Erneute iMessage-Diskussion: Apple entschädigt iPhone-Kundin

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Nachdem Apples iMessage in der vergangenen Woche mehrmals in den Schlagzeilen war, geht es in dieser Woche direkt weiter mit Meldungen rund um die iMessage-Problematik. Einem aktuellen Bericht zufolge hat Apple nun eine Kundin für ihre Probleme mit iMessage entschädigt, nachdem ihr iPhone am 13. November 2011 gestohlen wurde.

Erneute iMessage-Diskussion: Apple entschädigt iPhone-Kundin

Den langen Bericht hatte The Next Web gestern Abend veröffentlicht. Wie schon in den früheren Fällen ging es auch hier um die fehlerhafte Zustellung von Kurzmitteilungen, die in diesem Fall an ein gestohlenes iPhone übertragen wurden.

Nach dem Diebstahl meldeten Freunde der Bestohlenen, The Next Web nennt sie ‘K’, dass sie nicht auf ihre Nachrichten antworte, obwohl diese auf den sendenden Geräten als übermittelt angezeigt wurden. Dies machte K – IT-Mitarbeiterin, die sich um ihre Privatsphäre sorgt – stutzig und erkannte darauf hin, dass ihr gestohlenes iPhone weiterhin die für sie bestimmten Nachrichten erhalte.

Zuvor hatte K ihr Telefon nicht direkt gelöscht, da sie der Polizei eine Möglichkeit geben wollte, das Telefon wiederzufinden. Diese suchte am angezeigten Ort nach dem Gerät, konnte es dort aber nicht auffinden. Das Gerät verschwand kurz darauf auch von der Karte. Am folgenden Morgen ließ K die SIM-Karte sperren.

K, die kein weiteres iOS-Gerät besaß, nahm daraufhin Kontakt mit Apple auf, um den Irrläufern ein Ende zu setzen. Die Tipps reichten von der Änderung des Apple-ID-Passworts bis hin zum Besuch eines Apple Stores, um die neue SIM-Karte in einem anderen Gerät zu aktivieren. Der Erfolg blieb aus. Apple rat K sogar dazu, allen Kontakten mitzuteilen, dass sie ihr keine iMessages mehr schicken sollten.

Erst am 27. Dezember gelang es Apple, das Problem zu beheben. Was Apple genau getan hat ist nicht bekannt. The Next Web berichtete zunächst, dass Apple Code auf das betroffene iPhone gespielt habe. Wenig später wurde der Artikel aber aktualisiert und besagt nun, dass es wahrscheinlicher sei, dass Apple an den iMessage-Servern selbst eine Änderung vorgenommen habe, um die weitere Zustellung zu unterbinden.

Nachdem das technische Problem beseitigt wurde, nahm K Kontakt mit Apples Rechtsabteilung auf, da ihr die Problemlösung, die knapp 6 Wochen in Anspruch genommen hatte, zu lange gedauert hat. Daraufhin bekam sie nun von Apple einen iPod touch.

Abermals zeigt sich also, dass Apple mit iMessage einige Probleme hat, wenn es um die korrekte Zustellung der Kurzmitteilungen geht. Apple ist selbstverständlich nicht verantwortlich für gestohlene iPhones, sollte seinen Nutzern aber trotzdem eine Möglichkeit bieten, derartige Probleme selbständig und auf einfache Art und Weise zu lösen.

In den vergangenen Monaten ist die Sicherheitsthematik rund um iMessage mehrfach aufgekommen. Zuletzt gingen die Kurzmitteilungen eines Apple-Store-Mitarbeiters auch an einen Kunden, der sein iPhone im Apple Store reparieren ließ.

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