstumsrate. Ein Zeichen der Marktsättigung?

Durchaus möglich, immerhin vermutet Appsfire, dass über 600.000 der Apps niemals eine kritisch notwendige Downloadzahl erreichen. Nur etwas über 1.000 Apps erreichten 2012 überhaupt Spitzenpositionen im App Store.

Spiele und Rausschmisse 2012

Interessant: Obwohl Spiele nur 17% der Apps ausmachen, so stellen sie doch überraschenderweise die Mehrheit der Anwendungen unter den Top 10 im App Store. 25% der von Apple 2012 zunächst freigegebenen Apps wurden laut Appsfire im Anschluss aus dem App Store wieder entfernt. Ein recht hoher Wert, wie wir finden.

Via Appsfire.

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Microsoft und Apple streiten sich um 30-Prozent-App-Store-Regel

Apple und Microsoft haben in diesen Tagen Streit: Stein des Anstoßes sind Apples App-Store-Regeln, denen zufolge jeder Entwickler 30 Prozent der Umsätze von In-App-Einkäufen an Apple bezahlen muss. Meinungsverschiedenheiten soll es sowohl bezüglich der SkyDrive-App als auch bezüglich Office 365 geben.

Microsoft wollte offenbar eine neue Version der veröffentlichen. Mit dieser hätten Benutzer unter anderem mehr Speicherplatz für ihren Microsoft-Online-Speicher kaufen können. Wenn eine App das erlaubt, möchte Apple eine Abrechnung über den iTunes-Account haben und verlangt 30 Prozent des erzielten Umsatzes. Aufgrund dessen wollte Apple das Update nicht zulassen.

Microsoft soll die App dann angepasst haben, was Apple jedoch immer noch nicht zufrieden stellte. Auch in der veränderten Version war es immer noch möglich, einen SkyDrive-Account anzulegen und dafür gegebenenfalls zu bezahlen. Aus demselben Grund soll Apple auch Apps von dritten Entwicklern, die auf SkyDrive zugreifen, nicht zulassen.

Microsoft hat gegenüber Engadget (via AppleInsider) bestätigt, dass eine “Verzögerung bei der Zulassung” einer neuen SkyDrive-App-Version bestehe. Das Unternehmen stehe mit Apple in Kontakt, um zu einer Lösung zu kommen.

Laut AllThingsD geht die Meinungsverschiedenheit jedoch weit über SkyDrive hinaus: Microsoft plant bekanntlich eine Version seiner Office-Apps fürs iOS, die auch eine Anbindung an das Office-Abonnement-Angebot Office 365 bieten würde. Schließen Kunden Abonnements über die iOS-App ab, müsste Microsoft auch hier 30 Prozent an Apple bezahlen.

Microsoft scheint Apple jedoch davon überzeugen zu wollen, diesbezüglich eine Ausnahme zu machen. Immerhin würde die Veröffentlichung der Office-Suite fürs iOS diese Plattform aufwerten. Apple soll hingegen darauf bestehen, dass sich auch Microsoft an die Regeln des App Store handeln muss. Solange sich die Unternehmen in diesem Punkt nicht einig sind, dürfte Office fürs iOS noch etwas auf sich warten lassen.

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Apple entfernt Emoji-Apps aus dem App Store

Emjois sind eine nette Erscheinung des Smartphone-Zeitalters: Die aus Japan stammenden kleinen Icons erlauben es SMS-, iMessage- oder -Benutzern, über kleine Bildchen mehr als tausend Worte zu sagen. Die Icons sind ins iOS integriert, dennoch gibt es zusätzlich zahlreiche Emoji-Apps. Diese will Apple nun entfernen.

Entwickler von Emoji-Apps erhalten in diesen Tagen E-Mails von Apple, in denen ihnen das Unternehmen mitteilt, dass es ihre Anwendungen bald aus dem App Store entfernen werde: Das iOS 6 biete allen Benutzern von Haus aus Emojis, so dass die entsprechenden Apps keinen Mehrwert bieten. Aufgrund dessen werde Apple sie entfernen.

Was verwundert, ist die Tatsache, dass Emojis nicht erst mit iOS 6 ein Bestandteil des Betriebssystems sind – schon im iOS 5 lassen sie sich als zusätzliche Bildschirmtastatur ohne Weiteres aktivieren. Im iOS 4 waren Emojis noch Japanern vorbehalten, allerdings ließen sie sich auch hier mit Hilfe einzelner Apps aktivieren.

Apple verliert außerdem wieder einmal diejenigen Benutzer aus dem Blick, die ältere iOS-Geräte benutzen, auf denen sich weder iOS 5 noch iOS 6 installieren lassen. Für diese bieten die Emoji-Apps nämlich sehr wohl einen Mehrwert, da ihnen die feste Integration ins iOS in den neueren Versionen wenig bringt.

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Kostenlose und reduzierte Apps für iPhone, iPad und Mac zum Wochenende

Dieses Wochenende steht zwar im Zeichen des iPad mini (wegen des Verkaufsstarts).  Kostenlosen und reduzierten Apps gibt es aber natürlich trotzdem. Hier sind sie, unsere Empfehlungen für iPhoneiPod touchiPad und Mac:

LvUP-Task & Motivation Management (iPhone)

LvUP unterscheidet sich von anderen (schöneren) Task-Management-Apps, dass die Fortschritte in einem Diagramm angezeigt werden: Wie viele Aufgaben hast Du im letzten Monat wann geschafft? Aber bitte vor lauter Task-Management nicht die eigentliche Arbeit vernachlässigen! Normalpreis 89 Cent.

 

HotDoc für iPad

HotDoc ist für die, die gerne Explorer beziehungsweise Finder auf Ihrem iPad hätten. Die App kann aber natürlich nur die Dokumente verwalten, die in der App selbst gespeichert sind. Darüber hinaus stehen weitere Funktionen wie die Erstellung von Textdateien oder Einfügen von Anmerkungen zur Verfügung. Normalpreis 2,69 Euro.

 

Scout Camera (iPhone)

Die App tuned Fotos durch Effekte, die Du schon beim Fotografieren einschätzen kannst (bzw. musst). Sehr vernünftig: Autofokus und Belichtung kann auf unterschiedliche Positionen im Bild gesetzt werden.

 

XnRetro (Mac)

XnRetro überzieht Fotos mit einem Retro-Filter, lässt die Bilder also im wahrsten Sinne alt aussehen. Neben 20 Farb- und 15 Lichteffekten enthält die Mac App auch 28 Rahmen.

 

Ticke-Tack (Mac)

Ticke-Tack ist eine ganz besondere Uhr für den Mac. Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen – wer auf kleine Spielereien steht, sollte sich die App ansehen!

 

Bubble Island (iPhone & iPad)

Bubble Island ist aktuell der Renner im App Store. Das Spielprinzip ist aber wirklich nichts neues: Ein Arcade Spiel, in dem Du Blasenketten ballerst. Bubble Island ist dafür gedacht, um in 60 Sekunden schnell mal gegen Facebook-Freunde zu spielen.

 

Spider: Das Geheimnis von Bryce Manor (iPhone)

Spider ist die von Apple ernannte App der Woche. In dem Spiel musst Du, die Spinne, nicht nur Netze auslegen, sondern auch ein Geheimnis lüften.

 

Four In A Row Professional (iPhone & iPad)

„4 gewinnt“ ist ein Spieleklassiker, für den es auch mehrere iOS-Apps gibt. Four In A Row Professional kostet normalerweise 89 Cent. Mit der App kannst Du gegen andere Spieler antreten oder gegen den Computer – mit drei Schwierigkeitsleveln.

Sollten die Download-Links nicht angezeigt werden, liegt das an Deinem Adblocker.

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Preissteigerung im App Store: iPhone-Apps, Mac-Software, Zeitschriften – alles teurer

Über Nacht ist alles teurer geworden: Apple hat die Preise von und in Deutschland, Österreich und weiteren Ländern um bis zu 17 Prozent angehoben. 79 Cent-Apps gibt es nun nicht mehr, und manch hochwertige Software kostet plötzlich 30 Euro mehr. Ein Schock für alle, die die Anschaffung von neuer Software geplant haben.

Zu der Preiserhöhung in den Download-Stores hat sich Apple bislang nicht geäußert. Eine Ursache für die böse Überraschung könnte der Dollarkurs sein: Vor einem Jahr bekamen wir für einen Euro noch rund 1,40 Dollar – jetzt unter 1,30 Dollar.

Die Preise hat Apple nicht zu einem festen Prozentsatz geändert, sondern unterschiedlich.

Beispiele für die Anhebung im und :

  • 79 Cent -> 89 Cent (Angry Birds, WhatsApp, GPS Navigation,...)
  • 1,59 Euro -> 1,79 Euro (miCal, iOutBank Pro)
  • 3,99 Euro -> 4,49 Euro (GarageBand, Modern Combat 3)
  • 7,99 Euro -> 8,99 Euro (Pages für iOS, Grand Theft Auto 3 für Mac)
  • 15,99 Euro -> 17,99 Euro (OS X Mountain Lion, Pages für Mac, Mac-Tweetbot für Twitter)
  • 239,99 Euro -> 269,99 Euro (Final Cut Pro X)

Die Preiserhöhung betrifft nicht die Musik im iTunes Store, aber den Zeitungskiosk, inklusive In-App-Käufe. Sport Bild kostet nun 10 Cent mehr pro Ausgabe, GQ kostet mit 5,49 Euro jetzt sogar 49 Cent mehr als die Printausgabe am Kiosk.

Manche Entwickler – die übrigens ebenfalls nicht vorgewarnt waren – haben sofort reagiert und manche Apps eine Preisstufe herabgesetzt. Bei einzelnen hochpreisigen Apps ist dies zu beobachten, die gezielt auf den europäischen Markt abzielen (z.B. Navigationssysteme). Allerdings wissen wir aktuell noch nicht, ob diese Herabstufung dauerhaft bestehen bleibt. Es wird zudem die Ausnahme darstellen: Die große Masse der Apps kostet ab jetzt hierzulande mehr als noch bis gestern.

Eine kleines Trostpflaster: Mit vergünstigten iTunes-Karten kannst Du der Preisempfehlung entgegensteuern. Heute, Freitag, bietet Müller die 50 Euro-Karte für 40 Euro an.

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Carmageddon: Kostenlos und ab sofort im App Store

Erinnert sich noch jemand an Carmageddon? Das etwas andere „Autorennspiel“ – moralisch fragwürdig und mit jeder Menge Spaßgarantie. Gab es damals in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts auch für den Mac. Ab heute im App Store auch für iPhone, iPod touch und iPad verfügbar – kostenlos!

Das Spielprinzip von Carmageddon unterscheidet sich nur „unwesentlich“ von anderen Rennsimulationen. Mal davon abgesehen, dass der fahrbare Untersatz bewusst als Waffe verwendet wird und der eine oder andere Passant dabei im wörtlichen Sinne auf der Strecke bleibt. Nicht unbedingt pädagogisch wertvoll, aber irgendwie auf eine makabre Weise unterhaltsam.

Carmageddon: Finanziert durch Kickstarter

Die Neuauflage wurde als Kickstarter-Projekt im Mai dieses Jahres gestartet und erfolgreich Anfang Juni finanziert. Als Dank an die Kickstarter-Community gibt es daher Carmageddon zum heutigen Tag der Premiere kostenlos im App Store. Also zuschlagen: Sowohl im Spiel als auch beim Kauf des Games.

Carmageddon: Systemanforderungen

Es braucht mindestens ein iPhone 3GS, Carmageddon ist darüberhinaus optimiert für das iPhone 5 und das Retina Display des aktuellen iPads. Die Downloadgröße beträgt 102 MB.

Link: (falls nicht angezeigt, bitte den Adblocker deaktivieren)

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Mac App Store: Steigende Wartezeiten bis zur App-Freigabe

Seit der Vorstellung des iPhone 5 und iOS 6 berichten diverse Entwickler auf Twitter von langen Wartezeiten bis ihre Apps durch Apple grünes Licht für den Mac App Store erhalten. Diese Meldungen werden bereits seit einiger Zeit von Shiny Development in Zahlen verwandelt und zeigen seit einigen Monaten immer länger werdende Wartezeiten.

