Neue App-Store-Regeln: Apple lässt Apps nach Monaten Wartezeit zu

Florian Matthey
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Die neuen App-Store-Richtlinien zeigen Wirkungen, die einige Entwickler nicht mehr für möglich hielten: Apple soll in diesen Tagen Apps zulassen, die seit Monaten im Prüfungs-Stadium hängen blieben. Der App-Store-Betreiber hatte sie zuvor weder abgelehnt noch zugelassen. Jetzt erhalten die betroffenen Entwickler überraschend Mails, die die Integration im App Store verkünden.

Die Los Angeles Times zitiert den Entwickler Bryan Bartow, der im März eine App namens MePing einreichte. Mit dieser Gratis-App lässt sich der Status eines Benutzers in verschiedenen sozialen Netzwerken automatisch auf einmal ändern. Die App blieb seit März in Apples Zulassungsvorgang hängen, plötzlich erhielt Bartow eine Zulassungs-Mail – mit der er gar nicht mehr gerechnet hatte. Er hatte sich schon neuen Projekten gewidmet.

Apple lässt seit letzter Woche unter anderem auch solche Apps zu, die Entwickler mit Hilfe von Entwickler-Tools geschrieben haben, die nicht Apples eigenem iOS-SDK entstammen. Auch hat das Unternehmen seine Richtlinien für App-Store-Apps offen gelegt. Während Apple sich als Begründung auf die Wünsche der Entwickler beruft, erklärt der Oppenheimer-&-Co-Analyst Yair Reiner gegenüber der LA Times, dass die Entscheidung wohl eher auf wachsende Konkurrenz durch Googles Android zurückzuführen sei. Apple höre Googles Schritte und tue alles, um knapp vorne zu bleiben.

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