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EFF erklärt: Regeln für iPhone-Entwickler behindern den Wettbewerb

Tizian Nemeth
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Apples Bestimmungen für iPhone-Entwickler seien zum Teil störend und frustrierend, sagt die US-amerikanische Non-Profit-Organisation “Electronic Frontier Foundation”, die sich mit Bürgerrechten im Internet befasst . Die EFF wirft dem iTunes App-Store-Betreiber vor, seine Marktmacht zu missbrauchen und so Entwicklung und Wettbewerb zu verhindern.

Die EFF hat sich das 28-seitige Dokument mit den Bestimmungen beschafft, die die Entwickler akzeptieren müssen, um unter anderem auf die Entwicklungswerkzeuge und den App Store zugreifen zu dürfen. Aufgrund der Verbots-Klausel, nach der “man keine Erklärungen und Teile der Richtlinien ohne Apples Erlaubnis veröffentlichen darf”, sei die Beschaffung nicht leicht gewesen, schreibt die EFF in ihrem Bericht.

Unter anderem stört sich die EFF an folgenden Vereinbarungen, die die Entwickler mit Apple eingehen müssen: Wer das Apple-SDK benutzt, darf seine App ausschließlich über den App Store vertreiben – sonst sperre ihn Apple wieder aus. Jede Form des Reverse-Engineerings ist verboten. Ausgesperrt wird auch jeder Entwickler, der sich in irgendeiner Form an Jailbreaks beteiligt – auch, wenn es sich dabei nicht um eine iPhone, sondern um ein anderes Apple-Gerät handelt. Und schließlich behält sich Apple vor, Apps nicht nur nach Gusto aus dem App Store zu entfernen, sondern auch per Fernsteuerung auf den iPhones der Anwender unbrauchbar zu machen.

Den vollständigen Bericht findet man auf der Internetseite der EFF.

Bild: joelogon, “DSCF2702″. Some rights reserved. Flickr.


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