Tabbed Browsing am iPhone: Dolphin Browser ist da

Marie van Renswoude-Giersch
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Im Android Market ist er schon länger verfügbar, nun kommt der Dolphin Browser auch auf das iPhone und überzeugt durch Tabbed Browsing, ausgefallene Gestensteuerung, Twitter-Integration und einige weitere Annehmlichkeiten. Kostenlos ist die App auch noch! Grund genug, um den Browser als weitere Alternative zu Safari, Atomic oder iCab in Betracht zu ziehen.

Tabbed Browsing am iPhone: Dolphin Browser ist da

Der Dolphin Browser bietet zunächst eine schicke Startseite in der sich soziale Netzwerke oder kompatible Nachrichten-Quellen für einen Newsfeed anlegen lassen. Weitere Möglichkeiten für den Schnellzugriff auf Webseiten bieten der Speed Dial-Bereich und die Bookmarks. Durch diese unterschiedlichen Bereiche navigiert man ganz einfach durch seitliches Wischen.

Die obere smarte Suchleiste ergänzt automatisch eingetragene URLs und dient gleichzeitig als Google-Suche. Als wirklich praktisch stellen sich auch die Tabs heraus, die entsprechend dem Desktop-Browser als “echte Tabs” nebeneinander angelegt werden. Während Safari die Funktion des Tabbed Browsing erst unter iOS 5 anbieten wird, kommt man mit dem Dolphin Browser also jetzt schon in den Genuss.

Ansonsten bietet die App noch einen Vollbildmodus, die Möglichkeit, in die Desktop-Ansicht einer Webseite, beziehungsweise einen Privaten Modus umzuschalten und nicht zu vergessen: Die Gesten-Steuerung. Letztere kombiniert einfache Fingerzeichnungen mit Befehlen. Wird auf ein entsprechendes Zeichen-Feld beispielsweise eine Pfeilspitze nach oben gemalt, springt der Browser automatisch an den Anfang einer Seite. Ein N öffnet einen neuen Tab, ein G öffnet die Google-Seite und ein Halbkreis führt einen Refresh aus. Sämtliche Gesten lassen sich über eine rechte Menüleiste einsehen und durch eigene Gesten ergänzen.

Eine weitere, wirklich praktische Funktion des Dolphin Browsers ist etwas verborgen. Klickt man in der unteren Menüzeile auf den Export-Button, findet man hier unter anderem ein Lupen-Symbol. Hiermit lassen sich ganze Webseiten nach bestimmten Begriffen filtern, die dann gelb markiert erscheinen.

Achja, und das kleine blaue Vögelchen neben der Suchleiste gibt es ja auch noch. Per Klick darauf, lässt sich ein geöffneter Link direkt auf Twitter oder Facebook posten.

Auf den ersten Blick vielleicht fast zu umfangreich, kann der Dolphin Browser doch schnell überzeugen. Die verschiedenen Funktionen sind dank einer angenehmen Navigation stets schnell zu erreichen und das Interface bleibt übersichtlich. Während die Gesten-Steuerung wohl eher ein witziges Gimmick darstellt, da das Kritzeln meist länger dauert als die Funktion direkt auszuführen, scheinen Tabs, Begriff-Suche, Vollbildmodus und der Newsfeed schnell unverzichtbar. Und so werde ich wohl noch eine Weile auf den Dolphin Browser setzen und abwarten, inwieweit Apple all diese Funktionen im Safari-Browser ergänzen wird.

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