Wie man anhand der Grafik von Shiny Development (via MacRumors) sehen kann, sind die Review-Zeiten bereits seit April im stetigen Steigflug. Dauerte es im April durchschnittlich zwei Tage bis Apples Review-Team eine OS-X-App freigegeben hat, vergehen mittlerweile bis dahin fast vier Wochen.


(Bild: Shiny Development)

Die Zahlen für den Mac App Store basieren aktuell auf 62 Reviews innerhalb der vergangenen 30 Tage. Man sollte die Daten also mit entsprechender Vorsicht genießen.

In der Übersicht auf der Seite der iOS-Trainer sieht man gleichzeitig, dass es bei den iOS-Freigaben deutlich besser aussieht. Der Trend zeigt dort auf kürzere Wartezeiten, die aktuell bei 7 Tagen liegen. Gleichzeitig sind die Daten für iOS – mit derzeit 470 Reviews – ein gutes Stück aussagekräftiger.

Wer auf dem aktuellen Stand bleiben möchte, kann dem Twitter Account @appreviewtimes folgen. Dort werden einmal täglich die aktuellen Zeiten für iOS und OS X veröffentlicht.

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App Store: Apple schaltet Werbung für Karten-Apps von Drittherstellern

Der Rummel um Apples Karten nimmt vorerst kein Ende. Nach einem offenen Brief von Apple CEO Tim Cook an alle Anwender hat Apple nun im App Store einen separaten Bereich für Karten-Apps von Drittherstellern eingerichtet.

Tim Cook schlug in einem offenen Brief vor, alternative Karten-Apps zu verwenden, sofern man mit Apples Lösung nicht zufrieden sei. Nun hat Apple im App Store Werbung für Karten-Apps von Drittherstellern geschaltet – zunächst in den USA, nun auch hierzulande.

Wer den App Store am Mac oder über ein iOS-Gerät besucht, findet auf der Startseite beziehungsweise auf iOS-Geräten im Bereich der Highlights eine grüne Kachel mit der Aufschrift Apps für dein iPhone (bzw. iPad). 

Die Auswahl ist in Deutschland bislang begrenzt. Lediglich drei Apps schlägt Apple an dieser Stelle vor: *, * und *.

Weiterhin vorhanden ist natürlich die Kategorie Darin befinden sich ohnehin bereits unzählige Apps.

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App Store: Entwickler müssen Screenshots mit iPhone-5-Auflösung einreichen

Apple-Entwickler nehmen in der Regel Neuerungen ebenso schnell an wie Apple-Benutzer. Dementsprechend steigt die Zahl der iPhone-Apps, die ans Display des iPhone 5 angepasst sind, stetig. Apple selbst verlangt von Entwicklern jetzt auch, dass sie entsprechend aufgelöste Screenshots mit einreichen.

Vor einigen Tagen gab es noch rund 100 iOS-Apps, die über die neue Auflösung fürs iPhone 5 verfügen. Mittlerweile sind es derer über 1000. Wer schon heute ein iPhone 5 in den Händen halten kann, wird gleich viele Apps finden, die er nicht nur mit schwarzen Balken bewundern kann.

Wer iPhone-5-kompatible Apps bei Apple einreicht, muss einer Apple-Mitteilung zufolge jetzt auch Screenshots in der entsprechend höheren Auflösung – 1136 mal 960 Pixel – einreichen; sonst wird Apple die Apps nicht mehr zulassen. Anhand dessen wird sich bald schon auf den ersten Blick erkennen lassen, ob Apps die neue Auflösung unterstützen.

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App Store: Volumeneinkäufe jetzt auch in Deutschland möglich

Software-Entwickler, die professionelle Anwendungen für Unternehmen erstellen, möchten diesen oft gerne speziell zugeschnittene Lösungen anbieten. Mit über den App Store vertriebenen iOS-Apps war das bisher nur in den USA möglich. Jetzt sind weitere Länder hinzugekommen – darunter auch Deutschland.

Entwickler können ihre Apps jetzt auch Kunden in Australien, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Neuseeland, Spanien und Großbritannien als Volumeneinkauf anbieten. Die Kunden können Apps so auf einmal für mehrere Mitarbeiter einkaufen, die Entwickler können einzelnen Kunden speziell zugeschnittene Apps anbieten. Zu den Kunden können sowohl Unternehmen als auch Bildungseinrichtungen gehören.

Die Kunden müssen sich für das Volumeneinkauf-Programm anmelden, die Entwickler können verschiedene Apps dann über iTunes Connect für einzelne Kunden freigeben. Weitere Informationen hierzu gibt es auf dem Entwickler-Bereich von Apples Website.

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App Store: Apple lehnt App mit Drohnen-Meldungen ab

Welche Apps im App Store zulässig sind und welche nicht – das lässt sich nicht immer vorhersagen. Für Aufsehen sorgt in diesen Tagen der Fall die mehrfache Ablehnung der App “Drone+”, die den Benutzer über jeden Angriff einer Drohne des US-Militärs und dessen Auswirkungen informiert.

Wired berichtet, wie der Entwickler Josh Begley mehrfach versuchte, die App in den App Store zu bekommen. Die Software greift auf die Daten des britischen Bureau of Investigative Journalism zu – die Non-Profit-Organisation informiert über viele Themen wie Menschenrechte, Offene Gesellschaft, Unternehmenspraktiken und eben auch Drohnen-Angriffe des US-Militärs.

Sobald die Organisation einen Drohnen-Angriff meldet, informiert die App den Benutzer über eine Push-Benachrichtigung über den Angriff selbst, an welchem Ort er stattgefunden hat und ob und wie viele Menschen dabei ums Leben kamen. Auch kann sich der Benutzer eine Landkarte anzeigen lassen, auf der die Orte der Angriffe verzeichnet sind.

Nach dem ersten Versuch Begleys, die App im App Store zu veröffentlichen, teilte Apple ihm – mit einer Standard-Antwort – mit, dass die Features der App “nicht nützlich oder unterhaltsam genug” seien oder dass die potentielle Zielgruppe der App nicht groß genug sei. Begley verbesserte die App und reichte sie erneut ein. Apple teilte ihm dann mit, dass die Integration eines Firmenlogos – wohl das Google-Logo als Teil der Landkarte – nicht zulässig sei.

Nach einer weiteren Verbesserung kam dann die dritte Ablehnung mit einer neuen Begründung: Die App enthalte Inhalte, die viele Benutzer verwerflich finden würden, so dass die App gegen die App-Store-Regeln verstoße. Wohlgemerkt zeigt die App nicht etwa Bilder von Drohnenangriffen oder ähnliches, sie informiert den Benutzer nur über den Angriff selbst.

Begley fragt sich nun, was er noch tun könnte, um die App doch noch in den App Store zu bringen. Der Entwickler überlegt sich, die Software stattdessen einfach für Android zu entwickeln, um sie dann möglicherweise im Android Market veröffentlichen zu können.

Das Ziel des Entwicklers ist es nach eigenen Angaben, den Benutzern durch “nervende” Push-Benachrichtigungen vor Augen zu führen, wie oft US-Drohnen-Angriffe weltweit geschehen, um diesem Gesprächsthema zu etwas mehr Aufwind zu verhelfen. Ob Apple dieses Ziel nicht gefällt oder ob es andere Gründe für die Ablehnung gibt – darüber lässt sich nur spekulieren.

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Neu im App Store: Kostenlose App der Woche und Editors’ Choice

Schon in der Vergangenheit hatte Apple immer wieder erwähnenswerte Apps in seinen App Stores zum Beispiel mit dem “Spiel der Woche” beworben. Jetzt findet man mit “Cut the Rope: Experiments” im Store die “App der Woche”, die in dieser Woche kostenlos heruntergeladen werden kann. Ebenfalls neu ist “Editors’ Choice” im Mac App Store.

Achtet man auf den Wortlaut, den Apple im eigenen Twitter-Account verwendet, wird diese App der Woche jeweils kostenlos verüfgbar sein:

In dieser Woche haben die Verantwortlichen das Spiel * auserkoren.

Neben der App der Woche gibt es im iOS App Store jetzt eine Reihe von Apps, die als “Unser Tipp” markiert sind. Im Mac App Store nennt Apple die Kategorie “Editors’ Choice”. Die “Empfehlungen aus der Redaktion” gibt es derzeit nicht mehr.

Auf dem iPhone werden aktuell * und das Spiel * beworben, während man sich auf dem iPad sich für das Doppel aus * und * entschieden hat.

Die Editors’ Choice im Mac App Store ist momentan *, ein erweitertes Adressbuch. Cobook synchronisiert sich zum einen mit Apples mitgelieferten Adressbuch, kann aber auch Profildaten der Freunde aus Sozialen Netzwerken wie Twitter, LinkedIn und Facebook importieren.

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Mac App Store: Verwirrung um erlaubte Tastenkombinationen

Während Deutschland gestern den Feiertag genießen konnte, entwickelte sich im Internet ein Lauffeuer rund um Apples Sandbox-Anforderungen, die am 1. Juni für Anwendungen im Mac App Store zur Pflicht werden, und Apps, die systemweite Tastenkürzel unterstützen. Diese Apps könnten möglicherweise bald nicht mehr erlaubt sein.

Anstoß der Diskussion war ein Artikel von The Unofficial Apple Weblog (TUAW). Aufgrund der Seite vorliegenden Informationen geht man davon aus, dass Anwendungen, die globale Tastenkürzel unterstützen, in Kürze nicht mehr im App Store erlaubt sein werden. Entwickler können dann lediglich noch Bugfixes für die bereits existierenden Apps einsenden, neue Funktionen sollen nicht mehr erlaubt sein.

Betroffen seien Anwendungen, die es dem Anwender ermöglichen, durch eine Tastenkombination Funktionen auszuführen, auch wenn die eigentliche Anwendung nicht im Vordergrund ist. Ein Beispiel eines solchen systemweiten Tastenkürzels ist etwa Apples eigenes Command-Umschalt-3 für das Erstellen von Bildschirmfotos. Tastenkombinationen, die innerhalb einer App existieren, sollen nicht betroffen sein.


Nicht nur die offizielle Twitter-App wäre von der Einschränkung betroffen

Es ist kein Wunder, dass diese Nachricht für Aufsehen sorgte, da von dieser Limitierung eine Reihe beliebter Apps betroffen wären. Egal ob iTunes-Controller, der im Hintergrund läuft und die Steuerung der Wiedergabe regelt, oder Twitter-App, die per Tastenkombination die Timeline in den Vordergrund bringt — die Apps wären von dieser Regelung betroffen und würden über kurz oder lang aus dem Mac App Store verschwinden.

Laut TUAW soll diese Änderung zeitgleich mit der Durchsetzung der Sandboxing-Richtlinie am 1. Juni 2012 aktiv werden. Die Seite vertritt weiterhin die Meinung, dass die ihnen vorliegenden Informationen korrekt seien.

Macworld hingegen gab in den vergangenen Stunden Entwarnung und meldete, dass Apple keinerlei Pläne habe einen derartigen Hotkey-Bann einzuführen. Die vorhandenen Programmierschnittstellen (APIs), die den Entwicklern derzeit zur Verfügung stehen, sollen keinesfalls entfernt werden.

Laut Macworld sollen Anwendungen für den Mac App Store, die systemweite Tastenkombinationen nutzen, auch in Zukunft von Apple erlaubt sein.

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Warnung vor Spam-App “Syn”

Mit “” findet sich aktuell eine böswillige Spam-App ganz weit oben in den App Store Charts welche sich die Kontrolle über euer Facebook-Profil aneignen und in eurem Namen Spam versenden kann.

Die kostenpflichtige iPhone-Applikation “” rangiert aktuell im österreichischen App Store bereits auf Platz 6, im deutschen Store “erst” auf Rang 75.

Diese Platzierungen hat diese Synchronisations-Applikation offensichtlich mit Spam-Nachrichten ergattert, welche Syn zunächst unbemerkt an Facebook-Freunde schickt.

