Die von Apple vorgeschlagene Technik soll im Gegensatz zu bekannten Lösungen nur bestimmte Details des Gesichts erkennen und so deutlich sparsamer mit den Ressourcen des Geräts umgehen. Statt das gesamte Gesicht zu erkennen genügt Apples System beispielsweise die Erkennung der Nase, Mund oder Augen und soll damit auch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Ergebnisse liefern. Die als “Low Threshold Face Recognition” bezeichnete Gesichtserkennung ist also eher für die Bequemlichkeit gedacht, als für eine sichere Authentifikation.
Die Erkennung kann so dauerhaft im Hintergrund laufen und zum Beispiel ein iPad ohne weiteres Zutun des Anwenders freischalten, sobald ein bekanntes Gesicht im Sichtfeld der immer aktiven Kamera erscheint. Das Betriebssystem soll danach auch gleich die persönlichen Einstellungen des Benutzers laden.
Im vergangenen November tauchte ein Patent auf, in dem Apple die Erkennung von 3D-Objekten beschreibt. Gerüchten zufolge hat Apple im September 2010 das schwedische Unternehmen Polar Rose übernommen, welches sich auf die Entwicklung von Gesichtserkennungssoftware spezialisiert hat.
(Bilder: Patently Apple)


