Squatter-Alarm: Namensklau im Mac App Store

Tizian Nemeth
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Noch ist der Mac App Store nicht gestartet, schon sind die ersten “App-Squatter” unterwegs. Ein “Squatter” ist jemand, der sich Namen von Programmen in Apples App Stores sichert, ohne ein Programm entwickeln oder gar veröffentlichen zu wollen. Damit blockieren sie die Veröffentlichung bereits fertiger Programme, sehr zum Unwillen der App-Entwickler.

Diese Praktik gab es bereits im App Store und erst der Veränderung der Richtlinien durch Apple hörte der Namensklau auf. Im neuen Mac App Store hingegen hat Apple diese Regelungen wohl noch nicht festgeschrieben. Wie der Entwickler Todd Ditchendorf in seinem Tweet bestätigt, hat ihm jemand den Namen für seine Software “Fluid” weggenommen.


Das gleiche berichten die Entwickler von Realmac und YourHead Software via Twitter Squatter haben unter anderem die Namen RapidWeaver, LittleSnapper und Kiwi okkupiert. Mit dieser Bunkerung von Titeln ohne jede Entwicklungsabsicht behindern diese Squatter, dass der Mac App Store sich mit Programmen füllt. Nun müssen Entwickler darauf hoffen, dass Apple die Richtlinien zur Namensregistrierung aus dem App Store auch auf den neuen Store überträgt.

Dann dürfte man zwar nach wie vor Namen registrieren, die Rechte daran behielte man aber nur für 90 Tage. In dieser Zeit müsste man eine Anwendung an Apple übermitteln, ansonsten verfällt der Anspruch nach 30 weiteren Tagen.

Weitere Themen: Mac App Store, AppKack der Woche: Die schlechtesten Mobile Games, Apple

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