Apple hebt Altersfreigabe im App Store hervor

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Nach diversen Beschwerden und Reklamationen von Eltern, deren unbeaufsichtigte Kinder über In-App-Käufe horrende Summen ausgegeben haben, stellt Apple die Altersfreigabe für Apps prominenter dar. Im App Store steht sie nun direkt unter dem Namen des Entwicklers.

Apple hebt Altersfreigabe im App Store hervor

Immer wieder tauchten in den vergangenen Wochen Fälle auf, in denen Eltern von Apple die Rückzahlung teils recht hoher Beträge forderten. Diese waren zuvor von ihren Kindern ausgegeben worden, um Gegenstände, Münzen oder Ähnliches aus Spielen heraus zu kaufen. Dass hier bisweilen offenbar nicht auf altersgerechten Umgang mit Gerät und Apps geachtet wurde, hinderte das Unternehmen nicht, in vielen Fällen die Beträge zurück zu erstatten und außergerichtliche Vergleiche anzustreben.

Die Angabe der Altersfreigabe für Apps an einer besser sichtbaren Position soll jetzt wohl Eltern dabei helfen, kaum altersgerechte Apps früher zu erkennen und so ungewollte Ausgaben zu vermeiden. Apps mit teuren In-App-Käufen, so die Theorie, könnten durch die Vermeidung kaum altersgerechter Apps und Spiele gemieden werden. Das erfordert lediglich, dass Eltern darauf achten, was die Kinder auf ihren Geräten (oder denen der Eltern) herunterladen.

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So verringert Apple natürlich auch die Angriffsfläche, die das Unternehmen in solchen Fällen bietet. Am Ende bleibt den Eltern kaum mehr, als ihren Kindern den vernünftigen Umgang mit Geld beizubringen, bevor sie ihnen iOS-Geräte und iTunes-Kennwörter in die Hand drücken. Es sollte doch möglich sein, einige finanzielle Grundlagen zu kommunizieren, bevor die Kleinen anfangen, tausendfach Schlumpfpunkte herbeizuklicken.

Andererseits sollten Apps, die sich explizit an Kinder richten, vielleicht nicht die Möglichkeit bieten, mit einem einzigen In-App-Kauf dreistellige Beträge auszugeben. Insofern ist die bessere Kennzeichnung der Altersgrenze nur eine Seite der Medaille — auf der anderen Seite steht das Verantwortungsbewusstsein der Entwickler und der Eltern gleichermaßen.

(via Appleinsider)

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Weitere Themen: iTunes für Mac, AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple


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