Schick mich in den Himmel: Für iOS verboten, für Android erlaubt

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Es klingt fast spirituell. „Send Me To Heaven“, oder „Schick mich in den Himmel“ — so heißt eine App, die es seit dieser Woche im Google Play Store gibt. Für iOS sollte sie auch angeboten werden, aber Apple sagt nein. Warum nur?

Schick mich in den Himmel: Für iOS verboten, für Android erlaubt

Der Grund ist schnell erahnt, liest man sich die App-Beschreibung im PlayStore durch. Keine Spur von Spiritualität, Religion oder ähnlich geistreichen Beweggründen. Es geht allein um „höher, schneller weiter“. Also eigentlich nur um „höher“.

Wer sein Smartphone am höchsten wirft, gewinnt. Die App zeigt die mit Hilfe diverser Sensoren ermittelte Höhe an und trägt den Wert in eine weltweite Bestenliste ein.

Spätestens jetzt sollte klar sein, warum Apple nicht möchte, dass die Menschen reihenweise ihre iPhones in die Luft schmeißen. Das hätte zahllose Unfälle und verärgerte Kunden zur Folge, die der App und damit dem iTunes Store die Schuld geben.

Was auf den ersten Blick nach einer saftigen Umsatzchance durch den Verkauf von Ersatzgeräten glückloser Rekordwerfer aussieht, könnte sich also letztlich als Schuss ins eigene kalifornische Knie entpuppen.

Ob S.M.T.H. es aus irgendwelchen Gründen doch noch in den iTunes App Store schafft, wird sich zeigen. Ich glaube es nicht. Bis dahin schauen wir zu, wie Android-User fleißig ihre Telefone himmeln und grinsen nur hinter artig vorgehaltener Hand über diese beinahe darwinistische Art der Marktregulierung.

(via Kotaku)

Weitere Themen: Google Play Store, AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple


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