Mobil-Apps: Apple & Co. sorgen für mehr Informationen über Privatssphären-Schutz

Florian Matthey
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App-Store-Besucher könnten schon bald Genaueres zum Privatssphäre-Schutz durch einzelne Apps erfahren. Die kalifornische Generalbundesanwältin hat sich mit Apple und Betreibern anderer Download-Portale darauf geeinigt, dass Benutzer in Zukunft schon vor der Installation einer Apps entsprechende Informationen erhalten.

Mobil-Apps: Apple & Co. sorgen für mehr Informationen über Privatssphären-Schutz

Die oberste Justizbeamte des US-Bundesstaates sorgte mit der Einigung für die Umsetzung eines kalifornischen Gesetzes, das die Privatssphäre von Benutzern mobiler Anwendungen schützen soll. Sowohl Apple als auch Amazon, Google, Hewlett-Packard, Microsoft und Research in Motion werden in Zukunft dafür sorgen, dass Kunden die Möglichkeit haben, sich vor der Installation der Apps im Download-Portal selbst detaillierte Informationen zum Umgang der jeweiligen Anwendung mit privaten Daten anzeigen zu lassen.

Die Unternehmen verpflichten sich, die Entwickler auf die Bestimmung hinzuweisen und ihnen zu helfen, die Bestimmungen zu erfüllen. Sollten Entwickler sich nicht an die Vorgaben halten, sind nach kalifornischem Recht Klagen möglich.

Von der Klagemöglichkeit können Benutzer außerhalb Kaliforniens oder zumindest außerhalb der USA zwar unmittelbar nicht profitieren. Allerdings dürften die Betreiber der Portale die Informationen, wenn sie einmal vorliegen, auch global anzeigen.

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