Syn Spam

Laut synchronisiert “Syn” das Adressbuch mit den Kontaktinformationen von Freunden auf Facebook, läd also Profilbilder und weitere Informationen der jeweiligen Facebook-Bekanntschaft herunter und fügt diese dem dazugehörigen Kontakt im Adressbuch hinzu. Soweit so gut.

Syn Login
Dubios wird das Ganze jedoch schon beim ersten Starten der App und dem erzwungenen Facebook-Login. Anstatt der oAuth-Login-Methode, welche als sehr sicher gilt und dementsprechend auch von vielen Netzwerken und Apps verwendet wird, verlangt Syn die Eingabe der Facebook-Emailadresse sowie des Passwortes in ein eigenes Login-Feld. Hier verstößt Syn aus gutem Grunde und auch wohlwissend gegen die Entwickler-Richtlinien und Geschäftsbedingungen von Facebook.

Das Auslesen, speichern und abgreifen von Facebook-Zugangsdaten ist so für die Macher von Syn ein Leichtes!

Hat man sich in Syn eingeloggt, scheint zunächst alles wie vom Hersteller beworben. Die App durchforstet die Freundeliste auf Facebook – schickt jedoch jedem Freund unbemerkt eine App-Anfrage für “Syn” auf Facebook, die dann wieder direkt in den App Store zur kostenpflichtigen Syn-App führt.

Im Grunde ist Syn also nichts anderes als ein Facebook-Wurm, der sich, durch das Abgreifen von Zugangsdaten und Freundeslisten, selbstständig jedem User in eurer Freundeliste weiterempfiehlt - in eurem Namen.

Syn Spam

Und da die Facebook-Bekanntschaften natürlich glauben, dass ihr persönlich diese Empfehlung verschickt habt, installieren auch immer mehr User diese Spam-App “Syn”. So generiert Falkor Inc. Tausende bezahlfreudige Käufer und ergaunert sich einen Platz in den App Store Charts.

Wenn ihr Syn bereits zum Opfer gefallen seid, solltet ihr zunächst euer Facebook-Passwort ändern und im Anschluss der Facebook-App “Syn” alle Rechte entziehen bzw. Syn blockieren. Dies lässt sich direkt in den Account-Einstellungen unter “Apps” bewerkstelligen.

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App-Umsatz: Google deutlich hinter Apple und Amazon

Noch lukrativer als das Hardware-Geschäft sind für Smartphone- und Tablet-Hersteller die App-Verkäufe. Trotz Googles Aufholjagd generiert Apple jedoch noch immer viermal soviel Umsatz pro Nutzer als die Android-Platform, zeigt eine Studie.

Das Marktanalyse-Unternehmen Flurry verglich in seiner Studie den Umsatz pro Nutzer aller drei Anbieter Amazon, Apple und Google. Grundlage waren Applikationen, die für alle drei Plattformen angeboten werden. Von den insgesamt durchschnittlich 11 Millionen täglichen Nutzern sind die Android-Kunden die faulsten, wenn es um den Einkauf im Google Play Store (ehemals Google Android Market) geht.

So rechnete Flurry aus, dass ein Entwickler pro 1 US-Dollar, den er in Apples AppStore verdient, nur 23 Cent auf der Google Plattform verdient. Weniger Abstand hat dagegen der Amazon Appstore, bei dem sich immerhin 89 Cent verdienen lassen. “Amazon hat Online-Shopping und Kundenservice perfektioniert”, kommentiert Flurry-Analyst Farago. Zu Googles Kernkompetenzen gehöre dies gerade nicht.

Gespannt darf man sein, wie sich die Microsoft/Nokia-Symbiose in das Rennen der Anbieter einfügt. Vor allem Google muss sich beeilen, die Android-Plattform für Entwickler weiter attraktiv zu halten, um bei der Qualität der angebotenen Software nicht abzufallen.

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App Store: Entwickler können zwei weitere Preisstufen wählen

App-Entwickler, die ihre Mac- oder iOS-Apps für einen vergleichsweise hohen Preis verkaufen möchten, können ab sofort zwei weitere Preisstufen auswählen: 124,99 oder 174,99 US-Dollar kommen zu den bisherigen Preisschritten hinzu.

Nach Apples Umrechnungstabelle erscheinen diese Apps im deutschen Store dann für 92,99 und 127,99 Euro. Darüber hinaus können Entwickler ihre Apps im dänischen und schwedischen Store jetzt auch in den Währungen der Länder – jeweils also in Kronen – verkaufen.

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AppZapp 4.0: Neue Version der Schnäppchen-App für den App Store

AppZapp Icon
Mit AppZapp 4.0 steht seit kurzem eine neue Version der beliebten Schnäppchen-App für den App Store kostenlos zum Download bereit.

Wer sich schon einmal gefragt hat, wo der Hype rund um eine neue App eigentlich seinen jeweiligen Anfang nimmt, dem sei hier ein kleines Geheimnis verraten.

Die schweizer App AppZapp haben wir euch schon ein paar mal vorgestellt. Für all jene die sie noch nicht kennen zunächst eine kurze Einführung.

AppZapp durchsuchte als erster Apple-verifizierte Service alle Apple App Stores weltweit nach Neueinträgen, Preisänderungen, Downloadzahlen und App-Updates und tut dies natürlich noch immer.

Diese Daten arbeitet AppZapp dann beinahe in Echtzeit auf und präsentiert diese seinen Usern in Form von Ranglisten bzw. Charts.

Man sieht dann beispielsweise welche App der aktuelle Top-Newcomer ist bzw. welche neue App die meisten Downloads in kürzester Zeit verbuchen konnte. So weiss man dann im Grunde Tage vor allen anderen welche Applikation demnächst in den Top 10 rangieren wird.

Der Funktionsumfang hört bei schlichten Ranglisten nicht auf und genau hier kommen wir zum Update auf Version 4.0.

AppZapp 4.0

Zu den Neuerungen gehört eine neue bzw. stark ausgebaute Community-Funktion welche es Usern erlaubt, anderen AppZapp-Usern, ähnlich wie bei Twitter, zu folgen und so zu sehen, welche App dem jeweiligen User gefällt.

Einen Überblick über die “AppZapp-Community” kann man sich über die Web-Version derselbigen verschaffen.

Richtig interessant wird das Community-Feature aber erst dank des ebenfalls neuen “MyApps-Sync”. Dieses Feature synchronisiert auf Wunsch automatisch alle Namen der Apps, die man sein Eigen nennen kann mit dem eigenen AppZapp-Account.

Im Anschluss lässt sich dann auch den Gesamtwert der eigenen App-Sammlung anzeigen. Weiters können die eigenen Lieblingsapps sehr schnell per Facebook, SMS und Email mit Freunden geteilt werden.


Zu guter Letzt zeigt auch Preisänderungen an und kann den User mittels Preisalarm-Funktion automatisch über Sonderangebote bzw. Preisreduktionen informieren.

Zur Feier der neuen Version werden neben der eigentlich sowieso auch sowie die angeboten.

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App of the Day: SpinCam

Panorama-Apps finden sich im App Store zuhauf. Auch unsere heutige App of the Day “” gehört im Grunde in diese Kategorie, doch deren Entwickler Spot Metrix gingen die Aufgabenstellung auf eine etwas besondere Weise an.

Die Funktionsweise von SpinCam ist schnell erklärt. Man startet die App, drückt auf Aufnahme und dreht sich entweder um die eigene Achse oder rund um die Person oder den Gegenstand, die bzw. den man abfilmen möchte.

SpinCam

Die fertige Aufnahme ist nun aber kein typisches Panorama-Foto. SpinCam erstellt kein großes, zusammengesetztes, statisches Einzelbild sondern eine dynamische Rundumaufnahme die auch Bewegungen erkennen lässt. Hat sich also etwas während der Aufnahme im Blickfeld der Kamera bewegt, ist die Bewegung auch in der Aufnahme erkennbar.

SpinCam

Die App an sich ähnelt vom Aufbau Instagram. Man kann die Schnappschüsse mit den anderen SpinCam-Usern teilen, populärste Aufnahmen anzeigen lassen und diese auch bewerten sowie eigene Spins per Facebook teilen.

Die SpinCam-Aufnahmen können leider nicht in Webseiten eingebunden werden, werden auf der SpinCam-Webseite per HTML5 dargestellt. Somit ist für das Betrachten der Spins auch nicht unbedingt die SpinCam-App notwendig.

Da ein Bild mehr als tausend Worte sagt, empfiehlt es sich einen Blick unsere Testaufnahmen hier und hier bzw. auf die SpinCam-Webseite zu werfen oder am Besten gleich direkt die kostenlose SpinCam-Applikation herunterzuladen und das Ganze selbst auszuprobieren.

SpinCam unterstützt iPhone 4, iPhone 4S, iPod touch 4, iPad 2 und setzt mindestens iOS 5.0 voraus.

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Apple will angeblich Siri-Konkurrenten Evi aus App Store entfernen

Apples Spracherkennungs-Assistenten Siri gibt es nur fürs iPhone 4S. Zumindest englischsprachige Benutzer haben mit der App Evi allerdings eine Alternative. Apple scheint die Anwendung zu sehr an Siri zu erinnern – angeblich will das Unternehmen Evi bald aus dem App Store entfernen.

* kann – anders als Siri – zwar nicht mit anderen Bestandteilen des iOS wie der Kalender- oder der Adressbuch-App zusammenarbeiten. Auch lässt sich Evi als eigenständige und nicht fest ins iOS integrierte App nicht so einfach aufrufen wie Siri.

Dafür bietet die Software eine Suchmaschinen-Funktion, die Siri sogar noch etwas voraus hat: Siri kann zwar in der englischen Fassung Fragen direkt mit Hilfe der Wissens-Suchmaschine Wolfram Alpha beantworten, bietet bei vielen Anfragen aber nur eine herkömmliche Google-Suche an. Evi bemüht sich hingegen, Suchanfragen zu verstehen und selbst die beste Antwort auszusuchen. Auch soll Evi, das ebenso wie Siri auf Spracherkennungs-Technologie von Nuance aufbaut, beispielsweise mit britischen Dialekten besser umgehen können.

Insgesamt handelt es sich also um eine Software, die vor allem für iPhone-, iPad- und iPod-touch-Benutzer interessant ist, die eben kein iPhone 4S besitzen. Eben das scheint Apple allerdings ein Dorn im Auge zu sein, da Siri doch immerhin ein wichtiges Kaufargument fürs iPhone 4S ist. So interpretiert der Evi-Entwickler True Knowledge zumindest einen Anruf des Apple-Mitarbeiters Richard Chipman, in dem Chipman dem Entwickler mitteilte, dass Apple Evi demnächst aus dem App Store entfernen werde.

Der Grund: Evi verstoße gegen Abschnitt 8.3 der App-Store-Geschäftsbedingungen, dem zufolge Apple solche Apps ablehnen werde, die Apples eigenen Produkt “verwirrend ähnlich” sind. Die Klausel ist sorgt schon seit längerem für Kontroversen: Während Apple auf den Schutz der Benutzer vor Verwirrung verweist, halten viele Beobachter sie für ein Mittel, um möglichst wenig Konkurrenz auf den eigenen Geräten zuzulassen. So sieht das auch der True-Knowledge-CEU William Tunstall-Pedoe, der glaubt, dass sich Apple vor allem über Kommentare wie “Jetzt muss ich mir kein 4S kaufen” oder “besser als Siri” von Evi-Benutzern ärgerte.

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iTunes Store und App Store: Apple soll großes Redesign planen

Apple soll ein umfassendes Redesign des iTunes Store und App Store planen. Im Laufe diesen Jahres sollen die Download-Portale insgesamt übersichtlicher und interaktiver werden. Es wäre das erste größere Update seit 2009.

Laut 9 to 5 Mac möchte es Apple den Store-Besuchern leichter machen, Musiktitel und Apps zu finden. Besonders der App Store wird angesichts der Masse der iOS-Anwendungen zunehmend unübersichtlicher. Ein neues, simpleres und benutzerfreundlicheres Design soll ebenso wie eine neue “Interaktivität” Abhilfe schaffen – was auch immer Letzteres im Einzelnen bedeuten wird.

