Google - Wie gut funktioniert die Suche im Netz mit Alternativen?

Hüseyin Öztürk
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Wann habt Ihr zum letzten Mal intensiver mit einer anderen Suchmaschine als Google nach Informationen im Netz gesucht? Ja, es gibt noch Alternativen zu dem Klassenprimus, auch wenn man sie meistens nicht einsetzt. Manchmal muss man sich schon die Frage stellen, wie abhängig wir inzwischen von den Google-Suchergebnissen sind und ob es sich überhaupt lohnt eine andere Lösung zu nutzen.

Google - Wie gut funktioniert die Suche im Netz mit Alternativen?

Dieser Frage ist der Blogger Marcel Weiß nachgegangen und hat ausprobiert, ob man auch ohne Google im Netz zurechtkommt. Im Zusammenhang mit den erst kürzlich vorgenommenen Änderungen bei den Suchergebnissen seitens Google, ist es gar nicht so verkehrt sich auch mal nach Alternativen umzusehen. Wie Golem.de berichtet hat Marcel Weiß 18 Monate lang getestet ohne Google-Suche auszukommen und sich an Bing, Duck Duck Go und Blekko gehalten. Die Suchmachine aus dem Hause Microsoft sollte aus dem Trio wohl am bekanntesten sein. Im Test konnte die Suche sowohl bei den Bildern als auch bei der Standardsuche überzeugen. Vor allem die Bildersuche hat beim Blogger einen positiven Eindruck hinterlassen. Sicherlich wäre der Umstieg auf Bing für viele Google-Nutzer am einfachsten, weil die Optik sehr stark an das klassische Layout des Konkurrenten erinnert.

Eine weitere Alternative war Duck Duck Go. Diese Suchmaschine liefert nicht einfach nur Links, sondern bietet auch zusätzliche Informationen zu dem Suchwort an. So gibt es bei der Suche nach Union Square Ventures nicht nur den Link zur Seite, sondern auch Zusatzinformationen, die die Webseite unter anderem von Seiten wie Wikipedia heranzieht. Darüber hinaus bietet die Suchmaschine zusätzliche Features an. Es werden Vorschläge gemacht um die Suche zu verbessern oder man kann mit !Bangs die interne Suche von Webseiten oder anderen Suchmaschinen nutzen. So listet Duck Duck Go mit !youtube oder !yt Suchergbnisse von YouTube auf. Auf eine Bildersuche muss man hier aber verzichten.

Die letzte Suchmaschine im Test nennt sich Blekko. Hier wirbt man damit, dass man Spam aus den Suchergebnissen entfernt hat. Laut Marcel Weiß lohnt sich der Einsatz der Suchmaschine dann, wenn man bei Google zu bestimmten Anfragen einfach zu viel Spam angezeigt bekommt. Als Feature biete Blekko sogenannte Slashtags an. Damit kann man die Suche auf bestimmte Webseiten einschränken. Die Sprache kann bisher noch nicht verändert werden, dies sei aber geplant.

Marcel Weiß kommt zu dem Fazit, das Google die beste Suchmaschine ist. Je mehr Suchwörter verwendet werden, umso eher findet man mit Google die passende Information. Die Frage, ob man auch ohne Google im Netz zurecht kommen würde, beantwortet er mit einem klaren “lieber nicht”. Dennoch würde sich der Einsatz der Alternativen lohnen. Blekko und Duck Duck Go für die Standardsuche, Bing für die Bildersuche und Google für die komplexen Suchanfragen. Blekko wird zudem auch für den Einsatz empfohlen, wenn eine bestimmte Anzahl an Webseiten durchsucht werden soll. Den kompletten Erfahrungsbericht findet ihr bei den Kollegen von Golem.de.

Habt Ihr mal versucht ohne Google auszukommen oder nutzt ihr alternative Suchmaschinen?

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