Die Durchschnitts-App: Wie sich mit iPhone-Apps Geld verdienen lässt

Florian Matthey
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Die Macher von TechCrunch wollten der Frage nachgehen, wie viel Geld sich mit dem App Store wirklich verdienen lässt – und wie Entwickler hohe Verkaufszahlen erreichen können. Rund 100 Entwickler haben Informationen geliefert – die bezeugen: Am meisten Einfluss hat Apple selbst.

Von 124 Befragten haben 96 Entwickler von Apps mit einer Preisspanne von 0,99 bis zu 79,99 US-Dollar geantwortet, die sowohl weit oben als auch weit unten in den Verkaufscharts zu finden sind. Im Schnitt verkaufen sich 101.204 Downloads einer App in durchschnittlich 261 Tagen, am Tag gingen durchschnittlich 387 Apps für 5,49 US-Dollar über die virtuelle App-Store-Theke – die meisten Apps kosten aber nur 0,99 Dollar. Die Entwicklungskosten liegen bei durchschnittlich 6.453 US-Dollar, die typische App erfährt 3,89 Updates. Im Schnitt können iPhone Entwickler immerhin das Fünfzehnfache ihrer Entwicklungskosten einfahren – Arbeitszeit in den meisten Fällen allerdings nicht mit eingerechnet.

Für repräsentativer hielten es die Autoren aber, die oberen 10 Prozent der erfolgreichsten Apps herauszurechnen. Die Durchschnitts-App erzielte dann 11.625 Downloads in 44 Tagen.

Als Möglichkeiten, Aufmerksamkeit für eine App zu erhalten, nennen die Entwickler soziale Netzwerke, Werbeschaltungen, Newsletter, Podcasts sowie einiges mehr. Den größten positiven Einfluss auf Verkaufszahlen habe es jedoch, wenn Apple selbst eine App für die App-Store-Startseiten auswählt – vor allem die “Neues”-Sektion generiere Verkaufszahlen. Investitionen in Werbung lohnten sich vor allem dann, wenn sie über einen kurzen Zeitraum, aber in größerem Volumen erfolgen. App-Updates wirkten sich hingegen nicht so positiv aus wie bei Desktop-Software.

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