Schutz gegen Malware: Google Play Protect ab sofort auf allen Android-Geräten aktiv

Rafael Thiel
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Mit Play Protect soll Android für alle Nutzer sicherer werden. Nach einer ersten Ankündigung auf der diesjährigen Google I/O tritt der Play-Store-Wachdienst nun seinen Dienst an, um Smartphones und Tablets vor Malware zu schützen.

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Neues zu Android O und Android Go auf der Google-I/O-2017-Keynote

Auf der I/O-Entwicklerkonferenz 2017 war Play Protect ein prominentes Thema (im Video ab ca. 11:50), das im Kontext von Android O zur Sprache kam. Der Dienst ist dazu gedacht, Android gegen Malware und Fremdzugriffe aller Art zu schützen. Dafür überwacht Play Protect einerseits laufende Apps auf dem Smartphone respektive Tablet, und analysiert andererseits alle im Play Store hinterlegten Anwendungen – um Nutzer noch vor der Installation warnen zu können.

Play Protect nutzt künstliche Intelligenz

Im Gegensatz zu den bisherigen Sicherheitsmechanismen läuft Play Protect kontinuierlich im Hintergrund, sodass Entwickler nicht durch nachträgliche Veränderungen oder Updates unbemerkt Schadsoftware implantieren können – eine Vorgehensweise, die zuletzt an Beliebtheit gewann, da der Play Store sich kaum dagegen wehren konnte. Das ändert sich mit dem Start von Play Protect, das – wie so vieles neuerdings bei Google – auf einer künstlichen Intelligenz fußt.

Google-Play-Protect-Einstellungen

Laut Google scannt Play Protect täglich eine Milliarde Smartphones und 50 Milliarden Apps – gewaltige Datenmengen, die die Google-Server hantieren müssen, denn um die Android-Geräte der Nutzer nicht zu belasten, ist die komplette Analyse ausgelagert. Das schließt übrigens auch Apps ein, die nicht über den Play Store installiert worden sind.

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Play Protect sollte für Android-Nutzer aktiviert sein

Für Play Protect sind die Google Play Dienste der Version 11 erforderlich, die seit Juni in Umlauf sind und mittlerweile alle Android-Geräte erreicht haben dürften. Unter Einstellungen → Sicherheit → Google Play Protect (siehe Screenshot) kann der Nutzer die gescannten Apps auf dem eigenen Gerät einsehen und den Dienst auf Wunsch auch deaktivieren. Offenbar soll der Dienst erst mit Android O seine komplette Wirkung entfalten – was das konkret bedeutet, kommuniziert Google indes nicht.

Quelle: Android via WinFuture

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