GarageBand für iPad: Instrumenten-Box und Aufnahmestudio

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Pages, Keynote, iPhoto – eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann auch GarageBand auf das iPad kommt. Auf dem Mac oder MacBook ist die Software als ein Bestandteil von iLife nicht nur bei Hobby-Musikern beliebt. Auch für Profis bietet sie eine interessante Option, um zum Beispiel schnell ein Demo aufzuzeichnen. Am 11. März kommt GarageBand für 4,99 US-Dollar also auch für das iPad in den App Store*, und bietet interessante Funktionen.

Funktional lässt sich GarageBand für iPad in zwei Bereiche unterteilen: Instrumente und Aufnahmestudio.

Aufnahmestudio

Die Ansicht unterscheidet sich nicht wesentlich von der Desktop-Version der Software: Der Spureneditor zeigt untereinander und farblich nach Daten-Gattung unterschieden die Einzelspuren von Aufnahmen, virtuellen Instrumenten und Loops. Bis zu 8 Spuren schafft das iPad. Über den Touchscreen können die Tracks verschoben und getrimmt werden.

Apple hat in GarageBand einen Gitarrenverstärker integriert, der neun klassische und moderne Vorbilder simuliert. Um ihn sinnvoll einzusetzen, kann eine Gitarre an das iPad angeschlossen werden. Effektgeräte zeigen die Hardware-Anleihen bildlich an, die Steuerung erfolgt jeweils an den entsprechenden Reglern über den Touchscreen.

Auch für die Stimme – zum Beispiel für Aufnahmen über das eingebaute Mikrofon – stehen Effekte im Audiorekorder zur Verfügung: Chipmuk, Robot, Telephone, Monster, und auch “ernst gemeintere”, wie Hall (Simulation von kleinem und großem Raum).

Instrumente
Die Touch-Instrumente wollen sich möglichst wie echte Instrumente spielen lassen: Das Schlagzeug zeigt Toms und Becken, die mit dem Finger angetippt werden, die Gitarre Seiten, die gezupft werden, und das Klavier natürlich Tasten. Sie sollen laut Hersteller “genau so klingen und gespielt werden wie die echten” – soweit das auf einem Display möglich ist.

Für Musikneulinge sollen Smart Instruments unter dem Leitmotto “Spiel besser, als du spielst” schnelles Glück bieten. Hier werden auf Fingerzeig Riffs und vordefinierte Akkorde abgespielt.

Interessant auch für erfahrenere Musiker könnten die Smart Drums sein, bei denen Percussion-Instrumente auf einer Matrix laut – leise und einfach – komplex platziert werden können.

Die Projekte können für die iTunes Mediathek ausgespielt oder per E-Mail versendet werden.

Fazit
Apple hat sich mit der GarageBand-App für das iPad Zeit gelassen. Zahlreiche andere Anbieter stellen sowohl Aufnahmestudios, als auch virtuelle Instrumente für das iPad zur Verfügung. Der niedrige Preis, die intuitive Bedienung und das Apple-Logo werden für einen Erfolg sorgen. Wie gut die App wirklich funktioniert, werden Tests nach Erscheinen zeigen.

Vorteile:
+ günstig
+ bekanntes Interface

Nachteile:
- nur 8-spurig

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