Digitale Zeitschriften: Europäer warten ab

Markus
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Digitale Zeitschriften: Europäer warten ab

iPad und digitale Zeitungen
In den USA wird das iPad gerne als die letzte Rettung der Verlage und Herausgeber angesehen: Gleich zum Start des iPad waren gleich mehrere namhafte Zeitungen mit ihren digitalen Versionen im iPad AppStore vertreten.
Aus der neuesten Changewave-Umfrage geht hervor, dass es das iPad innerhalb weniger Wochen von 0 auf 16 % Marktanteil im Bereich eReader geschafft hat.

In Australien wurde jetzt bekannt, dass “The Australian” Werbeplätze für die nächsten 3 Monate verkauft hat, kurz bevor die dazugehörige iPad App veröffentlicht wurde. Die Werbepakete umfassten Einschaltungen in der herkömmlichen Ausgabe sowie in Web- und iPad-Version der Zeitung.

In Europa sieht man die Sache anscheinend etwas vorsichtiger: Zeitungungsverlage warten noch, bevor sie Ihren Zug wagen, verfolgen die Abläufe aber mit großem Interesse. Besonders die Suche nach dem idealen Geschäftsmodell scheint noch nicht abgeschlossen zu sein.
Hinzu kommt, dass die ersten Zeitungs-Apps, so die Financial Times, “verwirrend oder viel zu sehr an der Druckversion hängen geblieben” sind.
Auch mussten mehrere Magazine bereits die Inhalte für ihre iPhone Apps abändern, um nicht gegen Apple’s “No Nipple Policy” zu verstoßen. Im März vergangenen wurde Apple vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger Apple der Zensur beschuldigt, nachdem Bild und Stern angewiesen worden waren, Oben-Ohne-Fotos von Frauen aus ihren Apps zu entfernen.

Weitere Themen: AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple

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