iBooks mal anders: Konzept

Sebastian Trepesch

Vor einigen Tagen haben wir über iPhone- und iOS-Konzepte gesprochen, die Grafiker, Programmierer oder einfach Apple-Fans entwickelt haben. Ein deutscher Student hat sich jetzt ein kleines, bisher wenig attraktives Detail aus iOS herausgepickt, und gründlich ausgebaut: iBooks.

Das Ergebnis ist iBooks Revisited. Im Gegensatz zur Apple-Anwendung sieht das Konzept mehr als ein hölzernes Bücherregal vor, nämlich unter anderem eine Integration des Web 2.0-Gedanken. Das beinhaltet einerseits natürlich die Anbindung an die Bestehenden Communities wie Facebook, andererseits Lesezirkel, in denen sich Leser und Autoren austauschen können. Sozusagen ein kleines Game Center für Bücher.

Der 27-jährige Timo Leßmöllmann hat das Konzept zu iBooks Revisited im Rahmen seiner Master-Arbeit erstellt. “iBooks tut nichts anderes als imitieren, anstatt zu revolutionieren”, erklärt er gegenüber macnews.de den Auslöser.


Wie er uns mitgeteilt hat, erhofft er sich Meinungen von iPad-Besitzern, um seine Idee weiterzuspinnen. Weitere Informationen und Screenshots seht ihr auf seiner Webseite.

An Apple wollte der Dortmunder seine Arbeit nicht weiterreichen. “Ich habe darüber nachgedacht, sehe solche Dinge aber realistisch und habe eher Angst vor einer Unterlassungserklärung und Domainsperre”, meint er. Er könne sich grundsätzlich aber vorstellen, die App von einem Programmierer umsetzen zu lassen und zu veröffentlichen.

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