Neue App-Store-Regeln sollen Betrugsfälle mit falschen Screenshots verhindern

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Mit iOS-Apps lässt sich viel Geld verdienen – was leider immer wieder Betrüger in den App Store lockt. Um eine aktuell beliebte Betrugstaktik zu verhindern, hat Apple nun die App-Store-Regeln geändert: Wer eine App mit bestimmten Screenshots einreicht, kann diese Bilder erst dann ändern, wenn er eine neue Version der App veröffentlichen will.

Neue App-Store-Regeln sollen Betrugsfälle mit falschen Screenshots verhindern

Die Methode, die Apple für die Zukunft verhindert haben dürfte, funktionierte so: Entwickler nicht sonderlich spektakulärer Apps reichten ihre Software im App Store mit Screenshots ein, die tatsächlich von der App selbst stammten. Im Anschluss tauschten sie die Bilder, die der App Store in der Produktbeschreibung darstellt, durch Screenshots beliebterer Apps aus.

Das führte beispielsweise dazu, dass einige unaufmerksame Kunden glaubten, eine iOS-Version des Nintendo-Spiels Pokémon zu kaufen – immerhin stammten die Screenshots von dem Original-Titel. Eine weitere App wollte von der Popularität des Spiels profitieren: Diese Fake-App namens “Mooncraft” wurde vor allem durch ein YouTube-Video bekannt.

Dank der nun erfolgten Änderung der App-Store-Regeln werden Betrüger die App-Store-Kunden zumindest auf diesem Wege nicht mehr hereinlegen können: Ab sofort dürfen iOS-Entwickler die Screenshots für die App-Beschreibung nicht mehr nachträglich ändern. Neue Bilder darf es nur noch geben, wenn der Entwickler auch eine neue Version der App einreicht – so dass Apple jedes Mal zunächst überprüfen kann, ob die Bilder auch der Anwendung entsprechen.

Beispiel für einen Betrugsfall:

App Store

Weitere Themen: AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple


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