App Store

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Der App Store ist ein Download-Shop von Apple, der Anwendungen („Apps“) für iPhone, iPod touch und iPad führt. Das beginnt bei kostenlosen Notiz-Apps und endet bei aufwendig programmierten Spielen.

Viele der Apps sind kostenlos, für die kostenpflichtigen fällt meist ein Preis zwischen 99 Cent und zehn Euro an. Es gibt jedoch auch Premium-Apps im zwei- oder sogar dreistelligen Eurobereich. Hierfür kann das Guthaben der iTunes Karten eingelöst werden. Durch rabattierte iTunes Karten im Handel können wir den Preis drücken.

Große Auswahl im App Store

Besitzer von iOS-Geräten können sich aus mehreren hunderttausend Apps ihre Helferlein beziehungsweise Unterhaltung suchen. Der Zugriff zum App Store erfolgt entweder über eine App auf den iOS-Geräten oder über iTunes für Windows beziehungsweise iTunes für Mac. Themenbereiche der Apps:

  • Produktivität
  • Dienstprogramme
  • Foto und Video
  • Unterhaltung
  • Spiele
  • Reisen
  • und zahlreiche weitere Kategorien.

Die Anwendungen sind aber auch nach Displaygröße (iPhone beziehungsweise iPad) sortiert. Universal-Apps laufen auf iPhone und iPad.

Hier geht es zum App Store für iPhone und iPad

In unseren Zusammenstellungen geben wir Hilfe für die Auswahl, zum Beispiel:

Die besten Apps für Smartphone und Tablet (Android, iPhone, iPad) GIGA Bilderstrecke Die besten Apps für Smartphone und Tablet (Android, iPhone, iPad)

Benutzerfreundliches Einkaufen im App Store

Ein paar Artikel in dem Download-Shop sind von Apple selbst, die meisten stammen allerdings von unabhängigen Entwicklern oder Software-Firmen. Vom Verkaufspreis behält der Shop-Betreiber 30 Prozent Verkaufsprovision ein.

Die Download-Zahlen sind hoch, die Preise im Vergleich zu Desktop-Software. Updates erfolgen über einen einfachen Klick für viele Apps auf einmal, oder sogar ganz automatisch. Hat ein Nutzer zum Beispiel iPhone und iPad, kann er eine einmal gekaufte App auf beiden Geräten gleichzeitig nutzen, sofern sie mit beiden Gerätetypen kompatibel ist. Die Apps werden über die persönliche Apple-ID abgeglichen. Nicht nur deshalb ist der App Store so benutzerfreundlich und erfolgreich. Statt sich die Software aus vielen Quellen zusammensuchen zu müssen, sind allen Anwendungen an einem Ort einsortiert. Zudem: Es gibt offiziell gar keine andere Möglichkeit, Apps zu installieren...

Für OS X hat Apple den Mac App Store eingeführt.

App Store: Zugangskontrolle durch Apple

Apple prüft die Anwendungen, bevor sie der Elektronikkonzern in den App Store aufnimmt. Entspricht eine App nicht den Richtlinien, kann das die Ablehnung zufolge haben. Da sich die Vorschriften nicht nur auf technische, sondern auch inhaltliche Aspekte beziehen, wurde das System schon oft kritisiert. Hacker stellen Hilfen für einen Jailbreak bereit, womit Apps installiert werden können, die nicht zugelassen wurden.

Wie bei allen Internetzugängen sollten Nutzer für das iTunes-Konto ein paar Sicherheits-Tipps, zum Beispiel ein gutes Passwort, beherzigen. In der Vergangenheit sollen schon mehrmals Betrügereien vorgefallen sein, bei denen unrechtmäßig Geld für In-App-Käufe abgebucht wurde.

zum Hersteller von

Weitere Themen: AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple

Weitere Artikel zu App Store
Der App Store von Apple ist die zentrale Anlaufstelle, wenn ihr eure iOS-Geräte iPhone, iPad und iPod mit neuen Anwendungen, Programmen und Spielen aufwerten wollt. Empfehlungen der Redaktion, News und neue Entwicklungen in Apples App Store, sowie Angebote und Hinweise auf Sonderaktionen findet ihr in den folgenden Zeilen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 09.06.2008
    iPhone 2.0: SDK fertig, der AppStore kann kommen
  2. 13.04.2009
    App-Store-Gewinnspiel: Viele Preise bis zur Milliarde
  3. 18.05.2009
    Apple appstore - App Store: wenig Gewinn für Apple
  4. 19.10.2009
    AppStore: Layar
  5. 13.01.2010
    AppStore -Apples Erfolg "messbar"
  6. 18.08.2010
    Apple verbannt Musikplayer-App Grooveshark aus dem App Store
  7. 10.09.2010
    Apples App-Store-Richtlinien: "Wir brauchen keine weiteren Furz-Apps"
  8. 21.10.2010
    Apples Regelwerk für den Mac App Store
  9. 25.10.2010
    Ja zum Mac App Store: OmniGroup liefert Software
  10. 27.10.2010
    AppStore Suche in Google Mobile
  11. 04.11.2010
    Apple nimmt Apps für Mac App Store entgegen
  12. 05.11.2010
    Squatter-Alarm: Namensklau im Mac App Store
  13. 11.11.2010
    Kostenlose Apps bringen das meiste Geld
  14. 18.11.2010
    Apple erlaubt gleiche Namen im iOS und Mac App Store
  15. 30.11.2010
    1000 Dollar für eine App
  16. 06.12.2010
    Mac-App-Store-Mitteilung an Entwickler: Keine Betas - Regeln für Verzeichnisse und Benutzeroberfläche
  17. 06.12.2010
    Mac App Store soll schon in den nächsten Tagen starten
  18. 09.12.2010
    Mac App Store vielleicht doch erst im Januar
  19. 10.12.2010
    Mac App Store: Keine In-App-Einkäufe und kein Game Center
  20. 16.12.2010
    Mac App Store eröffnet am 6. Januar
  21. 28.12.2010
    App Store: Rekorde über Weihnachten
  22. 31.12.2010
    Mac-App-Store-Alternative Bodega: Betreiber hebt Vorteile hervor
  23. 10.01.2011
    Harry Potter verschwindet aus dem Mac App Store
  24. 17.01.2011
    Amazon will Preise im eigenen App Store festlegen
  25. 04.02.2011
    iPad-App Store bietet Filter für Suchanfragen
  26. 04.03.2011
    Apps für jede Plattform: Mozillas Web-App-Projekt
  27. 15.03.2011
    AirPlay Apps: App Store mit Sonderseite
  28. 31.03.2011
    Markenname "App Store": Microsoft lässt Linguisten argumentieren
  29. 29.04.2011
    Neues von der Marken-Front: App Store weiter umstritten, Pod aufgegeben
  30. 02.05.2011
    App-Store-Regeln: Apple geht strenger mit "Shovelware"-Entwicklern um

iPhone 2.0: SDK fertig, der AppStore kann kommen

Das iPhone mag billiger werden, doch zumindest bleibt Apple gerecht: Bevor die Käufer eines neuen UMTS-Telefons nicht ihr Gerät in den Händen haben, sollen auch Besitzer eines aktuellen Modells nicht mit den schönen neuen Applikationen spielen dürfen. Am 11. Juli erscheint nicht nur das neue iPhone 3G auch die neue iPhone-Software 2.0 und der Online-Laden für zahlreiche Erweiterungen von Drittherstellern lässt sich bis dahin Zeit.