Für wann genau Apple das neue Design plant, weiß die Website nicht – kann sich aber vorstellen, dass es schon zur Veröffentlichung von OS X Mountain Lion im Sommer so weit sein wird. Wahrscheinlicher sei aber ein Start des neuen Stores im Herbst, wenn Apple üblicherweise neue Musik-Produkte vorstellt.

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Happy Birthday Mac App Store

Vor genau einem Jahr war es soweit: Apple veröffentlichte Mac OS X 10.6.6 und integrierte erstmals den Mac App Store, der den Anwendern von Beginn an Zugriff auf mehr als 1.000 Apps gab. Innerhalb eines Jahres hat der Online-Shop für Mac-Anwendungen bereits viel erlebt; doch der Mac App Store hat auch seine Kritiker.

Das erste Highlight des App Stores konnte Apple bereits nach nur 24 Stunden vermelden: Mehr als eine Million heruntergeladene Apps. Vor knapp einem Monat waren es 100 Millionen Downloads.

Der Mac App Store wurde schnell zur Heimat vieler Apps, die zuvor nur auf den Seiten der Entwickler oder im Laden erhältlich waren. Apple selbst positioniert viele seiner Programme mittlerweile ausschließlich im Online-Angebot. Von den iLife- oder iWork-Anwendungen, über Aperture* und Final Cut Pro*, bis hin zum Betriebssystem OS X 10.7 Lion – Apple verschmäht optische Medien und lebt im Download-Zeitalter.

Apples Vorbild folgten im Laufe des vergangenen Jahres auch andere große Software-Anbieter. So finden sich seit Ende Juli erste Apps von Adobe im Mac App Store. Man ist also auch dort gewillt 30 Prozent der Einnahmen an Apple abzugeben. Darüber hinaus hat sich Microsoft dazu entschlossen mit Windows 8 ebenfalls einen eigenen Marktplatz für Anwendungen zu starten.

Für den Anwender hat dies den Vorteil, dass Updates an einer Stelle zu finden sind und problemlos installiert werden können – einen Breitband-Verbindung zum Internet vorausgesetzt. Gleichzeitig birgt der Store jedoch auch potentielle Gefahren. Die Angst vieler: Apple könnte sich in Zukunft dazu entschließen, auch OS X – wie iOS – dicht zu machen und die Installation von nicht erlaubten oder erwünschten Apps verbieten.

Wir sind gespannt was das kommende Jahr für den Mac App Store in petto hat und gratulieren zum ersten Geburtstag!

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Apps auf Probe: 7 Tage Rückgaberecht in Taiwan

In Taipeh hat die Regierung festgestellt, dass sowohl Google als auch Apple mit ihren Online-Shops für mobile Programme gegen das taiwanesische Fernabsatzrecht verstoßen. Weder Android Market noch App Store räumen den Kunden ein Widerrufsrecht ein. Google weigert sich bislang, die Regelung umzusetzen und musste bereits 1.000.000 New Taiwan Dollar Bußgeld zahlen.

In Taiwan muss den Kunden ermöglicht werden, jegliche Waren, die sie über das Internet bestellt haben, innerhalb von sieben Tagen zurückzugeben. Das gilt auch für Smartphone-Software. Im Android Market ist es möglich, innerhalb von 15 Minuten den App-Kauf wieder rückgängig zu machen. Damit wird das Programm vom Smartphone gelöscht und der Kaufpreis zurückerstattet.

Wie die Economic Times aus Indien meldet, musste Google ein Bußgeld in Höhe von etwa 24.200 Euro zahlen. Das Unternehmen weigerte sich bisher, die taiwanesischen Regelungen umzusetzen. Auch Apple wurde ein solcher Verstoß vorgeworfen, hier änderte man jedoch offenbar seine Bedingungen und konnte damit einer Geldbuße entgehen. Den Behörden zufolge wurde Google eine Frist bis zum 1. Juli 2011 eingeräumt, die Forderungen zu erfüllen. Andernfalls müsse Mountain View mit einer weiteren Geldbuße rechnen.

Während einige Anwender und auch Entwickler gern ein Demo-Modell im App Store sähen, geht die taiwanesische Variante noch einen Schritt weiter.

Das Widerrufsrecht beim Fernabsatzvertrag, also etwa Bestellungen von Waren über das Internet, ist in Europa bereits sehr verbraucherfreundlich ausgestaltet. Diverse, zum Teil sehr komplexe Normen mit Ausnahmen und Gegenausnahmen legen fest, in welchen Fällen ein Händer es sich nicht nur gefallen lassen muss, Ware zurückgesandt zu bekommen, sondern in vielen Fällen auch noch die Kosten dafür trägt.

In Deutschland steht diesbezüglich vor allem der § 312d BGB im Vordergrund. Er trifft Aussagen über das Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen. Ausgeschlossen ist solch ein Recht gemäß seines Absatzes 4 Nummer 1, Alternative 3 unter anderem für Verträge, “zur Lieferung von Waren, die aufgrund ihrer Beschaffenheit nicht für eine Rücksendung geeignet sind “.

Eine solche, zur Rückgabe ungeeignete Beschaffenheit wird im Falle von Software-Downloads angenommen. Hierfür spricht, dass es sich bei der erworbenen Ware lediglich um ein Abbild des Original-Codes handelt, das seinerseits vom Kunden auch nicht zurückgegeben werden kann. Jegliche zurückgesandten Daten wären ihrerseits ein Abbild des Abbildes – die Rückgabe kann also nicht “rückstandsfrei” erfolgen, was jedoch für einen fairen Interessenausgleich zwischen Händler und Verbraucher erforderlich ist. Smartphone-Apps, egal für welche Plattform, sind also nach hiesigem Recht eine im Sinne der Vorschrift zur Rücksendung ungeeignete Ware.

Anders sieht man es offenbar in Taiwan. Dort gilt der vergleichsweise knapp gehaltene Artikel 19 des Verbraucherschutzgesetzes. Er erlaubt es Käufern von Waren, die über das Internet bestellt wurden, diese innerhalb von 7 Tagen zurückzugeben. Dieses Recht besteht unabhängig von der Art des Kaufgegenstandes und kann ohne Angabe von Gründen ausgeübt werden. Außerdem dürfen dem Käufer keinerlei zusätzliche Kosten entstehen.

Für Entwickler ist eine solche Regelung wenig vorteilhaft. Sie werden künftig wohl eine Menge Widerrufe aus Taiwan in Kauf nehmen müssen, nachdem ihre App 7 Tage lang “getestet” wurde. Glücklicherweise beschränkt sie sich vorerst nur auf einen relativ kleinen Markt.

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AirPlay-Apps gelöscht: Apple bereinigt App Store

AirTuner, AirFrame und einige weitere Apps haben soeben das Zeitliche gesegnet – sie sind plötzlich nicht mehr im App Store zu finden. Alle haben gemeinsam, dass sie die Übertragung von Audio- und Videodaten über AirPlay an ein iOS-Gerät ermöglichten. Zuvor waren die Apps zum Teil noch von Apple selbst empfohlen worden. 

Was steckt dahinter, wenn Apple einzelne iOS-Anwendungen löscht? Entweder, bestimmte Abschnitte der App-Store-Richtlinien werden plötzlich anders interpretiert und entsprechend durchgesetzt oder es gibt neue Regelungen, die derartige Maßnahmen erfordern. Aktualisierungen der Regeln gab es seit der DUI-Richtlinie nicht, es könnte sich also um einen Verstoß gegen aktuelle Bestandteile der Vereinbarung zwischen Entwicklern und Apple handeln.

Die Verwendung der AirPlay-Technologie in einer Weise, die Inhalte auf die iOS-Geräte überträgt, dürfte Apple gegen den Strich gehen. Immerhin ist explizit nur die umgekehrte Variante angepriesen – iPhone, iPad und iPod touch senden Töne und Videos ans Apple TV und andere kompatible Gerätschaften. Es könnte sich also um eine private Schnittstelle, oder API handeln, deren Verwendung untersagt ist.

Andererseits ist es auch nicht undenkbar, dass mit iOS 5 im Herbst eine ähnliche Funktion direkt ins System integriert werden soll. Dann könnten iOS-Geräte Inhalte nicht nur via AirPlay an entsprechend vorbereitete HiFi-Anlagen oder das Apple TV versenden. Sie würden auch selbst als Empfangsgerät dienen für alles, was im heimischen Wi-Fi-Netz an Medien umherschwirrt.

Wer die verschwundenen Apps nutzt und behalten möchte, sollte stets eine Kopie der Anwendung in iTunes behalten. Einmal entfernt, bringt sie auch die neue iCloud-Funktion “Gekaufte Artikel” im App Store nicht mehr wieder. Das klappt nur mit Programmen, die durch die Entwickler selbst gelöscht wurden.

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Umgangssprache oder Markenname: Wem gehört der AppStore?

“Apples AppStore ist der am leichtesten zu bedienende App-Store der Welt”, erklärte Steve Jobs einst und konnte damals nicht ahnen, dass ihm dieser Satz noch zum Verhängnis werden könnte. Denn er dient – zumindest in den Augen von Gegner Amazon – als Beweis dafür, dass ein App Store kein Markenname ist sondern ein Begriff der Umgangssprache. Das Gegenteil argumentiert Apple in seinem am Freitag zugestellten Schriftsatz, der Apples Ziel vorantreiben soll: Das Ende des Amazon Appstore.

Der schon seit der Eröffnung der Amazon Plattform am 22. März 2011 schwelende Streit wird mit dem jüngsten Schriftsatz in eine neue Runde gebracht. Darin gibt Apple zwar zu, dass die beiden Begriffe “App” und “Store” einzeln im Oxford Dictionary definiert sind, zusammengesetzt jedoch einen Markennamen ergeben, den allein Apple für seinen Software-Store verwenden darf. Amazon argumentierte zuvor in seiner Klageerwiderung, dass es sich um Umgangssprache handelt, die jedermann verwenden darf und führt das Jobs-Zitat als stärksten Beweis ins Feld.

Mit der Frage, wie der Streit zu entscheiden ist, dürfen sich in den kommenden Wochen die Richter des kalifornischen Gerichts auseinandersetzen. Apple fordert von Amazon die Zahlung von Schadensersatz, dessen Höhe noch zu beziffern ist, und vor allem die Schließung oder Umbenennung des Amazon Appstores.

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App-Store-Entwickler wegen In-App-Verkäufen verklagt

Einen juristischen Rundumschlag hat in dieser Woche das Unternehmen Lodsys begonnen: Die Patentrechtsinhaber ließen an verschiedene AppStore-Entwickler Beschwerden zustellen – angeblich verletzen diese durch die Verwendung von In-App-Verkaufskonzepten Lodsys’ Rechte. Das Unternehmen kaufte das fragliche Patent im Jahr 2004 von Entwickler Dan Abelow, der bereits seit 1992 an dem Konzept gearbeitet hat. 

Noch habe Lodsys keine Klage gegen die betroffenen Entwickler erhoben, ließen diese verlauten. Vielmehr habe das Unternehmen, das sich mit dem An- und Verkauf von Patenten sowie deren Lizensierung beschäftigt, den Entwicklern aufgegeben, ihre In-App-Verkaufstechnik innerhalb von 21 Tagen lizensieren zu lassen – sonst droht Klage. Die betroffenen Entwickler wenden sich unterdessen an Apple, von denen bislang eine Stellungnahme fehlt. Ob Apple sich in den Streit überhaupt einmischt, ist dabei fraglich. Schließlich ist in den Lizenzvereinbarungen jegliche Haftung in einer solchen Situation ausgeschlossen.

