Peter Carl Fabergé: Was das Google Doodle mit James Bond zu tun hat

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Google würdigt heute den russischen Juwelier Peter Carl Fabergé: Zu seinem 166. Geburtstag präsentiert die Suchmaschine auf der Startseite einige seiner berühmten Schmuck-Eier. Was man damit machen kann, und was James Bond damit zu tun hat? Das erfahrt ihr hier.

Peter Carl Fabergé: Was das Google Doodle mit James Bond zu tun hat

Wo Google sonst als “Easter Eggs” versteckte Funktionen freisetzt, wie bei “Do a barrel roll” oder “let it snow“, präsentiert die Suchmaschine heute als Doodle ganz besondere Oster-Eier: Der Google-Schriftzug wird durch die berühmtesten Schmuckstücke von Peter Carl Fabergé dargestellt.

Der russische Kunstschmied stellte von 1885 bis 1917 mindestens 65 Prunk-Eier her, die von der Zarenfamilie und verschiedenen bürgerlichen Industriellen in Auftrag gegeben wurden. Die 57 bis heute erhaltenen Kunstwerke erzielen regelmäßig Millionenbeträge auf Auktionen. Das “Rothschild-Ei” wurde 2007 für 8,9 Millionen britische Pfund versteigert und ist damit das teuerste russische Objekt, das jemals verkauft wurde.

Peter Carl Fabergé: Die Prunkstücke in der Filmgeschichte

Käufer war damals der russische Kunstsammler Alexander Iwanow, der das Rothschild-Ei nun in seinem Fabergé-Museum in Baden-Baden ausstellt – dem einzigen Fabergé-Museum überhaupt. Wer also ähnlich wie bei “Ocean’s Twelve” einen Coup landen will, per Capoeira durch die Laserstrahlen tanzen und ein Fabergé-Schmuckstück stehlen, sollte sich in Baden-Baden umsehen…

Fabergé-Eier haben noch einen weiteren berühmten Auftritt in der Filmgeschichte – und hier kommt James Bond ins Spiel. “Octopussy” von 1983 beginnt damit, wie der Agent 009 als Clown verkleidet in der britischen Botschaft in Ost-Berlin zusammenbricht – mit einem Fabergé-Ei in der Tasche. Roger Moore geht der Sache auf den Grund und tauscht bei einer Auktion das Schmuckstück mit einem Duplikat aus, das ein Aufnahmegerät enthält…

Anders als das letzte Google Doodle, das in Gedenken an Bob Moog einen voll funktionsfähigen Synthesizer emulierte, ist das Fabergé-Doodle leider nicht interaktiv, sondern nur schön anzusehen. Genau wie die Eier selbst, die keinen weiteren Sinn verfolgen, als Luxus und Reichtum zu zeigen.

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