Pünktlich zum 11. Juli öffnet der lange angekündigte App Store In dem virtuellen Geschäft für iPhone-Anwendungen kann man sich verschiedenste Programme für das iPhone herunterladen, unter anderem in den Kategorien Spiele, Business, Nachrichten, Sport und Reisen. Den App Store betritt man über ein Mobilfunknetz, über iTunes oder via WLAN. So kann man von überall sein iPhone mit neuen Anwendungen ausrüsten. Sobald Updates für bereits erworbene Programme im Store verfügbar sind, wird der Nutzer benachrichtigt. Zur Markteinführung wird der App Store in 62 Ländern verfügbar sein.

Die neue Software 2.0 enthält wie angekündigt eine Reihe von Funktionen für den Einsatz im Unternehmen.

Und vor allem Entwickler holt Apple ins Boot: Im Gegensatz zu anderen mobilen Endgeräten sei das iPhone für Entwickler eine “Leichtigkeit”, so Jonathan Backer, Manager im Mobile Engineering von Walt Disney. Die Entwicklungsumgebung bietet eine ganze Palette an Werkzeugen und APIs zur Erstellung von mobilen Erweiterungen. Die Multi-Touch Benutzeroberfläche, die Animationstechnik, der Beschleunigungssensor und die Lokalisierung per GPS sollen Programmierer mit dem SDK voll ausschöpfen können. Entwickler für das iPhone legen den Preis für ihre Anwendung selbst fest und erhalten 70 Prozent der Umsatzerlöse.

Die neue Version der iPhone-Software unterstützt außerdem Microsoft Exchange Active Sync zur drahtlosen Aktualisierung von Mails, zur Synchronisation von Kontakten und Kalendern und verschiedene Funktionen für den verschlüsselten Zugriff auf Unternehmensnetzwerke.

Während der WWDC-Keynote stellten AOL, Cisco, eBay Electronic Arts, Epocrates, TypePad, Salesforce.com und Sega bereits neue Programme für das iPhone-Betriebssystem OS X vor – von der Blogging-Software über Spiele bis hin zu Spezielanwendungen für Mediziner. Diese Anwendungen wurden bereits mit Hilfe des SDK entwickelt.

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App-Store-Gewinnspiel: Viele Preise bis zur Milliarde

Der App Store bleibt weiter ein Erfolgsgeschäft: Nachdem Apple erst im Januar verkündete, dass iPhone- und iPod-touch-Besitzer 500 Millionen Anwendungen heruntergeladen haben, nähert sich der Wert nur drei Monate später dem nächsten Meilenstein, den Apple mit einem Gewinnspiel feiern möchte: In den frühen Morgenstunden des Ostermontags liegt die Zahl der Downloads bei 944 Millionen. Jeder App-Store-Beuscher, der sich in der Zeit bis zum Erreichen der Milliarde eine Anwendung herunterlädt, nimmt an einem Gewinnspiel teil, in dem Apple einen 10.000-Dollar-Gutschein für den iTunes Store einen iPod touch, eine Time Capsule und ein MacBook Pro verlost.

Ein von Apple eingerichteter Counter zeigt den aktuellen Stand an – die Zahl der Downloads steigt so schnell, dass sich selbst die Zehner-Schritte kaum nachvollziehen lassen. Im Schnitt dürften App-Store-Kunden mittlerweile über fünf Millionen Apps täglich herunterladen.

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Apple appstore - App Store: wenig Gewinn für Apple

Mehr als eine Milliarde Anwendungen wurden schon vom App Store heruntergeladen, aber der Store wirft kaum Gewinn für Apple ab. Lediglich 70 bis 160 millionen US-Dollar schüttet der App Store an die amerikanische Firma aus. Davon behält Apple aber nur 30%, da 70% des Ertrages an die Entwickler der zum größten Teil kommerzieller Anwendungen ausgezahlt wird.

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AppStore: Layar

Layar
Augmented Reality boomt für das iPhone 3GS. Jede AR App möchte noch mehr Features bieten als die Konkurrenz.

Das ist wohl auch das Grundkonzept hinter Layar. Mit dutzenden AR-Suchmaschinen ausgestattet lässt sich mit Layar nach sogut wie allem suchen, sei es die nächstgelegene Pizzeria, einem Doktor oder die Twitter-User in der Nachbarschaft.

Diese Masse an Informationen macht Layar ein wenig unübersichtlich im Vergleich zu WikiTude, sollte aber – da kostenlos – auf keinem iPhone 3GS fehlen.

Layar - Augmented Reality (AppStore Link)
QR-Code
Layar - Augmented Reality
| Preis: Gratis

Wikitude (AppStore Link)
QR-Code
Wikitude
| Preis: Gratis


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AppStore -Apples Erfolg "messbar"

Erst im September wartete Apple mit einer beeindruckenden Zahl auf: 2.000.000.000 (2 Mrd) Downloads im AppStore Kaum 3 Monate später sollte die nächste Milliarde folgen. Selbst Apple konnte nicht mit einem solchen Erfolg rechnen.

Geschmack ist schmeckbar, Geruch ist riechbar und Wärme/Kälte/Feuchte ist fühlbar. Da liegt es doch nahe, dass auch Erfolg “messbar” ist. Gigacom hat sich letzterem nun einmal angenommen und eine wirklich beeindruckende Grafik veröffentlicht, die folgende Zahlen enthält:

Der AppStore beinhaltet 133.979 Applikationen von mehr als 28.000 Entwicklern programmiert die im Schnitt 4,78 Tage bis zur Freischaltung warten mussten. Die Anwender luden im Dezember im Schnitt 3,7 Programme pro Tag herunter von denen jedes vierte gekauft wurde und im Schnitt US$ 2,59 gekostet hat. Jeder iPhone Besitzer investiert im Schnitt US$ 10 jeden Monat im AppStore und durch die mehr als 56 Millionen AppStore Nutzer kommen dadurch über 200 Millionen Downloads im Monat zusammen, die mehr als US$ 500 Millionen an Umsatz generieren, wovon wiederum der Entwickler 70% und Apple 30% erhält, was bedeutet, dass die Entwickler um die 350 Millionen und Apple 150 Mio Dollar jeden Monat verdienen.

