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Experte: Schadsoftware ist ein Problem für Android, aber nicht für iOS

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Es ist ein offenes Geheimnis, dass Hersteller von Antiviren-Software durchaus etwas von der Vorsicht – um nicht zu sagen: Angst – der Computernutzer leben. Umso außergewöhnlicher ist es, wenn ein Gerät eine “Unbedenklichkeitsbescheinigung” erhält. Ein Malware-Experte von Kaspersky zur aktuellen Situation um iPhone, iPad und Android-Telefonen:

Experte: Schadsoftware ist ein Problem für Android, aber nicht für iOS

“Es gibt einen klaren Unterschied zwischen iOS und Android”, erklärt Vicente Diaz, Senior Malware Analyst bei Kaspersky, gegenüber GIGA. “Im Android-Bereich ist Schadsoftware ein Problem. Wir erkennen viele Angriffe auf diese Plattform, die die Geräte infizieren wollen. Im letzten Jahr war sogar der Android Market selbst betroffen. Viele Fake-Anwendungen gaben vor, zum Beispiel Medienplayer zu sein. In Wirklichkeit waren es aber Viren.”

Den Grund für die Problematik fügt er gleich an: “Android ist durch die verschieden Versionen, Updates und Implementionen ein chaoitsches Ökosystem. In iOS ist die Situation anders: Das Ökosystem ist geschlossen. Auch wenn es grundsätzlich möglich ist, ist es viel schwieriger, als Angreifer auf die Plattform zu gelangen”, so Vicente Diaz. Zudem erleichtere der offene Source-Code den Angreifern die Arbeit bei Android-Geräten.

Sein Fazit also: “Ja, Schadsoftware ist ein Problem für Android, und nein, es ist aktuell kein wirkliches Problem für iOS. Natürlich könnte sich das ändern. Wir sollten also die Sache beobachten, aber nicht verängstigt sein.”

Weitere Themen: iPhone 5, iPad 3, iPad 1, iPad 2, iPhone 3GS, iPhone 4, iPhone 4S, Samsung Galaxy S3, Samsung Galaxy S2, Google Play Store, Apple

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