WhatsApp verdiente im April eine halbe Million Dollar in Deutschland

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Es heißt, der App Store sei für Entwickler wertvoller als der Play Store. iOS-User geben mehr Geld für Apps aus als Android-Anwender. Eine neue Studie untersucht, ob das noch stimmt. Nebenbei gibt es ein paar interessante Daten zu WhatsApp in Deutschland.

WhatsApp verdiente im April eine halbe Million Dollar in Deutschland

Der populäre Messenger ist sowohl auf Android als auch iOS in regem Gebrauch. Einer Studie von Distimo zufolge konnten die Entwickler alleine im April dieses Jahres im deutschen Play Store 290.000 Dollar umsetzen. Im iTunes App Store „nur“ 207.000 Dollar. In Spanien war die Schere zwischen iOS und Android sogar noch offener: 89 Prozent der dortigen Umsätze stammten aus dem Play Store.

In den USA war die Verteilung dagegen genau umgekehrt: 355.000 US-Dollar kamen aus dem App Store, Googles Play Store steuerte gerade mal 41.000 Dollar bei. Der Löwenanteil beträgt auch hier 89 Prozent der Umsätze — aber aus dem genau anderen Lager.

Das zeigt einerseits, wie gut verdient — ein anderer Aspekt ist aber noch interessanter. Distimo stellt fest, dass Deutschland, Italien und Spanien die einzigen Länder sind, in denen WhatsApp mit Android mehr Geld verdient, als mit iOS.

Stimmt die alte Weisheit vom mehr abwerfenden App Store also noch? Vieles deutet darauf hin. World of Arms zum Beispiel, ein Freemium-Titel von Gameloft mit In-App-Käufen, der sowohl für Android als auch  kostenlos erhältlich ist, verdient weltweit im App Store das meiste Geld. Interessant: Auch hier ist Deutschland eine der wenigen Ausnahmen.

Etwas anders sieht es dagegen bei Final Fantasy III aus. Deutlich mehr, nämlich 73 Prozent der Umsätze, verdienen die Entwickler global im Google Play Store. Das Spiel kostet (iOS), beziehungsweise 12,99 Euro (Android) und kommt ohne In-App-Käufe aus.

Der Vorsprung des iTunes App Store ist nach alledem dennoch recht groß. Im April 2013 kamen 73 Prozent aller App-Verdienste aus Cupertino. Für das beachtliche Wachstum des Play Store seit November 2012 (immerhin 8 Prozentpunkte auf nunmehr 27 Prozent) seien vor allem der japanische und der südkoreanische Markt mit ihren besonders spendablen Anwendern verantwortlich.

Distimo stellt fest, dass an der Annahme, der App Store bringe den meisten Umsatz, zwar durchaus noch etwas dran ist. Googles Play Store biete aber beachtliches Potential für Entwickler. Besonders wichtig sei hierfür immer wieder die Lokalisierung, also Übersetzung der Apps in möglichst viele Sprachen.

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