Und wer dies schön als Grafik aufgearbeitet bekommen möchte, kann es hier sehen:

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Apple verbannt Musikplayer-App Grooveshark aus dem App Store

Grooveshark Screenshot
Nur zehn Tage hat sich die App der Firma Grooveshark in Apples App-Store halten können. Nun wurde der Musik-Player, der gezielt kostenlose Inhalte veröffentlicht, gelöscht.

Verantwortlich dafür ist Apple selbst. Grooveshark meldet in seinem Firmenblog, dass sich laut Apple die britische Tochter der Plattenfirma Universal über die Software beschwert hatte. Grooveshark ist eigentlich als Internet-Radiodienst bekannt. Der Katalog des Musikdienstes wurde kostenlos auf die Apple-Geräte gestreamt.

Da Grooveshark im Gegensatz zu anderen bekannten Diensten wie Spotify oder Rhapsody kein Lizenzabkommen mit Musikverlagen abgeschlossen hat, stammten alle Titel von den Anwendern selbst. Unberechtigte Musikstücke entfernt Grooveshark laut eigenen Angaben aus dem Angebot. Nach dem das Unternehmen rund ein Jahr bei Apple um die Freigabe der App gebeten hatte, will man nach Aussagen auf dem Firmenblog nun dafür kämpfen, dass das kleine Programm wieder seinen Weg auf das iPhone findet.

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Apples App-Store-Richtlinien: "Wir brauchen keine weiteren Furz-Apps"

Apple hat nicht nur die Regeln für die iOS App-Entwicklung gelockert, sondern auch die Richtlinien für die Überprüfung der Apps veröffentlicht. Anhand dieser sollen Entwickler besser vorhersehen können, ob Apple ihre Apps akzeptieren wird, auch möchte Apple in Zukunft bei Ablehnungen Gründe nennen. In den Richtlinien zeigt sich Apple überraschend direkt.

Vor allem in der Einleitung der Richtlinien (PDF-Datei bei Engadget) nimmt Apple kein Blatt vor den Mund. Mit den Worten “wir haben über 250.000 Apps im App Store Wir brauchen keine weiteren Furz-Apps” verdeutlicht das Unternehmen, dass es in Zukunft strenger mit Software ohne großen Sinngehalt umgehen möchte: “Wir haben viele ernsthafte Entwickler, die ihre Apps nicht von Amateurhaftigkeit umzingelt sehen wollen”. Auch auf den Jugendschutz möchte Apple weiterhin Acht geben: Viele Kinder seien im App Store unterwegs, und die Kindersicherung in iOS-Geräten funktioniere nur dann, wenn Eltern sie auch aktivieren.

Auszüge aus den Regeln im Einzelnen:

Grundsätzlich werde Apple Apps immer dann genauer unter die Lupe nehmen, wenn der Entwickler mehr Geld für sie verlange. Sollte eine App Apples Segen nicht finden, gebe es ein Review Board, an das sich Entwickler wenden können. Sollten sie Apple bei der Presse anschwärzen, werde das nie helfen. Apps mit versteckten Features, die die Entwickler nicht offen legen – so genannte Easter Eggs – werde Appe ablehnen. Das Gleiche Schicksal werde Apps ereilen, die eine Kopie bestehender Apps sind – vor allem Software, die einem bestehendes Apple-Produkt zu sehr ähnelt, beispielsweise die Simulation einer iPod-Benutzeroberfläche. Apps mit Metadaten, die andere Plattformen benennen, möchte Apple ebenfalls nicht sehen.

Etwas unverständlich ist, warum Apple gerade Spiele, die russisches Roulette simulieren, nicht zulassen möchte – Kartenspiele, die ebenfalls im kommerziellen Glücksspiel zum Einsatz kommen, hingegen schon. Wenig überraschend ist angesichts Apples strenger Handhabung in der Vergangenheit, dass die Richtlinien pornografische Inhalte auch in geschriebener Form strikt ablehnen. Das betreffe auch solche Apps, deren Inhalte typischerweise oft pornografisch sind – mit einem ausdrücklichen Bezug auf die Videochat-Website Chat Roulette. Apps für illegales Filesharing will Apple ebenfalls ablehnen.

Sollten die Richtlinien Apple als Kontroll-Freak dastehen lassen, liege das vielleicht daran, dass sich Apple um die Qualität für seine Benutzer kümmere. Darüber hinaus behält sich Apple vor, das Dokument in Zukunft anzupassen – möglicherweise werden neue Apps zu neuen Richtlinien führen.

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Apples Regelwerk für den Mac App Store

Der Mac App Store kommmt – in Zukunft sollen Benutzer ihre Anwendungen entweder über den App Store installieren oder separat herunterladen und installieren können. Entwickler, die sich für den App Store entscheiden, müssen allerdings Apples Regeln beachten. Diese sind fürs Mac OS X ähnlich streng wie fürs iOS

In einem langen Dokument beschreibt Apple unter anderem, dass jugendgefährdende Inhalte wie Obszönitäten oder Tabak- oder Alkoholkonsum in einer App zu einer Ablehnung führen. Auch Inhalte, die Kulturen, Religionen oder ethnische Gruppen angreifen will Apple nicht zulassen. Wer Apps mit nicht öffentlichen API entwickelt, optionale Technologien wie Java oder Apples PowerPC-Emulator Rosetta einsetzt, andere Installer als Xcode-Pakete benutzt oder Beta- oder Demo-Versionen entwickelt, kann seine Anwendung nicht im App Store einreichen.

Versteckte Funktionen, die Installation von Kernel-Erweiterungen oder Auto-Startup-Software will Apple ebenso wenig tolerieren wie Apps, die automatisch ein Symbol im Dock oder Elemente auf dem Schreibtisch installieren. Apps, die nicht die von Mac OS X vorgesehenen APIs für den Zugriff auf andere Apps benutzen, will Apple ebenfalls ablehnen.

Wer in der Beschreibung der App andere Betriebssysteme wie Windows oder Android erwähnt, muss ebenso mit einer Ablehnung rechnen wie Entwickler, die Apps entwickeln, die Software von Apple zu sehr ähnlich. Wer wiederum Apps einreicht, die anderen Anwendungen im App Store zu ähnlich sind oder keine vernünftige Funktionalität bieten, hat ebenfalls mit Ablehnungen zu rechnen.

Im Gegensatz zum iOS bleibt Entwicklern aber neben dem App Store weiterhin der Weg, ihre Apps separat anzubieten. Auf iOS-Geräten ist das nur nach Installation eines von Apple nicht erwünschten Jailbreaks möglich. Der Entwickler Ambrosia Software zeigt sicht angesichts dessen zwar interessiert am App Store, sieht aber auch Probleme: Einige der eigenen Anwendungen würde Apple nicht annehmen.

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Ja zum Mac App Store: OmniGroup liefert Software

In Apples Mac App Store werden Anwender auch Software-Titel der OmniGroup kaufen können. Damit bezeigt ein Software-Entwickler sein Interesse an Apples neuem App Store, der seine Produktivitäts-Anwendungen bislang über den eigenen Online Shop verkauft. Und damit setzt der Hersteller ein deutliches Zeichen: Nicht nur freie und kostenpflichtige Updates und “kleine” Software-Titel wird es im App Store geben.