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App-Store-Regeln: Apple geht strenger mit “Shovelware”-Entwicklern um

Apple möchte so genannte “Shovelware”-, also iOS-Spiele, die den Benutzer zum Download anderer Apps für weitere Spiele-Inhalte bewegen wollen, nicht mehr tolerieren. Der App-Store-Betreiber beruft sich auf die Klausel 3.10 der Richtlinien des Download-Portals, die es Entwicklern verbietet, die Download-Zahlen von Apps für eine bessere Position in den App-Store-Charts zu manipulieren. Während sich Benutzer darüber freuen dürften, versteckten Kosten in vermeintlichen Gratis-Spielen zu entgehen, sehen Marktforscher die Gefahr, dass Entwickler zum Mitbewerber Android abwandern.

Das von einigen Entwicklern verfolgte Geschäftsmodell sieht vor, das Interesse von iOS-Benutzern zunächst durch einen kostenlosen Download des Spiels zu wecken. Haben die Benutzer das Spiel erst einmal installiert und ausprobiert, erkennen sie, das sie zusätzliche Inhalte nur über Einkäufe innerhalb der App oder nach dem Download anderer, kostenpflichtiger erhalten können. Ersteres dürfte für Apple kein Problem sein, da der App-Store-Betreiber In-App-Einkäufe selbst als Feature ins iOS integriert hatte.

Entwickler wollen Benutzer aber immer öfter dazu bringen, auch Apps anderer Entwickler herunterzuladen, die den Machern der – zunächst – kostenlosen Spielen eine Provision, also “Belohnung” pro Download ihrer eigenen App bezahlen. Das Ganze geschieht in der Hoffnung, die kostenpflichtigen Apps höher in den App-Store-Charts zu positionieren, um dort mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und mehr Geld zu verdienen. Dies sieht Apple mittlerweile als unzulässige Manipulation an, die mithin gegen die Klausel 3.10 verstößt.

Die Entwickler verfolgen diese Taktik aber nicht ohne Grund: Das Geschäftsmodell funktioniert, die Kunden scheinen sich tatsächlich auf den Download anderer Apps einzulassen, nur, um weitere Inhalte für im Spiel zu bekommen. Dass Apple dies nun nicht mehr erlauben möchte, sehen die Marktforscher von Xyologic als Problem: Die Strenge des App-Store-Betreibers könnte die Plattform für Spiele-Entwickler weniger attraktiv machen, so dass sich diese möglicherweise in Zukunft mehr auf Googles Android konzentrieren werden. In einem Whitepaper (PDF-Datei) hebt Xyologic hervor, dass 80,8 Prozent aller iPhone-Downloads im März auf kostenlose Apps zurückgingen. Viele davon seien Spiele, von denen zwar nur 10,8 Prozent In-App-Einkäufe anböten. Allerdings belegten Spiele mit zusätzlichen kostenpflichtigen Inhalten 94 Positionen der Liste der 150 Gratis-Spiele, der Anteil ihrer Downloads unter allen Spiele-Downloads liege bei 39,9 Prozent.

Die Praxis scheint sich für Entwickler also zu lohnen, so dass Apples neue Auslegung der Regel die Plattform Android tatsächlich interessanter machen könnte. Ob entsprechende Spiele für iOS-Benutzer aber überhaupt wünschenswert sind, ist eine andere Frage.

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Neues von der Marken-Front: App Store weiter umstritten, Pod aufgegeben

Steve Jobs persönlich könnte seinen Gegnern im Kampf um den markenrechtlichen Schutz des Begriffes “App Store” wertvolle Munition geliefert haben. Amazon wehrt sich derzeit, ebenso wie Microsoft, gegen das exklusive Verwendungsrecht einer solch “generischen Phrase”. Hierfür will das Unternehmen Äußerungen des Apple-CEO anlässlich der Quartalszahlenkonferenz zu Q4/2010 nutzbar machen. Derweil wirft Cupertino an anderer Front das Handtuch und gibt den Versuch auf, sich “Pod” in Kanada schützen zu lassen.

Wie geekwire.com berichtet, beinhaltet der jüngste Schriftsatz Amazons eine Passage des Vortrags, in dem Steve Jobs die Fragmentierung konkurrierender App Stores bemerkt:

“Es wird also mindestens vier App Stores unter Android geben, in denen Anwender ihre Apps suchen und mit denen Entwickler sich arrangieren müssen, um ihre Apps unter die Leute zu bringen und bezahlt zu werden. Das wird ein Chaos für User und Entwickler. Im Gegensatz dazu bietet Apples integrierter App Store den am einfachsten zu bediendenen, größten App Store der Welt, vorinstalliert auf jedem iPhone.”

Jobs selbst habe also den Begriff allgemein verwendet und von mehreren möglichen “App Stores” gesprochen. Apple hatte das Gericht zuvor gebeten, möglichst schnell eine einstweilige Anordnung zu erlassen, die es der Konkurrenz verbiete, eigene App Stores unter der Verwendung dieses Namens zu betreiben.

Hersteller von iPod-Klonen dürfen dagegen dieser Tage frohlocken. Apple hat kürzlich seine Bemühungen zum markenrechtlichen Schutz des Wortes “Pod” eingestellt. Dies lässt sich den Veröffentlichungen der kanadischen Urheberrechtsbehörde entnehmen. Dort ist als Status des seit dem 29. Juli 2004 laufenden Antrags der Vermerk “abandoned”, also “aufgegeben”, eingetragen.

Dies öffnet Zubehör- und Replika-Produzenten Tür und Tor. Sie müssen keine Klagen aus Cupertino mehr fürchten, wenn sie ihre Flut von ePods, ayPods und Ähnlichem auf den Markt bringen.

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Markenname “App Store”: Microsoft lässt Linguisten argumentieren

Microsoft legt nach im Streit um den Markennamen “App Store”. Apple möchte sich den Namen schützen lassen, Microsoft legte im Januar Einspruch gegen Apples Antrag beim US-Patent und Markenamt ein. Für eine neue Einlassung bei der Behörde hat Microsoft einen Linguisten beauftragt, der den eigenen Standpunkt untermauert.

Der Linguist Ronald R. Butters erklärt, warum Microsofts Standpunkt aus wissenschaftlicher Sicht der richtige sei: “App Store” beschreibe lediglich einen “Laden, in dem Apps zum Verkauf angeboten werden”. Daher handele es sich um einen generischen Ausdruck, der das eigentliche Produkt beschreibe. Ein solcher könne sich aber nicht schützen lassen.

Apples Experte Robert A. Leonard hatte seinerseits in einer Stellungnahme einige Online-Lexika hervorgehoben, die “App Store” nicht als allgemein gültigen Begriff, sondern als von Apple benutzten Markennamen benennen. Diese Lexika hält Butters für nicht relevant: Es handele sich um keine Werke anerkannter Lexikographen, so dass ihnen keine wissenschaftliche Autorität zukomme. Aber selbst eines der von Butters genannten Werke benenne “App Store” auch als generischen Namen für ein Produkt.

Apple streitet sich über den Markennamen nicht nur mit Microsoft. Erst letzte Woche verklagte das Unternehmen Amazon wegen des “Amazon Appstores”, ein Portal für Android-Apps und Android-Entwickler.

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AirPlay Apps: App Store mit Sonderseite

Auf einer noch relativ überschaubaren des App Stores macht Apple auf Apps mit AirPlay-Funktion aufmerksam. httpv://www.youtube.com/watch?v=0WekOV-PhuQ Folgende Apps sind aktuell gelistet:

iMovie (AppStore Link)
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iMovie
| Preis: 4,49 €

 

 

 

FitnessClass (AppStore Link)
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FitnessClass
| Preis: Gratis

 

 

Golfplan with Paul Azinger (AppStore Link)
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Golfplan with Paul Azinger
| Preis: 4,49 €

 

Authentic Yoga with Deepak Chopra for iPad (AppStore Link)
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Authentic Yoga with Deepak Chopra for iPad
| Preis: 0,89 €

 

Baseball Gameplan with Jason Giambi (AppStore Link)
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Baseball Gameplan with Jason Giambi
| Preis: Gratis

 

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Apps für jede Plattform: Mozillas Web-App-Projekt

Web Apps bieten einen Weg auf iPhone und iPad, ohne über Apples App Store gehen zu müssen. Mozilla macht jetzt sein “Web Application project” Entwicklern zugänglich. Der Release beinhaltet laut Herausgeber stabile APIs, Dienstprogramme und eine Dokumentation, die Entwicklern einen schnellen Start für das Fertigen von Web Apps liefern sollen. Auch für die Nutzer bringt das System Vorteile.

Wie Mozilla in einem Blogeintrag verkündet, können App-Entwickler den Release benutzen, um Anwendungen zu publizieren oder einen App Store zu erstellen. In einem Video präsentiert das Unternehmen sein System:

Mozilla sieht eine tiefe Integration in die Browser vor, um den Nutzern die Handhabung zu erleichtern. Darunter fallen nicht nur der Installationsvorgang, sondern auch die Synchronisation mit mobilen Geräten.

Für Entwickler können Web Apps eine interessante Option sein, da sie eine Anwendung für unterschiedliche Plattformen (Apples iOS, Googles Android, Microsofts Windows mobile etc.) anfertigen und vertreiben können. Zudem sparen sie sich für iPhone, iPad und iPod touch Apples Zulassungsvorgang. Das Unternehmen wacht darüber, welche Inhalte in den App Store gelangen und welche nicht.

Web Apps sind – wie auch manche iOS-Apps vor der Umwandlung für Apples App Store – eigentlich nur Webseiten, können also mit den bekannten Programmen zur Webseitenerstellung gebastelt werden. Darüber hinaus muss der Entwickler ein Application Manifest anfertigen, das Name, Icon und Beschreibung definiert.

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iPad-App Store bietet Filter für Suchanfragen

Wer die App-Store-Anwendung auf dem iPad öffnet, entdeckt seit letzter Nacht eine Neuerung. Das iPad zeigt oben eine Spalte an, in der der Benutzer verschiedene Suchfilter einstellen kann.

Eine Suche lässt sich so anhand der Kategorien, dem Veröffentlichungszeitraum, der Benutzer-Wertung und der Kompatibilität mit iPad, iPhone oder beidem einschränken. Eine entsprechende Funktion für die iPhone-Version des App Stores fehlt noch, aufgrund geringerer Display-Größe wäre diese auch schwer umsetzbar.

Bild: 9 to 5 Mac. Some rights reserved.


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Amazon will Preise im eigenen App Store festlegen

</a Amazon plant einen eigenen App Store für das Android-OS und will offenbar die Preise der dort verkauften Applikationen eigenmächtig festlegen. Damit würde den Entwicklern die Kontrolle über ihre Schöpfungen ein erhebliches Stück weit entzogen. Durch die flexible Preisstruktur könnte Amazon aber auch höhere Umsätze generieren.

Den Kollegen vom Businessinsider ist aufgefallen, dass ein Detail der Ankündigung Amazons zu Beginn des Monats wohl übersehen wurde. Die Preisgestaltung werde demnach folgendermaßen vorgenommen: Jeder Entwickler kann für seine App eine „unverbindliche Preisempfehlung“ angeben. Diese Empfehlung kann irgendwo zwischen „kostenlos“ und dem Preis liegen, für den die App anderswo verkauft wird, nicht aber höher.

Nun tritt Amazon in Aktion und legt eigenständig einen Preis irgendwo zwischen Null und dieser Empfehlung fest. Aus diesem Modell erhalten die Programmierer wie üblich 70 Prozent der Umsätze. Allerdings erhalten sie mindestens 20 Prozent ihrer Preisempfehlung, je nachdem welcher Betrag höher ist.

Diese Strategie könnte sich für Entwickler durchaus positiv auswirken. Variable Preise ziehen Kunden an und bedeuten am Ende potentiell höhere Einnahmen. Allerdings ist einerseits nicht sicher, dass Amazons Konzept auch tatsächlich in jedem Fall so gut funktioniert. Zudem bleibt der schale Nachgeschmack des Kontrollverlustes, den die App-Schmiede erleiden.

Insbesondere größere Unternehmen könnte dieser Aspekt abschrecken. Amazons App Store läuft also Gefahr, ein Tummelplatz der kleineren, aus der Garage heraus operierenden Entwickler zu werden.

