Skyfire: Flash auf iPhone und iPad

Damit die App an den strengen Wächtern des Apple App Stores vorbeikommt, haben sich die Entwickler von Skyfire einen Trick überlegt. Einen Konverter, der Flash in HTML5 umwandelt, hätte Apple sicher nie zugelassen. Also lädt Skyfire ein Flash-Video von einer aufgerufenen Internetseite auf einen Server herunter, rendert und übersetzt es dort in HTML5. Im Browser-Fenster sieht der Anwender ein Thumbnail und mit einem Klick darauf, startet er den Live-Stream vom Server.
Die Idee klingt zunächst wie der lang ersehnte Ausweg aus der Flash-Restriktion. Wie aber wird sich die Umwandlungszeit gestalten, wenn Millionen von Anwendern mit dem Programm die Skyfire-Server beanspruchen? Möglicherweise bleiben Internetseite dann auch künftig an den Stellen leer, wo Flash-Videos eingebettet sind.
Zudem wird sie nur auf Video-Inhalte beschränkt sein. Weder Flash-Games noch andere Inhalte auf Flash-Basis werden iOS Geräte unterstützen. Also bleibt alles wie es ist?
Nein. Denn immerhin schaffen es nun Flash-Inhalte erstmals auf legalem Wege auf das iPhone. Und Skyfire demonstriert damit eine Lösung, die sich künftig auch andere App-Entwickler zu Nutze machen können. Eine Garantie indes, dass Apple solche Anwendungen auch künftig in den App Store lässt, gibt es nicht.