In einem Tweet kündigt OmniGroup-Chef Ken Case an, dass man die fünf Anwendungen für das iPad, auch im Mac App Store anbieten werde. Demnach dürfen Anwender dann OmniFocus, OmniGraffle, OmniPlan, OmniOutliner und OmniGraphSketcher direkt im Mac App Store kaufen. Die Mac-Anwendungen kosten zwischen 30 und 150 Euro, derzeit arbeiten die Entwickler an Versionen für das iPad.

Dennoch bleibt die Frage: Warum entscheidet sich ein Entwickler für den App Store? Immerhin muss er von seinem Verkaufserlös 30 Prozent an Apple abgeben. Im eigenen Shop darf er immerhin den gesamten Erlös behalten. Diese Frage hat auch Volker Ritzhaupt, Geschäftsführer des deutschen Software-Distributors Application Systems Heidelberg im Gespräch mit macnews.de gestellt.

Im Fall von OmniGroup gibt es bislang zudem keine Ankündigung, nach der der Hersteller den eigenen Online Shop schließen möchte. Offensichtlich entscheidet sich der Software-Hersteller für einen weiteren Vertriebskanal. Und der Grund dafür liegt auf der Hand: Software-Entwickler glauben an die Stärke des Mac App Stores und vor allem an dessen Reichweite. Diese beruht auf dem Erfolg des iTunes Store, der auch dem Mac App Store zu schneller Verbreitung verhelfen wird.

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AppStore Suche in Google Mobile

Bei MacStories hat man etwas sehr Interessantes entdeckt: Bei der mobilen Version von Google gibt es seit kurzem die Möglichkeit nach iPhone Apps zu suchen. Naja, eine wirkliche Möglichkeit ist es noch nicht, aber zumindest die Option existiert bereits. Denn funktionieren tut sie noch nicht, auch muss man zur englischen Seite wechseln, um sie dann unter “more” zu finden.

Doch auch wenn man nach der Eingabe derzeit nur auf eine unfertige Seite weitergeleitet wird lässt der neue Punkt Großes erwarten. Der ausgeklügelte Suchalgorithmus und fast 300.000 Apps – das dürfte dem ein oder anderem User wohl einige neue Apps bescheren.

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Apple nimmt Apps für Mac App Store entgegen

Mac-Entwickler, deren Apps die Mac-App-Store-Richtlinien erfüllen, können ab sofort ihre Software für Apples zweiten App Store einreichen. Apple hatte den Store am 20. Oktober angekündigt, binnen 90 Tagen seit diesem Termin soll das Portal öffnen.

Apple muss den Mac App Store also bis Mitte Januar starten, um den versprochenen Zeitraum einzuhalten. Dass der Betreiber schon jetzt Apps entgegen nimmt, spricht dafür, dass der Mac App Store schon früher starten könnte.

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Squatter-Alarm: Namensklau im Mac App Store

Noch ist der Mac App Store nicht gestartet, schon sind die ersten “App-Squatter” unterwegs. Ein “Squatter” ist jemand, der sich Namen von Programmen in Apples App Stores sichert, ohne ein Programm entwickeln oder gar veröffentlichen zu wollen. Damit blockieren sie die Veröffentlichung bereits fertiger Programme, sehr zum Unwillen der App-Entwickler.

Diese Praktik gab es bereits im App Store und erst der Veränderung der Richtlinien durch Apple hörte der Namensklau auf. Im neuen Mac App Store hingegen hat Apple diese Regelungen wohl noch nicht festgeschrieben. Wie der Entwickler Todd Ditchendorf in seinem Tweet bestätigt, hat ihm jemand den Namen für seine Software “Fluid” weggenommen.


Das gleiche berichten die Entwickler von Realmac und YourHead Software via Twitter Squatter haben unter anderem die Namen RapidWeaver, LittleSnapper und Kiwi okkupiert. Mit dieser Bunkerung von Titeln ohne jede Entwicklungsabsicht behindern diese Squatter, dass der Mac App Store sich mit Programmen füllt. Nun müssen Entwickler darauf hoffen, dass Apple die Richtlinien zur Namensregistrierung aus dem App Store auch auf den neuen Store überträgt.

Dann dürfte man zwar nach wie vor Namen registrieren, die Rechte daran behielte man aber nur für 90 Tage. In dieser Zeit müsste man eine Anwendung an Apple übermitteln, ansonsten verfällt der Anspruch nach 30 weiteren Tagen.

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Kostenlose Apps bringen das meiste Geld

War die Entscheidung zwischen kostenpflichtigen und kostenlosen Apps vor einem Jahr noch leicht, hat sich seit dem einiges verändert. Ein Geschäftsmodell das im App Store gut zu funktionieren scheint, ist das der “Freemium”-Apps. Zahlreiche Entwickler haben erkannt, dass sie mit diesen, nur auf den ersten Blick, kostenlosen Programmen mehr Geld verdienen können.

Die sogenannten Freemium-Apps können Anwender kostenlos herunterladen. Um einen Mehrwert bei der Verwendung haben zu können, können sie aus der App heraus zusätzliche Funktionen kaufen – das Zauberwort heißt In-App-Verkauf.

Seit rund einem Jahr erlaubt Apple den In-App-Verkauf und zahlreiche Entwickler nutzen mittlerweile diese Verdienstmöglichkeit, wie Zahlen von Distimo zeigen. Demnach gehören zu den Top-100-Verdienern im App Store 34 Programme, die zunächst kostenlos sind. Gewinn erzielen die Entwickler dieser Programme erst durch In-App-Verkäufe.

Insgesamt machen die In-App-Verkäufe bereits 30 Prozent der Gesamteinnahmen im App Store aus.

Das mehr und mehr “Freemium”-Apps Erfolg im App Store haben, bestätigen auch die Analysten von App Annie. Ihre Zahlen belegen, dass sich die Anzahl dieser Programme in diesem Jahr verzehnfacht hat.

Über In-App-Verkäufe können Anwender beispielsweise zusätzliche Funktionen freischalten oder sie wechseln ihr Geld in eine virtuelle Währung um, die sie in Spielen benötigen. Dass das Modell funktioniert, liegt nicht zuletzt an den Anwendern. Diese haben augenscheinlich die Scheu vor Käufen innerhalb einer App verloren. Und tatsächlich machen es einem die Entwickler und Apple leicht. Mit einem Klick auf das entsprechende Icon, der Bestätigung per iTunes Account-Passwort und schon hat man das gewünschte auf dem iPhone und in der App.

