Bump App erhält 16 Millionen Dollar Förderung

Marie van Renswoude-Giersch
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Mit der Bump-App* lassen sich nicht nur Fotos, Standorte, Kontakte und Termine zwischen iPhones tauschen, sondern sich auch auf Facebook- oder Twitter vernetzen. Dafür startet man lediglich die App und schubst die Geräte aneinander. Nun wurden die Entwickler der App mit einem Kapital von 16 Millionen US-Dollar gefördert. Anscheinend sieht man hier noch großes Potenzial.

Die Bump App ist kostenlos und funktioniert plattformübergreifend zwischen iOS und Android. Laut TechCrunch verzeichnet die Anwendung 25 Millionen Downloads (iOS und Android) und 7 Millionen aktive Nutzer. Nun kann sich das Startup darüber Gedanken machen, wie sich der Service noch ausbauen lässt. Dafür wurde ihm ein Kapital von 16 Millionen US-Dollar zur Verfügung gestellt. Hinter der Finanzierungsrunde steckt hauptsächlich die Beteiligungsfirma Andreessen Horowitz, die auch schon in Online-Projekte wie Skype Zynga, Digg oder Foursquare investierte.

Was genau mit dem vielen Geld angestellt werden soll, darüber ist sich das Startup noch nicht im Klaren. Zunächst soll die nur 15-köpfige Firma mit neuem Personal aufgestockt werden. Pläne, wie man die Bump-Anwendung in Zukunft auch verstärkt im Business-Bereich einsetzen könnte, wurden auch bereits geschmiedet. So nennen die Entwickler das Beispiel, dass eine Band auf einem Konzert die Möglichkeit anbietet, kostenlose Musiktitel über Bump zu erhalten, wobei man sich im gleichen Schritt automatisch in eine E-Mail-Verteilerliste einträgt.

Der Service von Bump überschneidet sich mit der NFC-Technologie, denn auch die Nahfeldkommunikation stellt eine Methode des Datenaustausch zwischen zwei Geräten über kurze Strecken dar. Google hat die NFC-Technologie bereits in Android 2.3 “Gingerbread” integriert. Über einen Chip, wie ihn das Nexus S aufweist, können verschlüsselte Verbindungen mit sogenannten “Smart Tags”, kleinen physischen Hotspots, aufgenommen werden. Während sich die Bump-Entwickler laut TechCrunch für die Nahfeldkommunikation interessieren, sehen sie einen Nachteil darin, dass die Funktion im Gegensatz zur Bump-App noch nicht weit genug verbreitet ist.

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