Früh übt sich: Apples neue Regeln für Kinder-Apps

von

Apple hat seine Entwickler-Richtlinien aktualisiert. US-amerikanische Gesetzgebung zum Schutz von Kindern im Internet und ein verstärktes Interesse an Klassenräumen voller iPads bewegten Apple dazu, seine Anforderungen an die Entwickler zu verschärfen.

Früh übt sich: Apples neue Regeln für Kinder-Apps

So wie im Bild sollte es im Idealfall sein – Eltern konfigurieren die Kindersicherung, zeigen ihren Kindern, wie man mit iPad und iPhone umgeht und bringen ihnen damit ein Stück weit Verantwortung bei. Dann können sie auch alleine spielen, lernen oder sogar surfen. Damit dabei nicht aus Versehen horrende Summen in virtuellen Kasinos verspielt werden, will Apple Kinder noch stärker vor alters-ungerechten Apps schützen.

Zu den neuen Regeln gehört, dass Alters-Checks in Apps immer dann eingesetzt werden müssen, wenn sie bestimmte persönliche Daten übertragen. So werden etwa Name, Adresse, GPS-Position, Fotos, Videos und mehr nur mit Erlaubnis der Eltern freigegeben. Sonderlich zwingend ist eine solche Schranke natürlich nicht, da nicht unmittelbar überprüft werden kann, ob der Anwender tatsächlich älter als 13 Jahre ist.

In den USA trat zu Beginn des Jahres ein erweitertes Gesetz zum Schutze der Privatsphäre von Kindern im Internet in Kraft (Children’s Online Privacy Protection Act, COPPA). Diese neuen Regeln spiegeln sich auch in Apples aktualisierten Richtlinien wider.

Mit iOS 7 bringt Apple außerdem eine neue Kategorie mit Kinder-Apps in den App Store. Die darin gezeigten Anwendungen müssen besonderen Anforderungen genügen. Sie dürfen keine Werbung zeigen, die auf Verhalten innerhalb einer App basiert. Zudem müssen sie eine Bestätigung der Eltern einfordern, bevor Links außerhalb der App geöffnet werden. Auch vor jeder kommerziellen Interaktion muss das Programm das OK der Erziehungsberechtigten einholen.

Alle Anwendungen in der neuen Kategorie müssen zudem für Kinder bis 11 Jahre geeignet sein. Diese Maßnahmen ergänzen die vorherige Anpassung der iTunes-Bedingungen. Nun dürfen nämlich erstmalig auch Kinder unter 13 Jahren ein eigenes iTunes-Konto führen.

(via macrumors.com, Bild: Mother and daughter with tablet PC via Shutterstock)

Display beim iPhone kaputt? Kein Problem: Reparier es selbst mit dem GIGA & Fixxoo DIY-Set für die iPhone Display-Reparatur - schnell, einfach und preiswert!

Weitere Themen: AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple


Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA APPLE

Anzeige
GIGA Marktplatz