Autokorrektur: Patentanträge deuten Verbesserungen an

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Die Autokorrektur des iOS kann hilfreich sein, oft ärgert sie den Benutzer aber auch durch “Verschlimmbesserungen” der Texteingabe. Apple scheint die Software aber weiter verbessern zu wollen: Mehrere jüngst publizierte Patentanträge befassen sich mit dem Thema.

Autokorrektur: Patentanträge deuten Verbesserungen an

AppleInsider hat die Patentanträge entdeckt, in denen sich zukünftige Entwicklungen der Autokorrektur abzeichnen könnten. Der erste Patentantrag beschreibt eine Idee, der Zufolge die Software bei der Analyse der Texteingabe auch auf den Faktor Zeit achtet: Sie soll berücksichtigen, wie schnell der Benutzer üblicherweise tippt.

Folgen Buchstaben schneller aufeinander als üblich und liegen die jeweiligen Buchstaben nah aneinander oder gibt der Benutzer zweimal hintereinander denselben Buchstaben ein, schlägt die Software als Korrektur entsprechende Verbesserungen vor. Wer also beispielsweise “there” eingeben will, aber “theere” eingibt, erhält “there” als Vorschlag, wenn die beiden “e” auffällig schnell aufeinander folgten.

Ein zweiter Patentantrag versucht, den jeweiligen Kontext zu “verstehen”, um besser einschätzen zu können, welches Wort der Benutzer bei der Texteingabe gemeint haben könnte. Beispielsweise könnte die Software erfassen, ob der Benutzer im Englischen etwas über “Apple”, also die Firma, oder über Äpfel schreiben wollte.

Über die Autokorrektur geht ein dritter Patentantrag hinaus, der dem Letztgenannten ähnelt: Es handelt sich um eine Methode, mit der sich der Kontext von Suchanfragen im Internet oder in Dokumenten verstehen lassen.

Bild: DamnYouAutocorrect.com

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