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Harry Potter verschwindet aus dem Mac App Store

Ohne jede Ankündigung oder Erklärung verschwand das Spiel Lego Harry Potter kurz vorm Wochenende aus dem neuen Mac App Store Viele Kunden waren verwirrt und beschwerten sich in den Support-Foren des Unternehmens, da ihnen zwar der Kaufpreis abgebucht wurde, sie aber ohne funktionierendes Spiel blieben. Der Verleger Feral Interactive reagierte prompt.

Mit fast 7 Gigabyte war Lego Harry Potter einfach zu groß für den Mac App Store, so ein Mitarbeiter von Feral Interactive. Die meisten anderen Apps seien kaum größer als 1 Gigabyte und die Server biegen sich bereits unter der Last der Anfragen. Man arbeite gemeinsam mit Apple daran, eine Lösung für das Problem zu finden.

Bis dahin können alle, die das Spiel zwar bezahlt, nicht aber bekommen haben, mit ihrer Bestätigungs-Mail aus dem Mac App Store bei Feral Interactive einen Download-Link anfordern. Auch um die Aktivierung kümmere man sich vorerst direkt beim Verleger bis Apple, Simsalabim, den Titel wieder in seinem App Store erscheinen lässt.

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Mac-App-Store-Alternative Bodega: Betreiber hebt Vorteile hervor

Mit Bodega gibt es bereits seit einer Zeit so etwas wie einen App-Store für den Mac. Damit Apples Mac App Store die Plattform nicht ab dem 6. Januar überrennt, benennt der Betreiber Freshcode in einer Pressemitteilung zur neuen Version 1.3 der Anwendung die Vorteile zum Mac App Store.

Die Version 1.3 selbst bringt nur kleinere Neuerungen: Zum einen behebt das Update diverse Bugs. Andererseits gibt es nicht genauer benannte Verbesserungen für einzelne Features sowie die Leistungsfähigkeit der App.

Als Vorteil zum Mac App Store hebt Freshcode unter anderem hervor, dass es keine Einschränkungen beim Einsatz von Programmierschnittstellen gibt. Auch gebe es keinen Zulassungsprozess: Solange Apps nicht offensichtlich ausfallend sind oder illegale Informationen enthalten, sind sie bei Bodega willkommen. Auch für Updates gebe es keine besonderen Regeln. Darüber hinaus erhalten Entwickler Informationen zu jedem einzelnen Download beziehungsweise Verkauf und können an Marketing- oder Werbe-Angeboten teilnehmen.

Auch müssen Bodega-Entwickler keinem kostenpflichtigen Developer Program beitreten und erhalten 93 Prozent des App-Umsatzes ausbezahlt – nur sieben Prozent bleiben beim Betreiber.

Bodega bietet ein einheitliches System für die Bezahlung von Apps und hilft dabei, sie automatisch auf dem jüngsten Stand zu halten. Ob sich Bodega letztendlich neben dem Mac App Store halten kann, bleibt abzuwarten. Die neue Version 1.3 ist kostenlos erhältlich und setzt mindestens Mac OS X 10.5 Leopard voraus.

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App Store: Rekorde über Weihnachten

Noch nie kamen so viele Anwendungen in den App Store wie diesen Dezember. Die Weihnachtsfeiertage waren dabei für einige Entwickler sehr erfolgreich: Tap Tap Revenge schaffte doppelt so viele Downloads wie im letzten Jahr, und auch bei der Facebook-App für das iPhone zeigt das Liniendiagramm eine steile Kurve nach oben. In den letzten vier Tagen stieg die Zahl ihrer täglich aktiven Nutzer auf über 31 Millionen.

An die 1000 neue Anwendungen kommen täglich in den App Store, errechnete asymco. Im Dezember dieses Jahres waren es fast 30.000, im Dezember des Vorjahres 25.517 und 2008 nur 3.800 Anwendungen.

Sollten die Veröffentlichungen auf diesem Niveau bleiben, könnte bei aktuell gut 325.ooo Titeln im App Store die halbe Million im Sommer 2011 erreicht werden.

1,6 Millionen Nutzer der Facebook-App kamen über Weihnachten hinzu, verrät die Grafik von allfacebook.com. Der starke Anstieg muss nich nur an Feiertagen und Ferien liegen, sondern auch, weil unter den Weihnachtsbäumen zahlreiche iOS-Geräte lagen, die von ihren neuen Besitzern mit Apps bestückt wurden, vermutet tuaw. Die iPhone App hat nun 57,3 monatlich aktive Nutzer.

Tap Tap Revenge schaffte es in 37 Ländern auf Platz eins der Charts für kostenlose Apps. Zu Spitzenzeiten sollen 45.000 Apps pro Stunde heruntergeladen worden sein, berichtete der Entwickler Tapulous Business Insider.

Im US-App Store stehen die beiden Anwendungen aktuell noch auf den ersten beiden Chart-Plätzen, in Deutschland dominieren “12 Tage Geschenke” und Tagesschau die Liste*.

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Mac App Store eröffnet am 6. Januar

Der Mac App Store eröffnet am 6. Januar 2011. Das Hin und Her der Gerüchte um das Softwareportal hat damit ein Ende: Apple gab den Eröffnungstermin soeben offiziell bekannt. Mit dem Mac App Store auf dem Betriebssystem Mac OS X soll “das Entdecken, Installieren und Updaten von Mac-Programmen einfacher als jemals zuvor werden”, verspricht der Hersteller.

Das Konzept des Softwareportals auf dem Computer orientiert sich an dem des App Stores in iTunes für die iOS-Geräte iPhone, iPod touch und iPad:

“Der App Store revolutionierte mobile Apps,” sagte Steve Jobs “Wir hoffen dasselbe mit dem Mac App Store für PC-Apps zu schaffen, indem wir das Finden und Kaufen von PC-Apps leicht und spaßig machen”, so der CEO von Apple weiter.

Die Funktionen überraschen dementsprechend wenig: Wie in iTunes für die iOS-Geräte wird der Mac App Store “neue und beachtenswerte Apps”, “angesagte” Programme sowie die Favoriten des Apple-Teams listen. Die Programme können mit einem einzigen Klick gekauft, heruntergeladen, installiert und gestartet werden. Auch die Updates werden über den Mac App Store geladen. Noch nicht zur Verfügung stehen dürften allerdings In-App-Einkäufe und das Game-Center.

Die Umsatzerlöse werden wie beim App Store zwischen Entwicklern und Apple aufgeteilt: 70 Prozent erhält der Entwickler einer Software, den Rest behält der Computerhersteller. Der Preis einer Anwendung wird vom Entwickler bestimmt.

Für Programmierer kann der Mac App Store damit eine Erleichterung im Vertrieb ihrer Produkte und beim Marketing darstellen. Andererseits beinhaltet er auch Risiken für Entwickler und Händler.

Der Mac App Store wird am 06. Januar 2011 Nutzern von Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) über die Funktion “Softwareaktualisierung” des Betriebssystems als Download zur Verfügung stehen.

Ein Gerücht ging im November davon aus, dass im Zuge dessen auch das Office Paket iWork ’11 von Apple veröffentlicht wird. Apple machte dazu noch keine Stellungnahme.

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Mac App Store: Keine In-App-Einkäufe und kein Game Center

Mit dem Mac App Store schafft es ein Feature des iOS ins Mac OS X. Der Funktionsumfang wird aber nicht der gleiche sein: So hat Apple Entwicklern mitgeteilt, dass es für Mac-Apps keine In-App-Einkäufe geben wird. Auch Apples Spiele-Plattform Game Center wird zumindest beim Start fehlen.

Mit kurzen Mitteilungen lässt Apple die Entwickler wissen, dass sie diese Features nicht in ihre Mac-Apps integrieren können. Darüber hinaus können Entwickler Interessierten nicht mit Promo-Codes den kostenlosen Download einer App ermöglichen. Für Letzteres besteht beim Mac allerdings auch nicht dieselbe Notwendigkeit wie bei iPhone, iPod touch und iPad: Die Entwickler können ihre Anwendungen ja auch außerhalb des Mac App Stores vertreiben.

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Mac App Store vielleicht doch erst im Januar

Wer auf den Mac App Store wartet, muss sich vielleicht doch noch länger als bis zum kommenden Montag gedulden. Zuletzt waren Gerüchte aufgetaucht, dass Apple einen Start des Download-Portals am 13. Dezember plane. Eine weitere Quelle berichtet nun, dass der Store erst im Januar eröffnen werde.

Die Website Appletell hatte berichtet, dass Apple Mac-Entwicklern mitgeteilt habe, dass sie ihre Software bis zum 6. Dezember einreichen müssten, um bei der Eröffnung dabei zu sein. Die Quellen von Jim Dalrymple von The Loop halten den Termin des 13. Dezember allerdings für verfrüht: Der Mac App Store werde erst im Januar eröffnen.

Steve Jobs hatte auf dem “Back to the Mac”-Event am 20. Oktober angekündigt, der Mac App Store werde binnen 90 Tagen eröffnen. Mit einem Start in Januar hielte Apple diesen Zeitplan auch ein.

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Mac App Store soll schon in den nächsten Tagen starten

Der Mac App Store soll früher als geplant starten. Angeblich ist Montag, der 13. Dezember für die Eröffnung des Software-Shops auf dem Mac vorgesehen, Steve Jobs soll sogar einen noch früheren Zeitpunkt anvisiert haben.

Von einer internen Quelle will Appletell erfahren haben, dass der Mac App Store am Montag in einer Woche online geht. Dem Bericht zufolge soll Steve Jobs einen Eröffnungstermin vor dem 6. Dezember gewünscht haben. Apple habe den Entwicklern zumindest mitgeteilt, dass sie ihre Software für die Eröffnung bis heute vorbereiten sollen. Der Kontakt von Appletell geht jedoch nicht davon aus, dass der Shop schon heute öffnet.

Zumindest scheint der Shop damit noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erreichbar zu sein. Ursprünglich war Januar als Termin erwartet worden.

Im Zuge dessen dürfte auch iWork ’11 erscheinen. Das Softwarepaket soll schon seit Herbst fertig sein, aber als Zugpferd für die Erföffnung des Mac App Stores vorgesehen sein.

Der Mac App Store ist eine große Chance für den Mac-Markt, beinhaltet jedoch auch Risiken für Entwickler und Händler.

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Mac-App-Store-Mitteilung an Entwickler: Keine Betas – Regeln für Verzeichnisse und Benutzeroberfläche

Apple hat neue Hinweise für Mac-Entwickler veröffentlicht, die ihre Software im Mac App Store anbieten möchten. Vor allem bekräftigt das Unternehmen erneut, dass Beta-, Demo- und Trial-Versionen im Mac App Store nicht erwünscht sind: Für solche Versionen eigne sich die Website des Entwicklers am besten.

Dass Apple Beta-Versionen im Mac App Store nicht sehen möchte, hatte das Unternehmen bereits im Oktober in seinen Richtlinien für den Store bekannt gegeben. Der neue Eintrag im Entwickler-Bereich zeigt aber, wie Apple sich den Vertrieb von Vorab-Versionen vorstellt: Der Entwickler kann auf seiner Website frei Demos, Betas und Trials anbieten, soll im Mac App Store aber nur “fertige” Software verkaufen.

Außerdem teilt Apple mit, dass Apps Dateien nur in angemessen Verzeichnissen des Betriebssystems installieren sollen: Beispielsweise möchte Apple keine Software sehen, die ungefragt einen Datenbank-Ordner unter “Dokumente” abspeichert oder Dateien im “Library”-Ordner hinterlegt, ohne, dass erkennbar ist, dass diese Dateien zu der Anwendung gehören. Wer wiederum Design-Elemente für die Benutzeroberfläche der App einsetzen möchte, die über Apples Standard-Aqua-Element hinausgehen, muss Apples Human Interface Guidelines befolgen.

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1000 Dollar für eine App

200 Mal wurde BarMax bereits gekauft – mit 999,99 US-Dollar (799,99 Euro) die teuerste App im App Store. Es handelt sich um eine Anwendung für angehende Anwälte, die das “Bar Examen” in Californien oder New York anstreben. Zwei Versionen sind erhältlich, die im Januar bzw. Juni dieses Jahres erschienen sind. Eine iPad-Version soll nun folgen.

