iBooks-Grafiken lassen Pixel-Verdopplung für iPad 2 vermuten

Florian Matthey

Immer wieder geistert die Integration eines Retina-Displays im iPad 2 durch die Gerüchteküche. In Apples iOS App iBooks befinden sich immerhin recht deutliche Hinweise auf eine verdoppelte Auflösung des iPad-Displays. Es lässt sich aber streiten, ob das für die vom iPhone 4 bekannte Bezeichnung reicht.

Apple hat das Display des iPhone 4 so benannt, um zu verdeutlichen, dass es über so kleine Pixel verfügt, dass das menschliche Auge einzelne von ihnen nicht mehr voneinander unterscheiden kann – Retina bedeutet übersetzt “Netzhaut”. Bei einer verdoppelten Auflösung verfügte das iPad 2 über eine Auflösung in Höhe von 2048 mal 1536 Pixeln, was 260 Pixeln pro Zoll entspräche. Das iPhone 4 bietet hingegen mehr als 300 Pixel pro Zoll. Es ließe sich aber argumentieren, dass der Benutzer das iPad typischerweise etwas weiter vom Gesicht entfernt hält als ein iPhone, so dass nach dieser Definition der Name doch wieder gerechtfertigt wäre. Beim Schritt vom iPhone 3GS zum iPhone 4 hatte Apple die Auflösung auch einfach verdoppelt.

Die Hinweise in iBooks sind jedenfalls recht eindeutig: In iBooks 1.1 befanden sich mehrere Ausführungen des Lesezeichen-Icons – zwei mit der Bezeichnung “iPhone” und “iPad”, zwei mit der Bezeichnung “iPhonex2″ und “iPadx”. Letztere sind jeweils doppelt so groß wie erstere. In iBooks 1.2 schlummert derweil ein Hintergrundbild, das ein Holz-Furnier darstellt. Dieses ist wiederum 1536 mal 800 Pixel groß.

Ob Apple letztendlich den Schritt zum größeren Display gehen und ob es den Namen Retina Display tragen wird, bleibt abzuwarten. Jedenfalls ist eine doppelte Auflösung leistungshungriger – mit einem schnelleren Prozessor und einem neuen Grafikchip, die ebenfalls durch die Gerüchteküche kreisen, wäre diese Voraussetzunng aber erfüllt.

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