Allerdings darf bezweifelt werden, dass das Freemium-Modell für alle Apps funktioniert. Nur wenn der Anwender das Gefühl hat, der Nutzen der App steigt und vor allem das er nicht denkt, übervorteilt zu werden, nur dann funktioniert dieses Modell. Genauso wichtig ist ein geringer Preis, der dem Anwender als angemessen für einen großen Zuwachs an Nutzen erscheint.

Findet man als Entwickler aber erst den richtigen Zugang zum Kunden über In-App-Verkaufsangebote, dann ist diese Art der Kundenbindung besser als Werbung, bestätigt auch App Annie-CEO Bertrand Schmitt.

Was für das iPhone gilt, trifft auf das iPad derweil nicht zu. Besitzer des Apple-Tablets bezahlen öfter für Apps, als dass sie sich eine kostenlose herunterladen. Allerdings bedeutet das nicht, dass diese Apps keine In-App-Verkäufe zu lassen. Ob sich mit dem Kauf einer App der Eindruck verbindet, ein qualitativ höherwertiges Programm zu verwenden, darüber geben die Analysen von Distimo und App Annie keine Auskunft.

Sicher scheint aber: Entwickler, die wie Ngmoco früh auf das In-App-Bezahlsystem gesetzt haben, profitieren nun von Top-Gewinnen. So gehört beispielsweise das Spiel Eliminate Pro von Ngmoco zu den Top-Verdienern im App Store.

Haben Sie schon einmal den In-App-Kauf einer Anwendung genutzt? In der macnews.de-Umfrage auf Facebook können Sie darüber abstimmen, ob Sie diese Funktion nutzen, ob Sie sie für sinnvoll halten oder ob Sie sie stört.

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Apple erlaubt gleiche Namen im iOS und Mac App Store

Zumindest für den iOS- und Mac App Store dürfen Entwickler ab sofort Anwendungen mit dem gleichen Namen einreichen. Bislang hatte Apple keine Programme im neuen Mac App Store zugelassen, deren Name bereits im iOS Store gelistet sind – selbst wenn sie vom selben Entwickler stammen.

Diese Zulassungspraktik führte neben dem Problem mit App-Squattern zur Verärgerung bei den Entwicklern. Nun können sie aber zu einer bestehenden App für iPhone, iPad und iPod touch auch eine passende Mac-Anwendung entwickeln und brauchen dafür keinen neuen Namen, berichtet Macstories.


Einen Haken hat die Regelung indes noch: Während man sich Namen im iOS App Store nur für eine begrenzte Zeit reservieren kann, ist die Zeit für Namensregistrierungen im Mac App Store bislang unbegrenzt. Sollte nun ein App-Squatter, jemand der sich Namen von Programmen in Apples App Stores sichert, ohne ein Programm entwickeln oder gar veröffentlichen zu wollen, den Namen einer bekannten iOS-Anwendung im Mac App Store blocken, dann stehen Entwickler dieses Programms wieder vor den verschlossenen Türen des App Stores.

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1000 Dollar für eine App

200 Mal wurde BarMax bereits gekauft – mit 999,99 US-Dollar (799,99 Euro) die teuerste App im App Store. Es handelt sich um eine Anwendung für angehende Anwälte, die das “Bar Examen” in Californien oder New York anstreben. Zwei Versionen sind erhältlich, die im Januar bzw. Juni dieses Jahres erschienen sind. Eine iPad-Version soll nun folgen.

999,99 US-Dollar, das ist Apples Preisgrenze für Apps im App Store. Vor zwei Jahren gab es bereits eine App zu genau diesen Preis. Die App hieß I am Rich und konnte eigentlich nichts außer dass sie einen roten Edelstein zeigte. BarMax* dagegen bietet einen wirklichen Wert, jedenfalls für die Zielgruppe der Examens-Kandidaten. Diese bekommen mit der App über 1 GB an Lektüre, typischen Testfragen und mehr, die sie auf die Prüfungen vorbereiten.

Nun soll also noch eine iPad-Version der App folgen, die ebenfalls 999,99 US-Dollar kosten wird. Und Apple freut sich, da für jede verkaufte App 300 US-Dollar herausspringen.

Die App I am Rich* ist übrigens immer noch im App Store verfügbar, nun aber als Lite-Version für 79 Cent.

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Mac-App-Store-Mitteilung an Entwickler: Keine Betas - Regeln für Verzeichnisse und Benutzeroberfläche

Apple hat neue Hinweise für Mac-Entwickler veröffentlicht, die ihre Software im Mac App Store anbieten möchten. Vor allem bekräftigt das Unternehmen erneut, dass Beta-, Demo- und Trial-Versionen im Mac App Store nicht erwünscht sind: Für solche Versionen eigne sich die Website des Entwicklers am besten.

Dass Apple Beta-Versionen im Mac App Store nicht sehen möchte, hatte das Unternehmen bereits im Oktober in seinen Richtlinien für den Store bekannt gegeben. Der neue Eintrag im Entwickler-Bereich zeigt aber, wie Apple sich den Vertrieb von Vorab-Versionen vorstellt: Der Entwickler kann auf seiner Website frei Demos, Betas und Trials anbieten, soll im Mac App Store aber nur “fertige” Software verkaufen.

Außerdem teilt Apple mit, dass Apps Dateien nur in angemessen Verzeichnissen des Betriebssystems installieren sollen: Beispielsweise möchte Apple keine Software sehen, die ungefragt einen Datenbank-Ordner unter “Dokumente” abspeichert oder Dateien im “Library”-Ordner hinterlegt, ohne, dass erkennbar ist, dass diese Dateien zu der Anwendung gehören. Wer wiederum Design-Elemente für die Benutzeroberfläche der App einsetzen möchte, die über Apples Standard-Aqua-Element hinausgehen, muss Apples Human Interface Guidelines befolgen.

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Mac App Store soll schon in den nächsten Tagen starten

Der Mac App Store soll früher als geplant starten. Angeblich ist Montag, der 13. Dezember für die Eröffnung des Software-Shops auf dem Mac vorgesehen, Steve Jobs soll sogar einen noch früheren Zeitpunkt anvisiert haben.

Von einer internen Quelle will Appletell erfahren haben, dass der Mac App Store am Montag in einer Woche online geht. Dem Bericht zufolge soll Steve Jobs einen Eröffnungstermin vor dem 6. Dezember gewünscht haben. Apple habe den Entwicklern zumindest mitgeteilt, dass sie ihre Software für die Eröffnung bis heute vorbereiten sollen. Der Kontakt von Appletell geht jedoch nicht davon aus, dass der Shop schon heute öffnet.

Zumindest scheint der Shop damit noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erreichbar zu sein. Ursprünglich war Januar als Termin erwartet worden.

Im Zuge dessen dürfte auch iWork ’11 erscheinen. Das Softwarepaket soll schon seit Herbst fertig sein, aber als Zugpferd für die Erföffnung des Mac App Stores vorgesehen sein.

Der Mac App Store ist eine große Chance für den Mac-Markt, beinhaltet jedoch auch Risiken für Entwickler und Händler.