999,99 US-Dollar, das ist Apples Preisgrenze für Apps im App Store. Vor zwei Jahren gab es bereits eine App zu genau diesen Preis. Die App hieß I am Rich und konnte eigentlich nichts außer dass sie einen roten Edelstein zeigte. BarMax* dagegen bietet einen wirklichen Wert, jedenfalls für die Zielgruppe der Examens-Kandidaten. Diese bekommen mit der App über 1 GB an Lektüre, typischen Testfragen und mehr, die sie auf die Prüfungen vorbereiten.

Nun soll also noch eine iPad-Version der App folgen, die ebenfalls 999,99 US-Dollar kosten wird. Und Apple freut sich, da für jede verkaufte App 300 US-Dollar herausspringen.

Die App I am Rich* ist übrigens immer noch im App Store verfügbar, nun aber als Lite-Version für 79 Cent.

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Apple erlaubt gleiche Namen im iOS und Mac App Store

Zumindest für den iOS- und Mac App Store dürfen Entwickler ab sofort Anwendungen mit dem gleichen Namen einreichen. Bislang hatte Apple keine Programme im neuen Mac App Store zugelassen, deren Name bereits im iOS Store gelistet sind – selbst wenn sie vom selben Entwickler stammen.

Diese Zulassungspraktik führte neben dem Problem mit App-Squattern zur Verärgerung bei den Entwicklern. Nun können sie aber zu einer bestehenden App für iPhone, iPad und iPod touch auch eine passende Mac-Anwendung entwickeln und brauchen dafür keinen neuen Namen, berichtet Macstories.


Einen Haken hat die Regelung indes noch: Während man sich Namen im iOS App Store nur für eine begrenzte Zeit reservieren kann, ist die Zeit für Namensregistrierungen im Mac App Store bislang unbegrenzt. Sollte nun ein App-Squatter, jemand der sich Namen von Programmen in Apples App Stores sichert, ohne ein Programm entwickeln oder gar veröffentlichen zu wollen, den Namen einer bekannten iOS-Anwendung im Mac App Store blocken, dann stehen Entwickler dieses Programms wieder vor den verschlossenen Türen des App Stores.

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Kostenlose Apps bringen das meiste Geld

War die Entscheidung zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Apps vor einem Jahr noch leicht, hat sich seit dem einiges verändert. Ein Geschäftsmodell das im App Store gut zu funktionieren scheint, ist das der “Freemium”-Apps. Zahlreiche Entwickler haben erkannt, dass sie mit diesen, nur auf den ersten Blick, kostenlosen Programmen mehr Geld verdienen können.

Die sogenannten Freemium-Apps können Anwender kostenlos herunterladen. Um einen Mehrwert bei der Verwendung haben zu können, können sie aus der App heraus zusätzliche Funktionen kaufen – das Zauberwort heißt In-App-Verkauf.

Seit rund einem Jahr erlaubt Apple den In-App-Verkauf und zahlreiche Entwickler nutzen mittlerweile diese Verdienstmöglichkeit, wie Zahlen von Distimo zeigen. Demnach gehören zu den Top-100-Verdienern im App Store 34 Programme, die zunächst kostenlos sind. Gewinn erzielen die Entwickler dieser Programme erst durch In-App-Verkäufe.

Insgesamt machen die In-App-Verkäufe bereits 30 Prozent der Gesamteinnahmen im App Store aus.

Das mehr und mehr “Freemium”-Apps Erfolg im App Store haben, bestätigen auch die Analysten von App Annie. Ihre Zahlen belegen, dass sich die Anzahl dieser Programme in diesem Jahr verzehnfacht hat.

Über In-App-Verkäufe können Anwender beispielsweise zusätzliche Funktionen freischalten oder sie wechseln ihr Geld in eine virtuelle Währung um, die sie in Spielen benötigen. Dass das Modell funktioniert, liegt nicht zuletzt an den Anwendern. Diese haben augenscheinlich die Scheu vor Käufen innerhalb einer App verloren. Und tatsächlich machen es einem die Entwickler und Apple leicht. Mit einem Klick auf das entsprechende Icon, der Bestätigung per iTunes Account-Passwort und schon hat man das gewünschte auf dem iPhone und in der App.

Allerdings darf bezweifelt werden, dass das Freemium-Modell für alle Apps funktioniert. Nur wenn der Anwender das Gefühl hat, der Nutzen der App steigt und vor allem das er nicht denkt, übervorteilt zu werden, nur dann funktioniert dieses Modell. Genauso wichtig ist ein geringer Preis, der dem Anwender als angemessen für einen großen Zuwachs an Nutzen erscheint.

Findet man als Entwickler aber erst den richtigen Zugang zum Kunden über In-App-Verkaufsangebote, dann ist diese Art der Kundenbindung besser als Werbung, bestätigt auch App Annie-CEO Bertrand Schmitt.

Was für das iPhone gilt, trifft auf das iPad derweil nicht zu. Besitzer des Apple-Tablets bezahlen öfter für Apps, als dass sie sich eine kostenlose herunterladen. Allerdings bedeutet das nicht, dass diese Apps keine In-App-Verkäufe zu lassen. Ob sich mit dem Kauf einer App der Eindruck verbindet, ein qualitativ höherwertiges Programm zu verwenden, darüber geben die Analysen von Distimo und App Annie keine Auskunft.

Sicher scheint aber: Entwickler, die wie Ngmoco früh auf das In-App-Bezahlsystem gesetzt haben, profitieren nun von Top-Gewinnen. So gehört beispielsweise das Spiel Eliminate Pro von Ngmoco zu den Top-Verdienern im App Store.

Haben Sie schon einmal den In-App-Kauf einer Anwendung genutzt? In der macnews.de-Umfrage auf Facebook können Sie darüber abstimmen, ob Sie diese Funktion nutzen, ob Sie sie für sinnvoll halten oder ob Sie sie stört.

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Squatter-Alarm: Namensklau im Mac App Store

Noch ist der Mac App Store nicht gestartet, schon sind die ersten “App-Squatter” unterwegs. Ein “Squatter” ist jemand, der sich Namen von Programmen in Apples App Stores sichert, ohne ein Programm entwickeln oder gar veröffentlichen zu wollen. Damit blockieren sie die Veröffentlichung bereits fertiger Programme, sehr zum Unwillen der App-Entwickler.

Diese Praktik gab es bereits im App Store und erst der Veränderung der Richtlinien durch Apple hörte der Namensklau auf. Im neuen Mac App Store hingegen hat Apple diese Regelungen wohl noch nicht festgeschrieben. Wie der Entwickler Todd Ditchendorf in seinem Tweet bestätigt, hat ihm jemand den Namen für seine Software “Fluid” weggenommen.


Das gleiche berichten die Entwickler von Realmac und YourHead Software via Twitter Squatter haben unter anderem die Namen RapidWeaver, LittleSnapper und Kiwi okkupiert. Mit dieser Bunkerung von Titeln ohne jede Entwicklungsabsicht behindern diese Squatter, dass der Mac App Store sich mit Programmen füllt. Nun müssen Entwickler darauf hoffen, dass Apple die Richtlinien zur Namensregistrierung aus dem App Store auch auf den neuen Store überträgt.

Dann dürfte man zwar nach wie vor Namen registrieren, die Rechte daran behielte man aber nur für 90 Tage. In dieser Zeit müsste man eine Anwendung an Apple übermitteln, ansonsten verfällt der Anspruch nach 30 weiteren Tagen.

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Apple nimmt Apps für Mac App Store entgegen

Mac-Entwickler, deren Apps die Mac-App-Store-Richtlinien erfüllen, können ab sofort ihre Software für Apples zweiten App Store einreichen. Apple hatte den Store am 20. Oktober angekündigt, binnen 90 Tagen seit diesem Termin soll das Portal öffnen.

Apple muss den Mac App Store also bis Mitte Januar starten, um den versprochenen Zeitraum einzuhalten. Dass der Betreiber schon jetzt Apps entgegen nimmt, spricht dafür, dass der Mac App Store schon früher starten könnte.

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AppStore Suche in Google Mobile

Bei MacStories hat man etwas sehr Interessantes entdeckt: Bei der mobilen Version von Google gibt es seit kurzem die Möglichkeit nach iPhone Apps zu suchen. Naja, eine wirkliche Möglichkeit ist es noch nicht, aber zumindest die Option existiert bereits. Denn funktionieren tut sie noch nicht, auch muss man zur englischen Seite wechseln, um sie dann unter “more” zu finden.

Doch auch wenn man nach der Eingabe derzeit nur auf eine unfertige Seite weitergeleitet wird lässt der neue Punkt Großes erwarten. Der ausgeklügelte Suchalgorithmus und fast 300.000 Apps – das dürfte dem ein oder anderem User wohl einige neue Apps bescheren.

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Ja zum Mac App Store: OmniGroup liefert Software

In Apples Mac App Store werden Anwender auch Software-Titel der OmniGroup kaufen können. Damit bezeigt ein Software-Entwickler sein Interesse an Apples neuem App Store, der seine Produktivitäts-Anwendungen bislang über den eigenen Online Shop verkauft. Und damit setzt der Hersteller ein deutliches Zeichen: Nicht nur freie und kostenpflichtige Updates und “kleine” Software-Titel wird es im App Store geben.

In einem Tweet kündigt OmniGroup-Chef Ken Case an, dass man die fünf Anwendungen für das iPad, auch im Mac App Store anbieten werde. Demnach dürfen Anwender dann OmniFocus, OmniGraffle, OmniPlan, OmniOutliner und OmniGraphSketcher direkt im Mac App Store kaufen. Die Mac-Anwendungen kosten zwischen 30 und 150 Euro, derzeit arbeiten die Entwickler an Versionen für das iPad.

Dennoch bleibt die Frage: Warum entscheidet sich ein Entwickler für den App Store? Immerhin muss er von seinem Verkaufserlös 30 Prozent an Apple abgeben. Im eigenen Shop darf er immerhin den gesamten Erlös behalten. Diese Frage hat auch Volker Ritzhaupt, Geschäftsführer des deutschen Software-Distributors Application Systems Heidelberg im Gespräch mit macnews.de gestellt.

Im Fall von OmniGroup gibt es bislang zudem keine Ankündigung, nach der der Hersteller den eigenen Online Shop schließen möchte. Offensichtlich entscheidet sich der Software-Hersteller für einen weiteren Vertriebskanal. Und der Grund dafür liegt auf der Hand: Software-Entwickler glauben an die Stärke des Mac App Stores und vor allem an dessen Reichweite. Diese beruht auf dem Erfolg des iTunes Store, der auch dem Mac App Store zu schneller Verbreitung verhelfen wird.

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Apples Regelwerk für den Mac App Store

Der Mac App Store kommmt – in Zukunft sollen Benutzer ihre Anwendungen entweder über den App Store installieren oder separat herunterladen und installieren können. Entwickler, die sich für den App Store entscheiden, müssen allerdings Apples Regeln beachten. Diese sind fürs Mac OS X ähnlich streng wie fürs iOS

In einem langen Dokument beschreibt Apple unter anderem, dass jugendgefährdende Inhalte wie Obszönitäten oder Tabak- oder Alkoholkonsum in einer App zu einer Ablehnung führen. Auch Inhalte, die Kulturen, Religionen oder ethnische Gruppen angreifen will Apple nicht zulassen. Wer Apps mit nicht öffentlichen API entwickelt, optionale Technologien wie Java oder Apples PowerPC-Emulator Rosetta einsetzt, andere Installer als Xcode-Pakete benutzt oder Beta- oder Demo-Versionen entwickelt, kann seine Anwendung nicht im App Store einreichen.

Versteckte Funktionen, die Installation von Kernel-Erweiterungen oder Auto-Startup-Software will Apple ebenso wenig tolerieren wie Apps, die automatisch ein Symbol im Dock oder Elemente auf dem Schreibtisch installieren. Apps, die nicht die von Mac OS X vorgesehenen APIs für den Zugriff auf andere Apps benutzen, will Apple ebenfalls ablehnen.

