iMessage: Apple hilft bei Spam-Nachrichten

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Apple bietet jetzt eine Möglichkeit, gegen iMessage-Spammer vorzugehen: Das Unternehmen nennt eine E-Mail-Adresse, an die sich Spam-Vorgänge melden lassen. Im iOS 7 werden Benutzer Kontakte komplett blocken können.

iMessage: Apple hilft bei Spam-Nachrichten

Apple erklärt iOS- und OS-X-Benutzern in einem Support-Dokument, wie sie sich verhalten sollen, wenn sie iMessage-Spam erhalten: Sie sollen eine E-Mail an imessage.spam@icloud.com schicken und in die E-Mail einen Screenshot der Spam-Nachricht(en), die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer des Absenders und das Datum und die Uhrzeit, an der sie die Nachrichten erhalten haben, integrieren.

Apple erklärt auch gleich, wie sich ein Screenshot machen lässt: Auf einem iOS-Gerät müssen Benutzer gleichzeitig die Home-Taste und den Ein-/Ausschalten-Knopf drücken. Das Bild befindet sich dann im Kamera-Fotoalbum. Auf einem Mac müssen Benutzer die Tasten Befehl, Shift und 3 drücken, der Screenshot landet dann auf dem Schreibtisch.

Im Frühjahr hatten sich iOS-Entwickler über Denial-of-Service-Spam beklagt: Angreifer verschickten extrem viele und/oder extrem umfangreiche Nachrichten, die dazu führten, dass sich der Nachrichtendienst praktisch nicht mehr benutzen ließ. Das Problem war bisher, dass man sich kaum gegen solche Vorgänge wehren konnte; ein “Blockieren” einzelner Absender ist nicht möglich.

Mit dem iOS 7 soll sich das – wie gesagt – ändern: Das nächste große iOS-Update wird eine Funktion integrieren, mit der sich sowohl Anrufer als auch Absender von Nachrichten komplett blockieren lassen. Wer danach weiterhin die iOS-Versionen 5 oder 6 benutzen möchte – oder das iOS 7 auf seiner älteren Hardware nicht installieren kann -, wird weiterhin auf das im Support-Dokument beschriebene Apple-Angebot zurückgreifen müssen.


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