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Mac App Store vielleicht doch erst im Januar

Wer auf den Mac App Store wartet, muss sich vielleicht doch noch länger als bis zum kommenden Montag gedulden. Zuletzt waren Gerüchte aufgetaucht, dass Apple einen Start des Download-Portals am 13. Dezember plane. Eine weitere Quelle berichtet nun, dass der Store erst im Januar eröffnen werde.

Die Website Appletell hatte berichtet, dass Apple Mac-Entwicklern mitgeteilt habe, dass sie ihre Software bis zum 6. Dezember einreichen müssten, um bei der Eröffnung dabei zu sein. Die Quellen von Jim Dalrymple von The Loop halten den Termin des 13. Dezember allerdings für verfrüht: Der Mac App Store werde erst im Januar eröffnen.

Steve Jobs hatte auf dem “Back to the Mac”-Event am 20. Oktober angekündigt, der Mac App Store werde binnen 90 Tagen eröffnen. Mit einem Start in Januar hielte Apple diesen Zeitplan auch ein.

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Mac App Store: Keine In-App-Einkäufe und kein Game Center

Mit dem Mac App Store schafft es ein Feature des iOS ins Mac OS X. Der Funktionsumfang wird aber nicht der gleiche sein: So hat Apple Entwicklern mitgeteilt, dass es für Mac-Apps keine In-App-Einkäufe geben wird. Auch Apples Spiele-Plattform Game Center wird zumindest beim Start fehlen.

Mit kurzen Mitteilungen lässt Apple die Entwickler wissen, dass sie diese Features nicht in ihre Mac-Apps integrieren können. Darüber hinaus können Entwickler Interessierten nicht mit Promo-Codes den kostenlosen Download einer App ermöglichen. Für Letzteres besteht beim Mac allerdings auch nicht dieselbe Notwendigkeit wie bei iPhone, iPod touch und iPad: Die Entwickler können ihre Anwendungen ja auch außerhalb des Mac App Stores vertreiben.

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Mac App Store eröffnet am 6. Januar

Der Mac App Store eröffnet am 6. Januar 2011. Das Hin und Her der Gerüchte um das Softwareportal hat damit ein Ende: Apple gab den Eröffnungstermin soeben offiziell bekannt. Mit dem Mac App Store auf dem Betriebssystem Mac OS X soll “das Entdecken, Installieren und Updaten von Mac-Programmen einfacher als jemals zuvor werden”, verspricht der Hersteller.

Das Konzept des Softwareportals auf dem Computer orientiert sich an dem des App Stores in iTunes für die iOS-Geräte iPhone, iPod touch und iPad:

“Der App Store revolutionierte mobile Apps,” sagte Steve Jobs “Wir hoffen dasselbe mit dem Mac App Store für PC-Apps zu schaffen, indem wir das Finden und Kaufen von PC-Apps leicht und spaßig machen”, so der CEO von Apple weiter.

Die Funktionen überraschen dementsprechend wenig: Wie in iTunes für die iOS-Geräte wird der Mac App Store “neue und beachtenswerte Apps”, “angesagte” Programme sowie die Favoriten des Apple-Teams listen. Die Programme können mit einem einzigen Klick gekauft, heruntergeladen, installiert und gestartet werden. Auch die Updates werden über den Mac App Store geladen. Noch nicht zur Verfügung stehen dürften allerdings In-App-Einkäufe und das Game-Center.

Die Umsatzerlöse werden wie beim App Store zwischen Entwicklern und Apple aufgeteilt: 70 Prozent erhält der Entwickler einer Software, den Rest behält der Computerhersteller. Der Preis einer Anwendung wird vom Entwickler bestimmt.

Für Programmierer kann der Mac App Store damit eine Erleichterung im Vertrieb ihrer Produkte und beim Marketing darstellen. Andererseits beinhaltet er auch Risiken für Entwickler und Händler.

Der Mac App Store wird am 06. Januar 2011 Nutzern von Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) über die Funktion “Softwareaktualisierung” des Betriebssystems als Download zur Verfügung stehen.

Ein Gerücht ging im November davon aus, dass im Zuge dessen auch das Office Paket iWork ’11 von Apple veröffentlicht wird. Apple machte dazu noch keine Stellungnahme.

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App Store: Rekorde über Weihnachten

Noch nie kamen so viele Anwendungen in den App Store wie diesen Dezember. Die Weihnachtsfeiertage waren dabei für einige Entwickler sehr erfolgreich: Tap Tap Revenge schaffte doppelt so viele Downloads wie im letzten Jahr, und auch bei der Facebook-App für das iPhone zeigt das Liniendiagramm eine steile Kurve nach oben. In den letzten vier Tagen stieg die Zahl ihrer täglich aktiven Nutzer auf über 31 Millionen.

An die 1000 neue Anwendungen kommen täglich in den App Store, errechnete asymco. Im Dezember dieses Jahres waren es fast 30.000, im Dezember des Vorjahres 25.517 und 2008 nur 3.800 Anwendungen.

Sollten die Veröffentlichungen auf diesem Niveau bleiben, könnte bei aktuell gut 325.ooo Titeln im App Store die halbe Million im Sommer 2011 erreicht werden.

1,6 Millionen Nutzer der Facebook-App kamen über Weihnachten hinzu, verrät die Grafik von allfacebook.com. Der starke Anstieg muss nich nur an Feiertagen und Ferien liegen, sondern auch, weil unter den Weihnachtsbäumen zahlreiche iOS-Geräte lagen, die von ihren neuen Besitzern mit Apps bestückt wurden, vermutet tuaw. Die iPhone App hat nun 57,3 monatlich aktive Nutzer.

Tap Tap Revenge schaffte es in 37 Ländern auf Platz eins der Charts für kostenlose Apps. Zu Spitzenzeiten sollen 45.000 Apps pro Stunde heruntergeladen worden sein, berichtete der Entwickler Tapulous Business Insider.

Im US-App Store stehen die beiden Anwendungen aktuell noch auf den ersten beiden Chart-Plätzen, in Deutschland dominieren “12 Tage Geschenke” und Tagesschau die Liste*.

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Mac-App-Store-Alternative Bodega: Betreiber hebt Vorteile hervor

Mit Bodega gibt es bereits seit einer Zeit so etwas wie einen App-Store für den Mac. Damit Apples Mac App Store die Plattform nicht ab dem 6. Januar überrennt, benennt der Betreiber Freshcode in einer Pressemitteilung zur neuen Version 1.3 der Anwendung die Vorteile zum Mac App Store.

Die Version 1.3 selbst bringt nur kleinere Neuerungen: Zum einen behebt das Update diverse Bugs. Andererseits gibt es nicht genauer benannte Verbesserungen für einzelne Features sowie die Leistungsfähigkeit der App.

