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Apple erlaubt iOS-Werbung von iAd-Konkurrenten - Googles AdMob als Ausnahme

Florian Matthey

Apple hat das Lizenzabkommen mit iOS Entwicklern erneuert, um unter bestimmten Bedingungen die Integration von Werbung dritter Anbieter zu erlauben. Das Abkommen enthält allerdings eine Klausel, die Googles AdMob und potentielle Angebote anderer Mitbewerber auf dem Handy-Markt ausschließt.

Auf der D8-Konferenz hatte Steve Jobs kürzlich erklärt, dass das Unternehmen Werbung von anderen Anbietern als dem Apple-eigenen iAd nicht zulasse, um die Sicherheit der Daten der Benutzer zu garantieren. Mit Wettbewerbsbeschränkung habe dies aber nichts zu tun, so der Apple-CEO Im Januar hatte der Werbedienstleister Flurry Analytics Daten veröffentlicht, die nachweisen konnten, dass Apple auf seinem Campus in Kalifornien ein neues Mobilgerät teste – dabei handelte es sich um das iPad. Im April hatte Apple daher andere Anbieter von Werbung aus iOS-Apps verbannt.

Der neue Abschnitt 3.3.9 des Lizenzabkommens für das iOS-Entwicklerkit erlaubt es nun doch wieder, Werbung von dritten Anbietern zu schalten – die Benutzer müssen dem aber ausdrücklich zustimmen. Der Abschnitt besagt aber auch, dass dies nicht Unternehmen von Herstellern von Mobil-Geräten oder Entwicklern von Mobil-Betriebssystemen umfasse – weshalb Googles AdMob weiterhin außen vor bleiben dürfte.

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