Der Google Assistant liest Nachrichten vor, sagt das Wetter voraus und liefert Antworten auf alltägliche Fragen. Er ist eine Software, die über Sprachbefehle gesteuert wird und nützliche Informationen liefert. Was der Google Assistant alles kann, erfahrt ihr hier.

Dein Google Assistant: Bereit zu helfen
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Das kann der Google Assistant

Apple hat Siri, Amazon hat Alexa und Microsoft hat Cortana. Klar, dass die größte Suchmaschine der Welt auch einen eigenen Dienst entwickelt. Der Google Assistant wurde im März 2016 vorgestellt und löste den Vorgänger Google Now ab. Die Idee hinter dem Google Assistant ist ein Spracherkennungssystem, das auf einer künstlichen Intelligenz basiert. Doch wirkliche Intelligenz steckt im Assistenten (noch) nicht. Vielmehr greift der Dienst auf die Google-Datenbank zurück, wenn ihm eine Aufgabe gestellt wird. Ohne eine Internetverbindung ist der Sprachassistent also nicht funktionsfähig.

Im Namen steckt schon die Hauptaufgabe: Es ist ein digitaler Assistent, der über die Sprachbefehle „Ok Google“ und „Hey, Google“ aktiviert wird und im Alltag hilft. So kann man beispielsweise Nachrichten verschicken, Musik abspielen, Termine abfragen und sich den Wetterbericht vorlesen lassen.

Auch für Fans von Smart-Home-Produkten ist der Assistant hilfreich, denn es können unter anderem das Lichtsystem von Philips, Türschlösser und Thermostate gesteuert werden. Eine Besonderheit gegenüber der Konkurrenz ist, dass der Google-Dienst auch Kontextfragen versteht. Fragt man nach einem Kino in der Nähe, kann man nach der Antwort als nächsten fragen: „Und wie lange hat es geöffnet?“ Google versteht, dass es um das Kino geht, und nennt die Öffnungszeiten.

Die Antworten können durchaus sehr lustig sein:

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Welche Geräte unterstützen den Google Assistant?

Der Google Assistant ist auf Smartphones, Wearbales, Fernsehern, Streaming-Boxen, Lautsprechern und Kopfhörern verfügbar. Bei den Smartphones war der Assistant ursprünglich exklusiv für die Pixel-Smartphones, aber mittlerweile werden auch Geräte mit den Android Versionen Marshmallow (6.0) und Nougat (7.0) unterstützt.

Alle großen Flaggschiff-Modelle wie zum Beispiel das Samsung S8, das LG G6 und HTC U11 haben den Google Assistant installiert. Der Dienst läuft ebenfalls auf Wearables mit Android Wear 2.0, Fernsehern mit einem Android Betriebssystem und über die Streaming-Box Nvidia Shield TV.

Ganz neu sind auch Lautsprecher und Kopfhörer, die den Assistant integrieren, wie der Bose Quiet Comfort 35 und Sonos Multiroom-Lautsprecher Sonos One.

Mit Google Actions lassen sich die Funktionen erweitern

Der deutsche Google Assistant erhält seine ersten Apps. Damit lassen sich Funktionen nachrüsten, um sich etwa das aktuelle Fernsehprogramm ansagen zu lassen oder die Bring-Einkaufsliste zu verwenden. Zum Start gibt es acht Actions von Zalando, TV Spielfilm, Wetter Online, TorAlarm, Rock Antenne, OTTO, Bring! und Comdirect.

Etwas Vergleichbares gibt es für Amazons Alexa bereits seit Langem, hier werden solche Apps als Skills bezeichnet. Besonders praktisch bei den Google Home Lautsprechern ist die Funktion Voice Match. Damit wird zwischen den Stimmen der Nutzer unterschieden und so individuelle Erinnerungen oder Termine automatisch zugeordnet. Auch Suchergebnisse werden auf die persönlichen Vorgaben abgestimmt.

Wenn sich die Entwicklung in der aktuellen Geschwindigkeit fortsetzt, wird der Google Assistant in Zukunft eine immer wichtigere Rolle beim Bedienen von Smartphones und der vernetzten Wohnung spielen.

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