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Google Play Store: Anzeige der Preisspanne von In-App-Einkäufen kommt – endlich

Tuan Le

In Sachen Kundenservice wendet sich so einiges im Google Play Store zum Guten hin, denn nach der Verlängerung des Erstattungszeitraums für kostenpflichtige Apps bahnt sich nun die nächste lang ersehnte Neuerung an. Wie App-Entwickler in einer Mitteilung von Google erfahren haben, sind Anbieter von Freemium-Apps künftig dazu verpflichtet, die Preisspanne der In-App-Einkäufe in der Beschreibung anzugeben – eine wichtige Information für die Nutzer, mit der die Einschätzung von Apps erheblich leichter fällt.

Google Play Store: Anzeige der Preisspanne von In-App-Einkäufen kommt – endlich

Im Google Play Store tut sich so einiges und zwar nicht nur aufgrund des mit der Version 5.0 erwarteten Material Design unter Android L. Wie der App-Entwickler des GoneMAD Music-Players von Google nach einer Anfrage erfahren hat, wird wohl noch in diesem Monat die Anzeige der Preisspanne von In-App-Einkäufen bei Freemium-Apps eingeführt werden. Hintergrund der Anfrage ist eine andere Neuerung bei Google Play gewesen, nämlich die ab dem 30. September obligatorische Angabe einer von allen Nutzern einsehbaren Adresse für Entwickler von kostenpflichtigen Apps – ebenfalls eine spannende Neuerung, die Nutzer wohl vor Betrügern schützen soll.

Man sollte sicherlich nicht alle Anbieter von Freemium-Apps über einen Kamm scheren, doch viele Apps und Spiele, die In-App-Käufe anbieten, drängen den Nutzer mit allerlei Mitteln zum Erwerb etwaiger Features, In-Game-Währung oder anderen virtuellen Gegenständen. Was im ersten Moment wie eine tolle kostenlose App wirkt, erweist sich dann beim Blick auf die Preise für die In-App-Einkäufe als teurer Spaß, sofern man denn entscheidende Funktionen nutzen oder den Endgegner ohne hunderte von Anläufen schaffen möchte.

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In Apples iTunes-Store werden In-App-Käufe schon seit geraumer Zeit angezeigt, bald endlich auch im Play Store.

Auf der anderen Seite gibt es auch positive Beispiele, wo die zusätzlichen Einkäufe lediglich als Bonus zu betrachten sind und auch nicht mit allzu hohen Kosten zu Buche schlagen oder wo lediglich mit einer einmaligen Zahlung sämtliche Funktionen freigeschaltet werden. Auch diese Apps dürften von der Neuerung profitieren und von Nutzern vielleicht mit weniger Argwohn betrachtet werden. Dass Google den Nutzern in dieser Hinsicht nun entgegen kommt und eine bessere Differenzierung erlaubt, ist also sowohl für die Nutzer als auch die Entwickler – oder zumindest einen Teil dieser – als positiv zu bewerten. Abzuwarten bleibt, wie detailliert die Preisbeschreibungen sein werden und ob es auch nähere Informationen dazu geben wird, was genau erworben werden kann.

Was sagt ihr zu den Neuerungen? Nur ein Tropfen auf dem heißen Stein oder gutes Mittel gegen unfaire Freemium-Apps? Sagt es uns wie immer unten in den Kommentaren.

Quelle: Reddit [via Android Police]

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