Der iPod im OP

Sebastian Trepesch
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iPhone und iPod lassen sich zu weit mehr einsetzen, als nur zum Musik hören, spielen oder zur Aufgabenverwaltung. Im medizinischen Bereich wird das Apple-Gerät nicht nur als Blutdruckmessgerät, sondern auch als Unterstützung bei einer OP eingesetzt – ein Pilotprojekt.

Schon vor einigen Tagen berichtete stern.de und manch Tageszeitung, dass in einer Kölner Klinik der iPod als Hilfsmittel bei Operationen eingesetzt wird. Neben Schere und Tupfer liegt also zudem der “Musikspieler”. Laut Bericht diente er schon bei über 40 orthopädischen Eingriffen als Kontrollinstrument. Dafür steckt der iPod laut stern.de in einer Hülle, die einen Fühler und Kugelantennen zur Ortung über eine Infrarotkamera ansetzt.

Die Arbeit mit dem verhältnismäßig preisgünstigen System ist eine Pilotstudie, der durchführende Arzt sieht Chancen für den iPod im medizinischen Bereich.

Erst vor ein paar Wochen stellte macnews.de Zubehör für iPhone und iPad vor, mit dem Apples Gerät den Blutdruck messen kann. Darüber hinaus gibt es sehr zweifelhafte Apps, die die Herzfrequenz dank der iPhone-Kamera erkennen wollen.

Im App Store bietet Apple eine ganze Kategorie unter der Überschrift Medizin* an, allerdings nicht nur vertrauenswürdige Angebote. Sehr beliebt* sind Ratgeber und Lexika.

Weitere Themen: iPod, AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple

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