App der Woche: Hilft die Apple-Promotion?

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Was passiert eigentlich, wenn deine App von Apple zur „App der Woche“ gekürt wird? Was für Vorteile hat es, wenn man die App für diesen Zeitraum kostenlos anbietet? Statistiken von AppData zeigen, welche Auswirkungen die prominente Platzierung hat. Sogar eine Art Halo-Effekt für andere Apps stellt sich ein.

App der Woche: Hilft die Apple-Promotion?

Anhand des Beispiels , die aktuelle App der Woche, zeigt das Wall Street Journal die Vorteile dieser Hervorhebung. Betrachtet man die Platzierungen auf verschiedenen Ranglisten, wie etwa „Top Gratis-Apps“ oder „Top Gratis-Spiele“, erkennt man einen „Hockey-Schläger“. Die Daten, derer sich das WSJ bedient, stammen zwar aus den USA, sie lassen sich aber auch im deutschen App-Store beobachten.

 

Die Bezeichnung entstand  aus der Form, die der plötzliche Sprung in allen angeführten Toplisten um teils mehrere hundert Ränge in der Statistik annimmt. Da es sich zudem um einen „Freemium“-Titel handelt, Umsätze also zusätzlich über In-App-Käufe generiert werden, dürften die gewonnen User die Verluste durch das Gratis-Angebot wett gemacht haben.

Über die positiven Auswirkungen auf die vorgestellte App selbst gibt es aber laut AppData auch noch einen „Halo-Effekt“. Der Nachfolger der App, Infinity Blade 2 ( im App Store), verzeichnet eine ähnliche Entwicklung. Auch dieses Programm sprang im gleichen Zeitraum in fast allen Top-Listen unter die ersten 50.

Zwar ist der Effekt hier leicht abgeschwächt, zeigt aber dennoch die Power, die hinter einer einfachen Vorstellung einer App durch Apple in iTunes steckt. In nur einer Woche hat Entwickler Epic mit dieser nahezu kostenlosen Marketing-Maßnahme eine ganze Stange weiterer, potentiell zahlender Kunden hinzugewonnen.

Weitere Themen: Infinity Blade, AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple


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