Als Vorteil zum Mac App Store hebt Freshcode unter anderem hervor, dass es keine Einschränkungen beim Einsatz von Programmierschnittstellen gibt. Auch gebe es keinen Zulassungsprozess: Solange Apps nicht offensichtlich ausfallend sind oder illegale Informationen enthalten, sind sie bei Bodega willkommen. Auch für Updates gebe es keine besonderen Regeln. Darüber hinaus erhalten Entwickler Informationen zu jedem einzelnen Download beziehungsweise Verkauf und können an Marketing- oder Werbe-Angeboten teilnehmen.

Auch müssen Bodega-Entwickler keinem kostenpflichtigen Developer Program beitreten und erhalten 93 Prozent des App-Umsatzes ausbezahlt – nur sieben Prozent bleiben beim Betreiber.

Bodega bietet ein einheitliches System für die Bezahlung von Apps und hilft dabei, sie automatisch auf dem jüngsten Stand zu halten. Ob sich Bodega letztendlich neben dem Mac App Store halten kann, bleibt abzuwarten. Die neue Version 1.3 ist kostenlos erhältlich und setzt mindestens Mac OS X 10.5 Leopard voraus.

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Harry Potter verschwindet aus dem Mac App Store

Ohne jede Ankündigung oder Erklärung verschwand das Spiel Lego Harry Potter kurz vorm Wochenende aus dem neuen Mac App Store Viele Kunden waren verwirrt und beschwerten sich in den Support-Foren des Unternehmens, da ihnen zwar der Kaufpreis abgebucht wurde, sie aber ohne funktionierendes Spiel blieben. Der Verleger Feral Interactive reagierte prompt.

Mit fast 7 Gigabyte war Lego Harry Potter einfach zu groß für den Mac App Store, so ein Mitarbeiter von Feral Interactive. Die meisten anderen Apps seien kaum größer als 1 Gigabyte und die Server biegen sich bereits unter der Last der Anfragen. Man arbeite gemeinsam mit Apple daran, eine Lösung für das Problem zu finden.

Bis dahin können alle, die das Spiel zwar bezahlt, nicht aber bekommen haben, mit ihrer Bestätigungs-Mail aus dem Mac App Store bei Feral Interactive einen Download-Link anfordern. Auch um die Aktivierung kümmere man sich vorerst direkt beim Verleger bis Apple, Simsalabim, den Titel wieder in seinem App Store erscheinen lässt.

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Amazon will Preise im eigenen App Store festlegen

</a Amazon plant einen eigenen App Store für das Android-OS und will offenbar die Preise der dort verkauften Applikationen eigenmächtig festlegen. Damit würde den Entwicklern die Kontrolle über ihre Schöpfungen ein erhebliches Stück weit entzogen. Durch die flexible Preisstruktur könnte Amazon aber auch höhere Umsätze generieren.

Den Kollegen vom Businessinsider ist aufgefallen, dass ein Detail der Ankündigung Amazons zu Beginn des Monats wohl übersehen wurde. Die Preisgestaltung werde demnach folgendermaßen vorgenommen: Jeder Entwickler kann für seine App eine „unverbindliche Preisempfehlung“ angeben. Diese Empfehlung kann irgendwo zwischen „kostenlos“ und dem Preis liegen, für den die App anderswo verkauft wird, nicht aber höher.

Nun tritt Amazon in Aktion und legt eigenständig einen Preis irgendwo zwischen Null und dieser Empfehlung fest. Aus diesem Modell erhalten die Programmierer wie üblich 70 Prozent der Umsätze. Allerdings erhalten sie mindestens 20 Prozent ihrer Preisempfehlung, je nachdem welcher Betrag höher ist.

Diese Strategie könnte sich für Entwickler durchaus positiv auswirken. Variable Preise ziehen Kunden an und bedeuten am Ende potentiell höhere Einnahmen. Allerdings ist einerseits nicht sicher, dass Amazons Konzept auch tatsächlich in jedem Fall so gut funktioniert. Zudem bleibt der schale Nachgeschmack des Kontrollverlustes, den die App-Schmiede erleiden.

Insbesondere größere Unternehmen könnte dieser Aspekt abschrecken. Amazons App Store läuft also Gefahr, ein Tummelplatz der kleineren, aus der Garage heraus operierenden Entwickler zu werden.

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iPad-App Store bietet Filter für Suchanfragen

Wer die App-Store-Anwendung auf dem iPad öffnet, entdeckt seit letzter Nacht eine Neuerung. Das iPad zeigt oben eine Spalte an, in der der Benutzer verschiedene Suchfilter einstellen kann.

Eine Suche lässt sich so anhand der Kategorien, dem Veröffentlichungszeitraum, der Benutzer-Wertung und der Kompatibilität mit iPad, iPhone oder beidem einschränken. Eine entsprechende Funktion für die iPhone-Version des App Stores fehlt noch, aufgrund geringerer Display-Größe wäre diese auch schwer umsetzbar.

Bild: 9 to 5 Mac. Some rights reserved.


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Apps für jede Plattform: Mozillas Web-App-Projekt

Web Apps bieten einen Weg auf iPhone und iPad, ohne über Apples App Store gehen zu müssen. Mozilla macht jetzt sein “Web Application project” Entwicklern zugänglich. Der Release beinhaltet laut Herausgeber stabile APIs, Dienstprogramme und eine Dokumentation, die Entwicklern einen schnellen Start für das Fertigen von Web Apps liefern sollen. Auch für die Nutzer bringt das System Vorteile.

Wie Mozilla in einem Blogeintrag verkündet, können App-Entwickler den Release benutzen, um Anwendungen zu publizieren oder einen App Store zu erstellen. In einem Video präsentiert das Unternehmen sein System:

Mozilla sieht eine tiefe Integration in die Browser vor, um den Nutzern die Handhabung zu erleichtern. Darunter fallen nicht nur der Installationsvorgang, sondern auch die Synchronisation mit mobilen Geräten.

Für Entwickler können Web Apps eine interessante Option sein, da sie eine Anwendung für unterschiedliche Plattformen (Apples iOS, Googles Android, Microsofts Windows mobile etc.) anfertigen und vertreiben können. Zudem sparen sie sich für iPhone, iPad und iPod touch Apples Zulassungsvorgang. Das Unternehmen wacht darüber, welche Inhalte in den App Store gelangen und welche nicht.

Web Apps sind – wie auch manche iOS-Apps vor der Umwandlung für Apples App Store – eigentlich nur Webseiten, können also mit den bekannten Programmen zur Webseitenerstellung gebastelt werden. Darüber hinaus muss der Entwickler ein Application Manifest anfertigen, das Name, Icon und Beschreibung definiert.

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Markenname "App Store": Microsoft lässt Linguisten argumentieren

Microsoft legt nach im Streit um den Markennamen “App Store”. Apple möchte sich den Namen schützen lassen, Microsoft legte im Januar Einspruch gegen Apples Antrag beim US-Patent und Markenamt ein. Für eine neue Einlassung bei der Behörde hat Microsoft einen Linguisten beauftragt, der den eigenen Standpunkt untermauert.