Wer in der Beschreibung der App andere Betriebssysteme wie Windows oder Android erwähnt, muss ebenso mit einer Ablehnung rechnen wie Entwickler, die Apps entwickeln, die Software von Apple zu sehr ähnlich. Wer wiederum Apps einreicht, die anderen Anwendungen im App Store zu ähnlich sind oder keine vernünftige Funktionalität bieten, hat ebenfalls mit Ablehnungen zu rechnen.

Im Gegensatz zum iOS bleibt Entwicklern aber neben dem App Store weiterhin der Weg, ihre Apps separat anzubieten. Auf iOS-Geräten ist das nur nach Installation eines von Apple nicht erwünschten Jailbreaks möglich. Der Entwickler Ambrosia Software zeigt sicht angesichts dessen zwar interessiert am App Store, sieht aber auch Probleme: Einige der eigenen Anwendungen würde Apple nicht annehmen.

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Apples App-Store-Richtlinien: “Wir brauchen keine weiteren Furz-Apps”

Apple hat nicht nur die Regeln für die iOS App-Entwicklung gelockert, sondern auch die Richtlinien für die Überprüfung der Apps veröffentlicht. Anhand dieser sollen Entwickler besser vorhersehen können, ob Apple ihre Apps akzeptieren wird, auch möchte Apple in Zukunft bei Ablehnungen Gründe nennen. In den Richtlinien zeigt sich Apple überraschend direkt.

Vor allem in der Einleitung der Richtlinien (PDF-Datei bei Engadget) nimmt Apple kein Blatt vor den Mund. Mit den Worten “wir haben über 250.000 Apps im App Store Wir brauchen keine weiteren Furz-Apps” verdeutlicht das Unternehmen, dass es in Zukunft strenger mit Software ohne großen Sinngehalt umgehen möchte: “Wir haben viele ernsthafte Entwickler, die ihre Apps nicht von Amateurhaftigkeit umzingelt sehen wollen”. Auch auf den Jugendschutz möchte Apple weiterhin Acht geben: Viele Kinder seien im App Store unterwegs, und die Kindersicherung in iOS-Geräten funktioniere nur dann, wenn Eltern sie auch aktivieren.

Auszüge aus den Regeln im Einzelnen:

Grundsätzlich werde Apple Apps immer dann genauer unter die Lupe nehmen, wenn der Entwickler mehr Geld für sie verlange. Sollte eine App Apples Segen nicht finden, gebe es ein Review Board, an das sich Entwickler wenden können. Sollten sie Apple bei der Presse anschwärzen, werde das nie helfen. Apps mit versteckten Features, die die Entwickler nicht offen legen – so genannte Easter Eggs – werde Appe ablehnen. Das Gleiche Schicksal werde Apps ereilen, die eine Kopie bestehender Apps sind – vor allem Software, die einem bestehendes Apple-Produkt zu sehr ähnelt, beispielsweise die Simulation einer iPod-Benutzeroberfläche. Apps mit Metadaten, die andere Plattformen benennen, möchte Apple ebenfalls nicht sehen.

Etwas unverständlich ist, warum Apple gerade Spiele, die russisches Roulette simulieren, nicht zulassen möchte – Kartenspiele, die ebenfalls im kommerziellen Glücksspiel zum Einsatz kommen, hingegen schon. Wenig überraschend ist angesichts Apples strenger Handhabung in der Vergangenheit, dass die Richtlinien pornografische Inhalte auch in geschriebener Form strikt ablehnen. Das betreffe auch solche Apps, deren Inhalte typischerweise oft pornografisch sind – mit einem ausdrücklichen Bezug auf die Videochat-Website Chat Roulette. Apps für illegales Filesharing will Apple ebenfalls ablehnen.

Sollten die Richtlinien Apple als Kontroll-Freak dastehen lassen, liege das vielleicht daran, dass sich Apple um die Qualität für seine Benutzer kümmere. Darüber hinaus behält sich Apple vor, das Dokument in Zukunft anzupassen – möglicherweise werden neue Apps zu neuen Richtlinien führen.

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Apple verbannt Musikplayer-App Grooveshark aus dem App Store

Grooveshark Screenshot
Nur zehn Tage hat sich die App der Firma Grooveshark in Apples App-Store halten können. Nun wurde der Musik-Player, der gezielt kostenlose Inhalte veröffentlicht, gelöscht.

Verantwortlich dafür ist Apple selbst. Grooveshark meldet in seinem Firmenblog, dass sich laut Apple die britische Tochter der Plattenfirma Universal über die Software beschwert hatte. Grooveshark ist eigentlich als Internet-Radiodienst bekannt. Der Katalog des Musikdienstes wurde kostenlos auf die Apple-Geräte gestreamt.

Da Grooveshark im Gegensatz zu anderen bekannten Diensten wie Spotify oder Rhapsody kein Lizenzabkommen mit Musikverlagen abgeschlossen hat, stammten alle Titel von den Anwendern selbst. Unberechtigte Musikstücke entfernt Grooveshark laut eigenen Angaben aus dem Angebot. Nach dem das Unternehmen rund ein Jahr bei Apple um die Freigabe der App gebeten hatte, will man nach Aussagen auf dem Firmenblog nun dafür kämpfen, dass das kleine Programm wieder seinen Weg auf das iPhone findet.

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AppStore -Apples Erfolg “messbar”

Erst im September wartete Apple mit einer beeindruckenden Zahl auf: 2.000.000.000 (2 Mrd) Downloads im AppStore Kaum 3 Monate später sollte die nächste Milliarde folgen. Selbst Apple konnte nicht mit einem solchen Erfolg rechnen.

Geschmack ist schmeckbar, Geruch ist riechbar und Wärme/Kälte/Feuchte ist fühlbar. Da liegt es doch nahe, dass auch Erfolg “messbar” ist. Gigacom hat sich letzterem nun einmal angenommen und eine wirklich beeindruckende Grafik veröffentlicht, die folgende Zahlen enthält:

Der AppStore beinhaltet 133.979 Applikationen von mehr als 28.000 Entwicklern programmiert die im Schnitt 4,78 Tage bis zur Freischaltung warten mussten. Die Anwender luden im Dezember im Schnitt 3,7 Programme pro Tag herunter von denen jedes vierte gekauft wurde und im Schnitt US$ 2,59 gekostet hat. Jeder iPhone Besitzer investiert im Schnitt US$ 10 jeden Monat im AppStore und durch die mehr als 56 Millionen AppStore Nutzer kommen dadurch über 200 Millionen Downloads im Monat zusammen, die mehr als US$ 500 Millionen an Umsatz generieren, wovon wiederum der Entwickler 70% und Apple 30% erhält, was bedeutet, dass die Entwickler um die 350 Millionen und Apple 150 Mio Dollar jeden Monat verdienen.

Und wer dies schön als Grafik aufgearbeitet bekommen möchte, kann es hier sehen:

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AppStore: Layar

Layar
Augmented Reality boomt für das iPhone 3GS. Jede AR App möchte noch mehr Features bieten als die Konkurrenz.

Das ist wohl auch das Grundkonzept hinter Layar. Mit dutzenden AR-Suchmaschinen ausgestattet lässt sich mit Layar nach sogut wie allem suchen, sei es die nächstgelegene Pizzeria, einem Doktor oder die Twitter-User in der Nachbarschaft.

Diese Masse an Informationen macht Layar ein wenig unübersichtlich im Vergleich zu WikiTude, sollte aber – da kostenlos – auf keinem iPhone 3GS fehlen.

Layar - Augmented Reality (AppStore Link)
QR-Code
Layar - Augmented Reality
| Preis: Gratis

Wikitude (AppStore Link)
QR-Code
Wikitude
| Preis: Gratis

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Apple appstore – App Store: wenig Gewinn für Apple

Mehr als eine Milliarde Anwendungen wurden schon vom App Store heruntergeladen, aber der Store wirft kaum Gewinn für Apple ab. Lediglich 70 bis 160 millionen US-Dollar schüttet der App Store an die amerikanische Firma aus. Davon behält Apple aber nur 30%, da 70% des Ertrages an die Entwickler der zum größten Teil kommerzieller Anwendungen ausgezahlt wird.

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App-Store-Gewinnspiel: Viele Preise bis zur Milliarde

Der App Store bleibt weiter ein Erfolgsgeschäft: Nachdem Apple erst im Januar verkündete, dass iPhone- und iPod-touch-Besitzer 500 Millionen Anwendungen heruntergeladen haben, nähert sich der Wert nur drei Monate später dem nächsten Meilenstein, den Apple mit einem Gewinnspiel feiern möchte: In den frühen Morgenstunden des Ostermontags liegt die Zahl der Downloads bei 944 Millionen. Jeder App-Store-Beuscher, der sich in der Zeit bis zum Erreichen der Milliarde eine Anwendung herunterlädt, nimmt an einem Gewinnspiel teil, in dem Apple einen 10.000-Dollar-Gutschein für den iTunes Store einen iPod touch, eine Time Capsule und ein MacBook Pro verlost.

Ein von Apple eingerichteter Counter zeigt den aktuellen Stand an – die Zahl der Downloads steigt so schnell, dass sich selbst die Zehner-Schritte kaum nachvollziehen lassen. Im Schnitt dürften App-Store-Kunden mittlerweile über fünf Millionen Apps täglich herunterladen.

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iPhone 2.0: SDK fertig, der AppStore kann kommen

Das iPhone mag billiger werden, doch zumindest bleibt Apple gerecht: Bevor die Käufer eines neuen UMTS-Telefons nicht ihr Gerät in den Händen haben, sollen auch Besitzer eines aktuellen Modells nicht mit den schönen neuen Applikationen spielen dürfen. Am 11. Juli erscheint nicht nur das neue iPhone 3G auch die neue iPhone-Software 2.0 und der Online-Laden für zahlreiche Erweiterungen von Drittherstellern lässt sich bis dahin Zeit.

Pünktlich zum 11. Juli öffnet der lange angekündigte App Store In dem virtuellen Geschäft für iPhone-Anwendungen kann man sich verschiedenste Programme für das iPhone herunterladen, unter anderem in den Kategorien Spiele, Business, Nachrichten, Sport und Reisen. Den App Store betritt man über ein Mobilfunknetz, über iTunes oder via WLAN. So kann man von überall sein iPhone mit neuen Anwendungen ausrüsten. Sobald Updates für bereits erworbene Programme im Store verfügbar sind, wird der Nutzer benachrichtigt. Zur Markteinführung wird der App Store in 62 Ländern verfügbar sein.

Die neue Software 2.0 enthält wie angekündigt eine Reihe von Funktionen für den Einsatz im Unternehmen.

Und vor allem Entwickler holt Apple ins Boot: Im Gegensatz zu anderen mobilen Endgeräten sei das iPhone für Entwickler eine “Leichtigkeit”, so Jonathan Backer, Manager im Mobile Engineering von Walt Disney. Die Entwicklungsumgebung bietet eine ganze Palette an Werkzeugen und APIs zur Erstellung von mobilen Erweiterungen. Die Multi-Touch Benutzeroberfläche, die Animationstechnik, der Beschleunigungssensor und die Lokalisierung per GPS sollen Programmierer mit dem SDK voll ausschöpfen können. Entwickler für das iPhone legen den Preis für ihre Anwendung selbst fest und erhalten 70 Prozent der Umsatzerlöse.

Die neue Version der iPhone-Software unterstützt außerdem Microsoft Exchange Active Sync zur drahtlosen Aktualisierung von Mails, zur Synchronisation von Kontakten und Kalendern und verschiedene Funktionen für den verschlüsselten Zugriff auf Unternehmensnetzwerke.

Während der WWDC-Keynote stellten AOL, Cisco, eBay Electronic Arts, Epocrates, TypePad, Salesforce.com und Sega bereits neue Programme für das iPhone-Betriebssystem OS X vor – von der Blogging-Software über Spiele bis hin zu Spezielanwendungen für Mediziner. Diese Anwendungen wurden bereits mit Hilfe des SDK entwickelt.

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