FlightTest erleichtert App-Betatests

macnews.de
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Entwickler von iOS Apps haben es nicht gerade leicht, ihre Anwendungen von Beta-Testern prüfen zu lassen. Das vergleichsweise langwierige Prozedere erfordert zunächst die Registrierung der Geräte-Identifikationsnummern (UDIDs) der Probanden. Anschließend müssen diese mehrere Dateien in iTunes laden und das passende Gerät synchronisieren. Ein neues Programm namens FlightTest vereinfacht diesen Vorgang erheblich.

Ein Klick genügt und mehrere Teilnehmer können zu dem Projekt eingeladen werden. Sie erhalten daraufhin auf ihrem iOS-Gerät eine E-Mail, aus der sie direkt zur Installation der TestFlight-App gelangen. Diese sammelt die notwendigen Informationen über das Gerät und sendet sie zurück an den Entwickler. Dadurch wird die Fehlerquote beim Kopieren und Einfügen von UDIDs und Gerätenamen eliminiert.

Der Entwickler verwendet nun diese Daten, um festzulegen, welcher Tester welche App-Versionen erhält. Nachdem er sie auf einen Server geladen hat genügt wiederum ein Mausklick, und die ausgewählten Team-Mitglieder werden per E-Mail benachrichtigt. In der Nachricht befindet sich ein automatisch generierter Verweis, über den die Test-Personen die Beta-Applikation direkt auf ihr iOS-Gerät herunterladen können. Apples eigene Vorkehrungen, das Leben der App-Entwickler etwas einfacher zu gestalten, werden dank TestFlight in ein hübsches Gewand verpackt und die praktischen Übersichten erleichtern die Organisation von Beta-Tests erheblich.

Noch befindet sich das Projekt selbst auf einem Testflug, die offene Beta-Phase ist kürzlich angelaufen. Für Entwickler, die ihre Anwendungen in Apples App Store verkaufen, ist der Dienst sogar kostenlos.

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