iOS 4.2.1 erschwert SIM-Unlock durch Baseband-Check im Bootvorgang

Florian Matthey
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Das iOS 4.2.1 ließ sich schon bei seiner Veröffentlichung “jailbreaken”, die Möglichkeit des ultrasn0w-Unlocks lässt aber weiter auf sich warten. Es scheint, als stünden die Hacker rund ums Dev Team vor einer neuen Herausforderung: Mit der neuen iOS-Version hat es Apple wieder schwieriger gemacht, die SIM-Sperre eines iPhones zu entfernen.

Semaphore, der Entwickler des Tools Tiny Umbrella, mit denen sich die so genannten SHSH-Blobs einer iOS-Version sichern lassen, hat eine neue Sicherheitsvorkehrung von Apple entdeckt. Es scheint, als überprüfe das iOS 4.2.1 beim Booten des iPhones, ob die aktuelle Version der Baseband-Firmware vorliegt.

Gerade diese Baseband-Firmware haben die iPhone-Hacker aber bislang verändert, um mit “gesperrten” iPhones auch andere SIM-Karten einsetzen zu können; es ließ sich beispielsweise eine ältere Firmware-Version in ein neues iOS “retten”. Findet das iOS 4.2.1 beim Booten aber nicht die aktuelle Version vor, verweigert das iPhone das Fortsetzen des Startvorgangs und schaltet sich selbst in den Recovery-Modus.

Dass ein Unlock mit dem iOS 4.2.1 nunmehr unmöglich ist, ist damit nicht gesagt. Allerdings werden die Hacker eine weitere Sicherheitsvorkehrung umgehen müssen.

Bild: ElectronicFrontierFoundation, “Free Your Phone”. Some rights reserved. Flickr

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