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Fernsehsender und Zeitungsverlage sträuben sich gegen das iPad

Florian Matthey
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Rund zwei Wochen vor der Auslieferung des iPads in den USA scheint Apple noch zu versuchen, weitere digitale Inhalte für das Tablet-Gerät zu sichern. Nach Informationen des Wall Street Journal sträuben sich Fernsehsender und Zeitungsverlage zum Teil noch davor, das Gerät aktiv zu unterstützen.

Apple soll Pläne eines Abonnement-Modells für Fernsehinhalte bereits auf Eis gelegt haben. Stattdessen versucht das Unternehmen, Sender dazu zu bringen, einzelne Folgen für 99 US-Cent statt 1,99 oder 2,99 Dollar zu verkaufen. Einige Sender sollen sich aber Sorgen machen, dass eine deutliche Preissenkung ihrem ursprünglichem Segment – dem herkömmlichen Fernsehen – schaden könnte. Manche Sender sollen auch überlegen, eigene Apps mit Streaming-Inhalten zu entwickeln.

Zeitungs- und Zeitschriftenverlage sollen zum Teil mit ihren eigenen Apps noch nicht weit genug fortgeschritten sein. Manche ärgerten sich darüber, dass das iPad kein Flash unterstützt – viele Multimedia-Inhalte und vor allem Werbeeinblendungen liegen nur im Flash-Format vor. Problemlos sollen derweil die Arbeiten am Download-Portal iBooks laufen: Die Buchverlage sollen die meisten ihrer Produkte bereits fürs iPad vorbereitet haben.

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