Der Linguist Ronald R. Butters erklärt, warum Microsofts Standpunkt aus wissenschaftlicher Sicht der richtige sei: “App Store” beschreibe lediglich einen “Laden, in dem Apps zum Verkauf angeboten werden”. Daher handele es sich um einen generischen Ausdruck, der das eigentliche Produkt beschreibe. Ein solcher könne sich aber nicht schützen lassen.

Apples Experte Robert A. Leonard hatte seinerseits in einer Stellungnahme einige Online-Lexika hervorgehoben, die “App Store” nicht als allgemein gültigen Begriff, sondern als von Apple benutzten Markennamen benennen. Diese Lexika hält Butters für nicht relevant: Es handele sich um keine Werke anerkannter Lexikographen, so dass ihnen keine wissenschaftliche Autorität zukomme. Aber selbst eines der von Butters genannten Werke benenne “App Store” auch als generischen Namen für ein Produkt.

Apple streitet sich über den Markennamen nicht nur mit Microsoft. Erst letzte Woche verklagte das Unternehmen Amazon wegen des “Amazon Appstores”, ein Portal für Android-Apps und Android-Entwickler.

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Neues von der Marken-Front: App Store weiter umstritten, Pod aufgegeben

Steve Jobs persönlich könnte seinen Gegnern im Kampf um den markenrechtlichen Schutz des Begriffes “App Store” wertvolle Munition geliefert haben. Amazon wehrt sich derzeit, ebenso wie Microsoft, gegen das exklusive Verwendungsrecht einer solch “generischen Phrase”. Hierfür will das Unternehmen Äußerungen des Apple-CEO anlässlich der Quartalszahlenkonferenz zu Q4/2010 nutzbar machen. Derweil wirft Cupertino an anderer Front das Handtuch und gibt den Versuch auf, sich “Pod” in Kanada schützen zu lassen.

Wie geekwire.com berichtet, beinhaltet der jüngste Schriftsatz Amazons eine Passage des Vortrags, in dem Steve Jobs die Fragmentierung konkurrierender App Stores bemerkt:

“Es wird also mindestens vier App Stores unter Android geben, in denen Anwender ihre Apps suchen und mit denen Entwickler sich arrangieren müssen, um ihre Apps unter die Leute zu bringen und bezahlt zu werden. Das wird ein Chaos für User und Entwickler. Im Gegensatz dazu bietet Apples integrierter App Store den am einfachsten zu bediendenen, größten App Store der Welt, vorinstalliert auf jedem iPhone.”

Jobs selbst habe also den Begriff allgemein verwendet und von mehreren möglichen “App Stores” gesprochen. Apple hatte das Gericht zuvor gebeten, möglichst schnell eine einstweilige Anordnung zu erlassen, die es der Konkurrenz verbiete, eigene App Stores unter der Verwendung dieses Namens zu betreiben.

Hersteller von iPod-Klonen dürfen dagegen dieser Tage frohlocken. Apple hat kürzlich seine Bemühungen zum markenrechtlichen Schutz des Wortes “Pod” eingestellt. Dies lässt sich den Veröffentlichungen der kanadischen Urheberrechtsbehörde entnehmen. Dort ist als Status des seit dem 29. Juli 2004 laufenden Antrags der Vermerk “abandoned”, also “aufgegeben”, eingetragen.

Dies öffnet Zubehör- und Replika-Produzenten Tür und Tor. Sie müssen keine Klagen aus Cupertino mehr fürchten, wenn sie ihre Flut von ePods, ayPods und Ähnlichem auf den Markt bringen.

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App-Store-Regeln: Apple geht strenger mit "Shovelware"-Entwicklern um

Apple möchte so genannte “Shovelware”-, also iOS-Spiele, die den Benutzer zum Download anderer Apps für weitere Spiele-Inhalte bewegen wollen, nicht mehr tolerieren. Der App-Store-Betreiber beruft sich auf die Klausel 3.10 der Richtlinien des Download-Portals, die es Entwicklern verbietet, die Download-Zahlen von Apps für eine bessere Position in den App-Store-Charts zu manipulieren. Während sich Benutzer darüber freuen dürften, versteckten Kosten in vermeintlichen Gratis-Spielen zu entgehen, sehen Marktforscher die Gefahr, dass Entwickler zum Mitbewerber Android abwandern.

Das von einigen Entwicklern verfolgte Geschäftsmodell sieht vor, das Interesse von iOS-Benutzern zunächst durch einen kostenlosen Download des Spiels zu wecken. Haben die Benutzer das Spiel erst einmal installiert und ausprobiert, erkennen sie, das sie zusätzliche Inhalte nur über Einkäufe innerhalb der App oder nach dem Download anderer, kostenpflichtiger erhalten können. Ersteres dürfte für Apple kein Problem sein, da der App-Store-Betreiber In-App-Einkäufe selbst als Feature ins iOS integriert hatte.

Entwickler wollen Benutzer aber immer öfter dazu bringen, auch Apps anderer Entwickler herunterzuladen, die den Machern der – zunächst – kostenlosen Spielen eine Provision, also “Belohnung” pro Download ihrer eigenen App bezahlen. Das Ganze geschieht in der Hoffnung, die kostenpflichtigen Apps höher in den App-Store-Charts zu positionieren, um dort mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und mehr Geld zu verdienen. Dies sieht Apple mittlerweile als unzulässige Manipulation an, die mithin gegen die Klausel 3.10 verstößt.

Die Entwickler verfolgen diese Taktik aber nicht ohne Grund: Das Geschäftsmodell funktioniert, die Kunden scheinen sich tatsächlich auf den Download anderer Apps einzulassen, nur, um weitere Inhalte für im Spiel zu bekommen. Dass Apple dies nun nicht mehr erlauben möchte, sehen die Marktforscher von Xyologic als Problem: Die Strenge des App-Store-Betreibers könnte die Plattform für Spiele-Entwickler weniger attraktiv machen, so dass sich diese möglicherweise in Zukunft mehr auf Googles Android konzentrieren werden. In einem Whitepaper (PDF-Datei) hebt Xyologic hervor, dass 80,8 Prozent aller iPhone-Downloads im März auf kostenlose Apps zurückgingen. Viele davon seien Spiele, von denen zwar nur 10,8 Prozent In-App-Einkäufe anböten. Allerdings belegten Spiele mit zusätzlichen kostenpflichtigen Inhalten 94 Positionen der Liste der 150 Gratis-Spiele, der Anteil ihrer Downloads unter allen Spiele-Downloads liege bei 39,9 Prozent.

Die Praxis scheint sich für Entwickler also zu lohnen, so dass Apples neue Auslegung der Regel die Plattform Android tatsächlich interessanter machen könnte. Ob entsprechende Spiele für iOS-Benutzer aber überhaupt wünschenswert sind, ist eine andere Frage.

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