iOS-Apps: Durchschnittsgröße in sechs Monaten um 16 Prozent gewachsen

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iOS-Apps werden immer größer. Einer Studie zufolge ist die Durchschnittsgröße der Apps von März bis September diesen Jahres um 16 Prozent angestiegen. Bei den Spielen liegt dieser Wert mit 42 Prozent noch höher. “Schuld” daran dürften vor allem zwei Faktoren sein.

iOS-Apps: Durchschnittsgröße in sechs Monaten um 16 Prozent gewachsen

Die IT-Marktforscher von ABI Research haben ermittelt, dass die Durchschnitts-App im September 23 Megabyte groß war – im März seien es eben noch 16 Prozent weniger gewesen. Bei Spielen liegt der Wert mit 60 Megabyte wenig überraschend deutlich höher, hier war aber auch der prozentuale Zuwachs deutlich größer.

Ein Grund dafür dürfte einerseits die Einführung des dritten iPad im März gewesen sein: Vor allem Entwickler, die universelle Apps für alle iOS-Geräte erstellen, mussten die Dateigröße deutlich erhöhen, um Benutzeroberflächenelemente in höherer Auflösung zu integrieren.

Hinzu kommt aber auch ein weiterer Faktor: Apple erlaubt mittlerweile Downloads von Apps über das mobile Datennetzwerk bis zu einer Größe von 50 Megabyte. Zuvor waren es nur 20 Megabyte. Während sich Entwickler also vorher bemüht haben, die App-Größe möglichst unter 20 Megabyte zu halten, um Benutzer auch unterwegs zum Download verleiten zu können, ist das heute nicht mehr der Fall.

Die zunehmende App-Größe dürfte auch die Benutzer in Schwierigkeiten bringen, deren iOS-Gerät über keine sehr große Speicherkapazität verfügt. Glücklicherweise lassen sich über die iCloud-Anbindung des App Store aber einzelne zuvor gekaufte Apps ad hoc auch unterwegs erneut herunterladen.

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